Kaiser und Reich – Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

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Zum Kalenderblatt 21. März/Lenzing: Operation Michael

General Ludendorff zur Lage an der Westfront, in seinen Kriegserinnerungen:

Die Kriegslage zu Lande war um die Jahreswende 1917/18 für uns eine günstigere geworden, als je anzunehmen war. Wir konnten wie 1914/15 daran denken, durch Angriff zu Lande den Krieg zur Entscheidung zu bringen.“ – Der am 6. April 1917 erfolgte Kriegseintritt der USA änderte zunächst wenig, weil es in der Tat bis zum Sommer 1918 dauern sollte, bis nennenswerte US-amerikanische Kräfte in Frankreich in Erscheinung traten. Ludendorff: „Die Lage bei unseren Bundesgenossen und bei uns sowie die Verhältnisse des Heeres erheischten einen Angriff, der eine baldige Entscheidung brachte. Das konnte nur an der Westfront der Fall sein. Alles Vorhergehende war allein Mittel zum Zweck gewesen, eine Kriegslage herbeizuführen, die dies ermöglichte.

Ernst Jünger über die Operation Michael:

Den Ausbildungsbefehlen Ludendorffs, die bis zu den Kompanieführern herab verteilt wurden, entnahmen wir, daß der Versuch, den Krieg mit einem mächtigen Schlag zu entscheiden, schon in der nächsten Zeit gewagt werden sollte. Wir übten die fast vergessenen Formen des Schützengefechts und Bewegungskrieges; auch wurde eifrig mit Gewehr und Maschinengewehr geschossen. Wir hegten keinen Zweifel daran, daß der große Plan gelingen würde. An uns sollte es jedenfalls nicht fehlen. Auch die Mannschaft war gut in Form.

Der englische Historiker Barnett:

„Dicht hinter der Feuerwalze folgte die deutsche Infanterie, schweigend, ohne Hurra, grimmig und verbissen.“

Die offizielle britische Geschichtsschreibung darüber:

„Ein verhängnisvoller Bestandteil des deutschen Angriffserfolges bei der Überwältigung der vorgeschobenen Truppen war nicht nur der vollständige Verlust von einem Viertel und mehr als einem Viertel der Bataillone der angegriffenen Divisionen, sondern auch die Erbeutung und Zerstörung eines großenTeiles ihrer Maschinengewehre und leichten Maschinengewehre Modell Lewis, deren Fehlen sich im Verlauf der folgenden Kampftage als höchst gefährliches Handikap erweisen sollte.“

Der britische Oberbefehlshaber Feldmarschall Haig:

In Beantwortung meiner Bitte, eine große französische Streitmacht (20 Divisionen) im Raum Amiens zu konzentrieren, sagte Pétain, er sei bestrebt, alles in seiner Macht stehende zu tun, um mich zu unterstützen, aber er erwarte, daß der Feind ihn selbst in der Champagne angreifen werde. Dennoch wird er alles tun, um die Verbindung der beiden Heere aufrechtzuerhalten. Wenn diese verlorengeht und der Feind zwischen uns zu stehen kommt, dann werden die britischen Truppen wahrscheinlich zusammengedrängt und ins Meer getrieben.

Was Haig befürchtete, trat jedoch nicht ein, weil die deutsche Offensive weiterhin in Richtung Süden lief, wo sie über kurz oder lang auf die französischen Reserven treffen mußte. Der deutsche Vorstoß verlangsamte sich und kam schließlich zum Stehen. Am 31, März war Ludendorff zu der Einsicht gekommen, daß „Michael“ gescheitert war. Am 5. April wurde die Einstellung der Offensive offiziell durch die OHL befohlen…..

Quelle: Metapedia

E-Book zum Runterladen, gibt es im Antiquariat auch als zusammengefasste Volksausgabe:

http://www.archive.org/details/Ludendorff-Erich-Meine-Kriegserinnerungen

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21. März/Lenzing Kalenderblatt: Karl Martell, Mainzer Republik, Zweiter Koalitionskrieg, Napoleon, Befreiungskrieg, König Friedrich Wilhelm IV., Otto von Bismarck, erster deutscher Reichstag, Operation Michael, Béla Kun, Sudetenkrise, Der schwarze Kanal, Brutreaktor in Kalkar,

717: Im Machtkampf innerhalb des Frankenreichs setzt sich in der Schlacht von Vincy Karl Martell gegen den Merowingerkönig Chilperich II. und dessen Hausmeier Raganfrid durch und wird damit die dominierende Gestalt in Westeuropa.

1793: Der Rheinisch-Deutsche Nationalkonvent im Deutschhaus Mainz beschließt einen Antrag auf Eingliederung der Mainzer Republik in den französischen Staatsverband. Als Überbringer des Antrags an den französischen Nationalkonvent werden Georg Forster, Adam Lux und André Patocki ausgewählt.
Leseempfehlung hierzu: „Das Labyrinth“ von Ina Seidel, leider nur noch im Antiquariat erhältlich. Ina Seidel beschreibt das Leben des Forschers und Revolutionärs Georg Forster.

1799: In der Schlacht bei Ostrach, der ersten Kampfhandlung im Zweiten Koalitionskrieg, schlägt die österreichische Armee unter Führung von Erzherzog Karl von Österreich-Teschen in Süddeutschland eingedrungene französische Truppen unter General Jean-Baptiste Jourdan.

1801: Britische Truppen unter Ralph Abercromby besiegen die Franzosen unter Jacques-François Menou bei Alexandria. Napoleons Ägyptische Expedition ist damit praktisch gescheitert, auch wenn die Franzosen noch bis August in Ägypten bleiben.
Napoleon lässt seine Truppen das erste Mal in Stich und flieht Hals über Kopf.

1814: Die Schlacht von Arcis-sur-Aube während der Befreiungskriege endet mit einem Sieg der Österreicher unter Generalfeldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg. Die zahlenmäßig klar unterlegene französische Armee entgeht nur knapp ihrer Vernichtung.

1848: Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. reitet als Folge des blutigen Barrikadenaufstands mit einer schwarz-rot-goldenen Schärpe durch Berlin und verkündet seinen Willen zur Einheit und Freiheit Deutschlands.

1871: Otto von Bismarck wird von Kaiser Wilhelm I. zum ersten Reichskanzler des neu gegründeten Deutschen Kaiserreichs ernannt und in den Fürstenstand erhoben. Als erstes Mitglied nimmt er Hermann von Thile, Staatssekretär für Auswärtiges, in sein Kabinett auf.

1871: In Berlin wird der in der Reichstagswahl am 3. März gewählte erste deutsche Reichstag eröffnet. Eduard von Simson wird von den 382 Abgeordneten zum ersten Reichstagspräsidenten gewählt.

1918: Im Ersten Weltkrieg beginnt die deutsche Frühjahrsoffensive, die bis zum 17. Juli dauern wird. Die Operation Michael, die nur wenig Geländegewinn bringt, besiegelt endgültig die Niederlage des Deutschen Reichs.

1919: Der in den ungarischen Nachkriegswirren aus der Haft freigelassene Kommunist Béla Kun ruft in Ungarn die Räterepublik aus. Mihály Károlyi war als Präsident der Republik zuvor wegen eines Entrüstungssturms in der Bevölkerung, ausgelöst durch die Abtretung magyarisch besiedelter Gebiete an Nachbarstaaten, zurückgetreten.

1938: Sudetendeutsche Freikorps besetzen das Gebiet von in der Tschechoslowakei. Der Streit um die Gebiete des Sudetenlandes münden in der Folge in die Sudetenkrise.

1960: Im DDR-Fernsehen startet die Sendereihe Der schwarze Kanal, in der Karl-Eduard von Schnitzler den Kapitalismus bekämpft.

1991: Der deutsche Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber verkündet das endgültige Aus für den Brutreaktor in Kalkar. Die nordrhein-westfälische Stadt erhält als Ausgleich rund 60 Millionen Euro.

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Holen wir uns unser Land – Alternative für uns Deutsche – Konföderation deutscher Staaten

Gegen Zentralismus und Bevormundung

Schluss mit der Parteienherrschaft

Für die staatliche Selbstständigkeit Bayerns und anderer deutscher Länder

Für den Austritt aus der EU

Für strikte außenpolitische Neutralität

Für Selbstverwaltung und Selbstverantwortung, auch der kleinen Organisationseinheiten

Freie Menschen bestimmen und verantworten ihr Leben selbst

Interessiert? Hier mehr über die Alternative für deutsche Staaten lesen.

 

 

 

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Die alternativlose Republik

Der Begriff „Alternativlos“ grassiert derzeit, nachdem Merkel manche ihrer Entscheidungen als alternativlos bezeichnete. Tatsächlich ist aber die BRD eine alternativlose Republik. Alternativlos deswegen, da im GG festgeschrieben steht wie diese Republik zu funktionieren hat, eine Abweichung davon ist nicht erlaubt.

Grob zusammengefasst wird dies unter dem Begriff „Freiheitliche demokratische Grundordnung“ kurz FDGO. Dieser Begriff wurde bereits kurz nach der Gründung dieser alternativlosen Republik definiert und festgeschrieben.
Ich schrieb schon vor einiger Zeit einen Artikel über die FDGO und wer Lust und Laune hat, kann ihn hier lesen.

Wieso wurde bereits 1952 definiert und festgeschrieben was die FDGO sein soll?

Es hätte ja immerhin die Möglichkeit bestanden, dass die Deutschen sich Regierungs- und/oder Verwaltungsformen ausgedacht hätten oder vielleicht schon das eine oder andere in der Schublade hatten, mit dem der Einfluss der Obrigkeit, der Parteien und sonstiger Regierer weitgehend ausgeschaltet oder gar elimiert worden wäre.
Die Deutschen sollten keinesfalls auf den Gedanken kommen, dass sie nun Herr im Hause sein könnten. Sie wurden weiterhin unter Verwaltung gestellt, die als Verwalter auserkorenen standen ebenfalls unter Verwaltung und daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.
Um ein evtl. Abgleiten zu verhindern wurde die Verwaltung festgeschrieben und erweitert. Dieses Mal nicht nur für uns Deutschen sondern für alle Staaten des sog. freien, westlichen Europas. Die EU wurde gegründet, erst scheinheilig als Wirtschaftsgemeinschaft um dann langsam aber sicher in einen Bundesstaat umgewandelt zu werden, den ja keiner wollte, so die Lügenaussagen der politischen Kaste. Heute ist es schon extremer Nationalismus, wenn man die Selbstverwaltung der Mitgliedsstaaten fordert und die Oberhoheit der Brüsseler Clique ablehnt.

Auch in diesem zentralistischen Monstrum herrscht die Alternativlosigkeit, Festschreibungen, unverrückbare „Werte“ und vor allem das Parteiensystem, der Ausschluss der jeweiligen Staatsvölker ist oberstes Prinzip und alternativlos.

Alternativen sind allenfalls außerhalb des Systems zu finden, ein alternativloses System kann keine Alternativen bieten.

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Gallipoli with lyrics

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Der mit den Pflanzen spricht – Wolf-Dieter Storl – Film/Doku

Der mit den Pflanzen spricht – Die geheimnisvolle Welt eines Kräutermannes
Pflanzengeister, Heinzelmännchen und Feen bevölkern die Welt von Wolf-Dieter Storl. Der Ethnologe ist als junger Wissenschaftler und Professor aus dem wissenschaftlichen Betrieb an amerikanischen Universitäten ausgestiegen. In der ganzen Welt lernte er dann, wie man mit Pflanzen erfolgreich heilen kann. Heute ist Storl ein erfolgreicher Buchautor und ein gefragter Referent auf Kongressen.
Gabriele Damasko porträtiert den Mann, der mit den Pflanzen spricht.
(ARD/SWR)

Die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie: Wolf-Dieter Storl ist Deutschlands bekanntester Kräuterkundige. Aufgenommen auf seinem Grundstück im Allgäu spricht Wolf-Dieter Storl in dieser faszinierenden Dokumentation über das Wesen dieser Pflanzen und ihre spirituelle Dimension. Pflanzen sind für ihn nicht botanische Dinge, sondern haben, durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Huflattich, Pestwurz, Brennnessel, Löwenzahn, Sanikel, Scharbockskraut, Hasel, Birke, Fichte, Salweide, Staudenknöterrich und Hirschkolbensumach werden ebenso vorgestellt wie die Räucherkräuter Beifuß, Wachholder und Mariengras.

Wolf-Dieter Storl gewährt tiefe Einblicke in sein persönliches Verhältnis zu den Pflanzen, in seinen Alltag und seine Rituale. „Der Mensch ist Teil der Natur, jedes Tier und jede Pflanze ist beseelt. Und je weniger wir das begreifen und zulassen, desto mehr verirren wir uns“, sagt er und ist selbst der lebendige Beweis dafür, dass es auch einen anderen, heilsameren Weg gibt.
Wolf-Dieter Storl nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise in die Welt der Pflanzen und der Heilkunde eine andere Sicht auf die Welt und die Natur, die uns umgibt.

Website von Wolf-Dieter Storl:
https://www.storl.de/

SWR TV-Doku (c) 2005
Ein Film von Gabriele Damasko

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