Bundeslied vor der Schlacht

Theodor Körner zu Heil und Ehren.

Ahnungsgrauend, todesmutig
Bricht der große Morgen an,
Und die Sonne, kalt und blutig,
Leuchtet unsrer blut’gen Bahn.
In der nächsten Stunden Schoße
Liegt das Schicksal einer Welt,
Und es zittern schon die Lose
Und der eh’rne Würfel fällt.
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde,
Mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde,
Treu, so zum Tod, als zum Leben gesellt!

Hinter uns, im Graun der Nächte,
Liegt die Schande, liegt die Schmach,
Liegt der Frevel fremder Knechte,
Der die deutsche Eiche brach.
Unsre Sprache ward geschändet,
Unsre Tempel stürzten ein;
Unsre Ehre ist verpfändet.
Deutsche Brüder, löst sie ein!
Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
Löst das verlorne Palladium ein!

Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
Liegt der Zukunft goldne Zeit,
Steht ein ganzer Himmel offen,
Blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
Frauenhuld und Liebesglück,
Alles Große kommt uns wieder,
Alles Schöne kehrt zurück.
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen.
Nur in dem Opfertod reift uns das Glück.

Nun, mit Gott! wir wollen’s wagen,
Fest vereint dem Schicksal stehn,
Unser Herz zum Altar tragen
Und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland, dir woll’n wir sterben,
Wie dein großes Wort gebeut!
Unsre Lieben mögen’s erben,
Was wir mit dem Blut befreit!
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über unsere Leichen!
Vaterland, höre den heiligen Eid!

Und nun wendet eure Blicke
Noch einmal der Liebe nach;
Scheidet von dem Blütenglücke,
Das der gift’ge Süden brach!
Wird euch auch das Auge trüber;
Keine Träne bringt euch Spott.
Werft den letzten Kuß hinüber!
Dann befehlt sie eurem Gott!
Alle die Lippen, die für uns beten,
Alle die Herzen, die wir zertreten,
Tröste und schütze sie, ewiger Gott!

Und nun frisch zur Schlacht gewendet,
Aug‘ und Herz zum Licht hinauf!
Alles Ird’sche ist vollendet,
Und das Himmlische geht auf.
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder!
Jede Nerve sei ein Held!
Treue Herzen sehn sich wieder.
Lebewohl für diese Welt!
Hört ihr’s? Schon jauchzt es uns donnernd entgegen.
Brüder, hinein in den blitzenden Regen!
Wiedersehn in der besseren Welt!

(Karl) Theodor Körner
Am Morgen des Gefechts bei Dannenberg.
(12. Mai 1813)

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Zum Kalenderblatt 26. Mai/Weidemond: Kaspar Hauser

Kaspar Hauser

von Frieder Veröffentlicht am 30. April 2012 [Bearbeiten]

Mit Kaspar Hauser, dem “Wolfskind”, verbindet aktuell das Thema  “Kinderbetreuung”. Es geht um ein Kind, dem Liebe, Zuwendung und Erziehung durch Eltern und Nächste vorenthalten wurden.
Und heute wollen totalitär-bolschewistisch angehauchte Politiker, wie Frau Kraft aus NRW, per Gesetz herbeiführen, dass die Kinder wie der Kaspar Hauser aus der elterlichen Obhut genommen werden und dann durch den Staat zu “nützlichen” Objekten gemacht werden. Das “Experiment Kaspar Hauser”, eingefügt in die Neuauflage des totalen sozialistischen Menschenexperiments, wird wieder aufgelegt.

Heute vor 200 Jahren wurde Kaspar Hauser angeblich geboren. So sei es gestattet, den nachfolgenden Artikel  aus dem Archiv zu holen.

Kaspar Hauser

von Frieder, 17. Dezember 2011

Zu einem Spaziergang in meiner Geburtsstadt Ansbach gehört der Weg durch den Hofgarten. Dort stößt man auf einen Gedenkstein, der dem unbedarften Betrachter Rätsel aufgeben kann. An dieser Stelle des Hofgartens soll im Dezember 1833 Kaspar Hauser durch einen Attentäter schwere Stichverletzungen erhalten haben, an denen er am 17. Dezember verstarb.
„Kaspar Hauser“ ist eines meiner frühesten Namens-Engramme. Schon als Vierjährigen hat mich  meine Mutter beim Sonntagsspaziergang dort auf diesen Namen hingewiesen; und ihre Art der Ansprache ließ mich schon damals viel Dunkles vermuten.
„Hic occultus occulto occisus est – XIV Dec. MDCCXXXII“.
Meine Mutter, eine einfach Frau, konnte kein Latein und die Inschrift hat wohl das Geheimnisumwitterte in der  Anmutung  gesteigert.
Auch später, wenn es abends oder am Sonntagnachmittag ans Geschichtenerzählen ging, wenn „Ansbach“ ins Gespräch kam, fehlte die rätselhafte Geschichte des Kaspar Hauser nicht.

Kurz zusammengefasst ist Kaspar Hauser ein Findling, um den sich lange Zeit das Gerücht rankte, er sei Abkömmling einer badischen Fürstenfamilie, der als Kind über Jahre bei Wasser und Brot in Einzelhaft gehalten wurde, bis im seine Flucht gelang und er am 26. Mai 1828 in Nürnberg auftauchte.
Ein „Wolfskind“ gewissermaßen. Andere halten ihn für einen Betrüger und Hochstapler, der sich schließlich selbst mit eigener Hand umbrachte.
Stoff für vielerlei Ausgestaltungen.

Was konnte man da sich auch als Kind nicht zusammenphantasieren!
Wie wäre es, man wäre selbst so eingesperrt in ein finsteres Loch, ohne Kontakt zur Außenwelt oder nahestehenden Menschen? Wie wäre es, alsdann als 16-Jähriger hinausgeworfen in eine fremde und feindliche Welt? Nicht wissend, von wem man abstammt, von wo man herkommt. Und dann gibt es auf einmal Menschen, die merkwürdiges Interesse an einem haben, sich angestrengt um einen kümmern. Man wird zum bestaunten Wundertier, das jetzt Sprechen, Schreiben, ja gar „höhere Konversation“ erlernte.

Die Erzähl-Abende und -Sonntage wurde seltener, Erhellendes konnte nicht mehr zu dieser Geschichte erfahren werden.
Am Gymnasium, Mittelstufe, wurde uns dann Jakob Wassermanns Roman „Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens“ als Lektüre anempfohlen. Eine Art Kriminalroman eines Literaten, von Wassermann einem großen deutschen Schriftsteller bester Tradition, aus Fürth stammend.

Damals gab es noch kein Internet mit Wikipedia, wo man hätte tiefschürfend nachforschen können, was es mit Kaspar Hauser auf sich hat – und was nicht.

Nicht erst bei Wassermann kommt Anselm Feuerbach – genauer Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach – ins Spiel.
Feuerbach ist eine große Gestalt in der Justizgeschichte im nach-Napoleonischen Bayern, Präsident des Apellationsgerichts in Ansbach, Obervormund und Gönner des Findlings. 1832 veröffentlichte er das Buch „Kaspar Hauser, Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen“.

Im Gymnasium auch Konfrontation mit den Ideen von Rousseau. Man erfuhr von Victor von Aveyron, einem berühmten französischen “Wolfskind”,  wie gerufen für die „Aufklärer“ im Frankreich nach der Revolution, um die Thesen Rousseaus in der Praxis zu testen.
Im Studium beschäftigte mich zuzeiten Mitscherlichs „Krankheit als Konflikt“. Da fand ich erstmals  einen Hinweis auf die angeblichen Menschenversuche des Stauferkaisers Friedrich II. Auf der Suche nach der „Ursprache“ isolierte er Säuglinge und gab sie in die Obhut von Pflegerinnen, die diese zwar füttern und waschen sollten, ihnen aber jegliche menschliche Zuwendung verweigerten. Alle auf diese Art behandelten Kinder starben daraufhin. Bericht über eine erste „wissenschaftliche“ Erforschung des Deprivationssyndroms.
1973 Medizinisches Staatsexamen in Würzburg, Fach Kinderheilkunde: da machte sich der berühmte, eher berüchtigte Ordinarius und Professor der Kinderheilkunde „Jupp“ Ströder den Spaß, mich nach bekannten Persönlichkeiten aus meinem Geburtsort mit Bedeutung für die Kinderheilkunde zu fragen. Die Namen solcher Koryphäen werden einem ja nicht qua Geburt am Ort, den man dann vor 20 Jahren verlassen hatte, ins Gehirn gebrannt; und da tat ich mir denn auch schwer. Da kam nichts und so fragte mich der Professor nahezu höhnisch, ob mir denn wenigstens der Kaspar Hauser bekannt sei. „Bingo“ würde man heute sagen, Treffer! Wir waren also in der „Kinderpsychiatrie“ gelandet und das „Kaspar-Hauser-Syndrom“ sollte man kennen. Als von mir das Stichwort „Deprivation“ kam, war dieser Teil der Prüfung dann gerettet.

Seither hat mich Kaspar Hauser selten mehr beschäftigt. Es gab einige gut gemachte Fernsehfilme über Kaspar Hauser. Man registrierte, dass viele Schriftsteller sich des Sujets annahmen und das deutsche Volksbildungsjournal, der Spiegel, griff das Thema etliche Male auf.

Heute kam ich durch ein „Kalenderblatt“ wieder auf Kaspar Hauser: nämlich an einem 17. Dezember starb er in Ansbach. Was mich zum Nachdenken, Gruscheln im Gedächtnis und zu (Internet-) Nachforschungen anregte.

Das Thema „Deprivation“ bei Kindern ist aktueller denn je. Aber anders als bei dem „Kriminalstück“ Kaspar Hauser, dem Geschick des Victor von Aveyron oder anderer „Wolfskinder“.
Man liest fast täglich in der Zeitung von Kindes-Tragödien in unserer Zeit.
Es wächst möglicherweise eine neue Art von „Wolfskindern“ heran: immer mehr Kinder, denen Liebe, Zuwendung und Erziehung durch Eltern und Nächste vorenthalten wird. Und da die Politik, der „vorsorgende Staat“ dies verhindern will, kommen  Lösungen ins Spiel, welche nur eine neue Art von Linne´s „homo ferus“ erzeugen.
Staatliche Bewahr- und Erziehungsanstalten sollen der Ausweg sein; unter Wegnahme des elterlichen Einflusses. Mütterliche Zuwendung wird aus ideologischen und „ökonomischen“ Gründen als entbehrlich dargeboten; da sich ja die Zeiten geändert haben – wie manche dann gerne entschuldigend sagen.

Ein weites Feld zu Erörterung….

http://altmod.de/?p=163

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Zum Kalenderblatt 26. Mai/Weidemond: Geburtstag von Alexander Bernewitz

Name: Alexander Bernewitz.

Daten: 26.Mai 1856 – 16.Januar 1919

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26. Mai/Weidemond Kalenderblatt: Otto II., Uri, Mystic-Massaker, Napoleon, Bayern, Zollgesetz, Kaspar Hauser, Dreikönigsbündnis, Zweiter Anglo-Afghanischer Krieg, Anglo-Persian Oil Company, Reichsland Elsaß-Lothringen, Albert Leo Schlageter, Volkswagen, sowjetisch-britischer Bündnis- und Freundschaftsvertrag

961: Der Liudolfinger Otto II. wird mit sieben Jahren in Aachen als Mitkönig seines Vaters Otto I. zum römisch-deutschen König gekrönt. Gesalbt wird er von den Erzbischöfen Brun von Köln, Wilhelm von Mainz und Heinrich I. von Trier, die anschließend die Vormundschaft über den jungen König übernehmen.

1231: Das bisher von den Habsburgern beherrschte Tal Uri wird durch den von Heinrich (VII.) ausgestellten Freibrief von Hagenau reichsunmittelbar.

1637: Captain John Mason aus Connecticut umstellt mit 90 englischen Kolonisten und mehreren Hundert indianischen Verbündeten ein befestigtes Pequot-Dorf am Mystic River und steckt es in Brand. Beim Mystic Massaker im Pequot-Krieg kommen rund 700 Menschen ums Leben.

1805: Knapp sechs Monate nach seiner Selbstkrönung zum Kaiser der Franzosen wird Napoléon Bonaparte im Mailänder Dom mit der Eisernen Krone der Langobarden zum König von Italien gekrönt.

1818: Bayern unter König Maximilian I. Joseph erhält per Edikt seine zweite Verfassung, welche jene aus dem Jahr 1808 ablöst und die Bildung einer Volksvertretung enthält.

1818: Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt. Preußen beginnt in der Folge mit der Suche nach Partnern zum Aufbau von Zollvereinen.

1828: Kaspar Hauser taucht in Nürnberg auf.

1849: Preußen, Sachsen und das Königreich Hannover schließen das Dreikönigsbündnis, einen Versuch, die deutsche Einheit unter Führung Preußens herzustellen.

1856: Alexander Bernewitz geb. 26. Mai 1856 – hingerichtet 16. Januar 1919; Er war u.a. ordentliches Mitglied der Lettisch-Literärischen Gesellschaft, die sich der Erforschung der lettischen Sprache, Folklore und Kultur widmete. Diese Gesellschaft wurde überwiegend von baltendeutschen Pastoren und Intellektuellen getragen. Von den Sowjets am 16. Januar 1919 hingerichtet.

1879: Mohammed Yakub Khan für Afghanistan und Louis Cavagnari für Großbritannien schließen den Vertrag von Gandamak und beenden damit die erste Phase des Zweiten Anglo-Afghanischen Kriegs. Großbritannien erhält neben einer Mission in Kabul die Kontrolle über die afghanische Außenpolitik.

1908: In Masdsched Soleyman im Iran wird bei einer Bohrung der Burmah Oil in 360 Metern eines der größten Ölfelder der Welt entdeckt. Wenig später wird die Anglo-Persian Oil Company gegründet.

1911: Das bisherige Reichsland Elsaß-Lothringen erhält eine neue Verfassung, mit der es 40 Jahre nach der Annexion im Deutsch-Französischen Krieg als eigenständiger Bundesstaat des Deutschen Kaiserreichs anerkannt wird.

1923: Albert Leo Schlageter, deutscher Freikorpskämpfer, wird in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf von den französischen Besatzern ermordet

1938: Für das Volkswagenwerk wird in Fallersleben bei Wolfsburg der Grundstein gelegt. Nach der Idee des Ingenieurs Ferdinand Porsche sollte hier ein für die breite Bevölkerung erschwingliches Auto gebaut werden.

1942: Der britische Außenminister Anthony Eden und sein sowjetischer Amtskollege Molotow unterzeichnen einen sowjetisch-britischen Bündnis- und Freundschaftsvertrag, der für 20 Jahre die gegenseitige Zusammenarbeit sichern soll. Beide Partner verpflichteten sich in dem Abkommen, keinen Separatfrieden mit Deutschland abzuschließen

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Holen wir uns unser Land – Alternative für uns Deutsche – Konföderation deutscher Staaten

Gegen Zentralismus und Bevormundung

Schluss mit der Parteienherrschaft

Für die staatliche Selbstständigkeit Bayerns und anderer deutscher Länder

Für den Austritt aus der EU

Für strikte außenpolitische Neutralität

Für Selbstverwaltung und Selbstverantwortung, auch der kleinen Organisationseinheiten

Freie Menschen bestimmen und verantworten ihr Leben selbst

Interessiert? Hier mehr über die Alternative für deutsche Staaten lesen.

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Woanders gelesen: Der Manchester-Bomber ist ein Produkt der Interventionen des Westens in Libyen und Syrien

Daniel McAdams

Da gibt es etwas in Hinblick auf den Selbstmordanschlag in Manchester, UK, von dem die Medien und Politiker nicht wollen, dass Sie es wissen: Salman Abedi, der 22-Jährige, der fast zwei Dutzend Konzertbesucher in Manchester im Vereinigten Königreich getötet hat, war das Produkt des von den Vereinigten Staaten von Amerika und vom Vereinigten Königreich betriebenen Sturzes von Gaddafi in Libyen und der „Regimewechsel“-Politik in Syrien gegenüber der säkularen Regierung Assad.

Der Selbstmordattentäter war das direkte Produkt der Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs in dem Großbereich Mittlerer Osten.

Laut der Zeitung London Telegraph war Abedi, ein Sohn libyscher Einwanderer, der in einer radikalisierten muslimischen Umgebung in Manchester lebte, nach dem Sturz von Muammar Gaddafi einige Male nach Libyen zurückgekehrt, zuletzt vor einigen Wochen. Nach der „Befreiung“ Libyens durch die Vereinigten Staaten von Amerika/das Vereinigte Königreich und deren Alliierte fanden alle Arten von zuvor gesetzlich verfolgten und aufs Schärfste unterdrückten radikalen jihadistischen Gruppen plötzlich, dass sie sich in Libyen frei bewegen und operieren konnten. Das ist das Libyen, in das Abedi zurückkehrte und wo er sich wahrscheinlich auf sein Selbstmordattentat auf Besucher eines Popkonzerts vorbereitete. Vor dem von den Vereinigten Staaten von Amerika geführten Überfall auf Libyen 2011 gab es dort weder al-Qaeda, ISIS, noch eine andere terroristische Organisation, die (straflos) auf libyschem Boden operierte.

Gaddafi selbst warnte im Januar 2011 Europa, dass falls sie seine Regierung stürzten, die Folge radikale islamistische Attacken auf Europa sein würden, aber die europäischen Regierungen schlugen diese Warnungen in den Wind. Das Libyen nach Gaddafi wurde zu einer Brutstätte islamischer Terroristen und des islamischen Terrorismus, und nicht zuletzt zu einer ersten Anlaufstelle für Extremisten, die im Jihad gegen den ebenfalls säkularen Bashar Assad kämpfen wollten.

In Salman Abedi haben wir immerhin das Zusammentreffen dieser beiden katastrophalen Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika/des Vereinigten Königreichs: es stellt sich heraus, dass Abedi nicht nur nach Libyen fuhr, um sich zu radikalisieren und für Terror auszubilden, sondern er fuhr auch nach Syrien, um einer der „syrischen Rebellen“ zu werden, die Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich kämpfen, um die Regierung Assad zu stürzen. Vielleicht wurde er sogar in einem CIA-Programm ausgebildet? Wir wissen es nicht, aber sicher ist das möglich.

Während die Massenmedien und opportunistische Politiker argumentieren werden, dass die einzige Lösungsmöglichkeit in vermehrter westlicher Intervention im Mittleren Osten liegt, ist die blanke Wahrheit, dass zumindest ein Teil der Verantwortung für diese Attacke bei denjenigen liegt, die auf westliche Intervention in Libyen und Syrien gedrängt und diese durchgeführt haben.

Wäre Gaddafi nicht von den Vereinigten Staaten/vom Vereinigten Königreich und deren Alliierten gestürzt worden, gäbe es keine Ausbildungslager für Jihadisten in Libyen. Es hätte keine explosive Ausdehnung von ISIS oder al-Qaeda in Syrien gegeben, gäbe es in diesem Land nicht die Politik des „Regimewechsels“, die von den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich und deren Alliierten betrieben wird.

Wenn Sie an Abedis Schuld an diesem schrecklichen Mordverbrechen denken, vergessen Sie nicht die Interventionisten, die die Lunte entzündet haben, die diesen Großbrand in Gang gesetzt hat. Auf deren Schultern liegt die Schuld in gleichem Ausmaß.

http://antikrieg.com/aktuell/2017_05_24_der.htm

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Sellerie pflanzen – 7 Schritte von der Aussaat bis zur Samengewinnung

Sellerie ist Lichtkeimer und zählt zu den beliebtesten heimischen Gemüsesorten. In diesem Video zeigen wir euch die sieben wichtigsten Schritte von der Aussaat über den richtigen Standort und Schädlingsbekämpfung sowie Saatgewinnung für den perfekten Sellerie.

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