Woanders gelesen: Das Ansehen Deutschlands …

Da hat so ein Wichtigtuer der bundesdeutschen „Eliten“ wieder einmal Schleim in Richtung Kanzleramt abgesondert:

„Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, sieht das Ansehen Deutschlands durch die AfD beschädigt. „In der öffentlichen Wahrnehmung schadet sie dem Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte Kramer der „Neuen Westfälischen“ (Samstagausgabe). „Unser Image wird durch Ereignisse wie die Wahl in Erfurt jetzt oder antisemitische Übergriffe und dergleichen schleichend beschädigt, das gute Bild bröckelt langsam“, so Kramer.
Dabei sei der Ruf von Bundeskanzlerin Merkel im Ausland wie „Donnerhall“.

Berichtete neben anderen Online-Diensten „Wallstreet online“.

Da bedient sich doch einer aus der „Wacht am Rhein“.
Wie heißt es dort:
Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall.“
Und: „Lieb Vaterland, magst ruhig sein. Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein!“
Die „Wacht am Rhein“ hat ausgedient, und auch das „Lieb Vaterland“, auf das seine Repräsentanten nur noch was husten. Und nichts mehr von „Schwertgeklirr und Wogenprall“ (was aber unter bestimmten Aspekten nicht unbedingt nachteilig sein muss).

Doch zurück zur Meldung und dem „Ruf von Bundeskanzlerin Merkel“.
Dass Merkel im Inland nach wie vor die beliebteste Politikerin sei, halte ich einmal mehr für ein Konstrukt der Meinungsforschungsindustrie im Auftrag von ARD/ZDF und der Regierung.
       Man möge mir das Gegenteil beweisen.
Das Ansehen Merkels („Die mächtigste Frau der Welt“) im Ausland wird uns gleichwohl durch selektive Auswahl von Presseberichten aufgetischt.
       Auch hier möge mir man Gegenteiliges nachweisen.
Die jüngsten Pressekommentare aus dem Ausland, nicht nur zum Management der „Thüringen-Krise“ durch die Kanzlerin, strafen die Aussagen des BdA-Präsidenten der Lüge. Aber dieser Funktionär trägt indes das aus der Retorte erzeugte Schreckensbild von der AfD – wie so viele Apparatschiks der Industrie, bis hin zu Fussball-Präsidenten – wie eine Monstranz durch die Gegend.

Man müsste meinen, ein Arbeitgeber-Präsident habe die kommenden Heimsuchungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die sich nicht nur durch die bereits erkennbare Wirtschaftskrise abzeichnen, klar vor Augen. Auf die übrigens die Wirtschaftsexperten der AfD seit Jahren hinweisen.
Nein, er lobt die Verursacherin des bereits bestehenden Desasters.

Deutschland ist dank der Merkelschen Politik und dem Gebaren ihrer Anbeter auf vielen Gebieten in der Welt zu einer Lachnummer verkommen.
Da wären:

• Die stümperhafte sogenannte „Energiewende“, welche Industrie, Handwerk und private Verbraucher drangsaliert und in den Ruin treibt (dazu den lachenden Nachbarn gute Geschäfte mit Atom- und Kohle-Strom beschert).
• Die Zerstörung der einst vom Ausland beneideten deutschen Schlüsselindustrien (Automobil-, Maschinenbau-, Energie-Industrie usw.) durch das von der Regierung verordnete Diktat der Ökologie.
• Der anmaßende Anspruch, mit diesem Modell die Welt retten zu können.
• Die Verwüstung des einstmals weltweit angesehenen und vielfach nachgeahmten deutschen Bildungs- und Forschungswesen mit der Aufgabe der einzigen echten „Rohstoffquelle“, die Deutschland besitzt.
• Eine Bundes“wehr“, welche durch „Verteidigungsminister“ nur noch der Lächerlichkeit preisgegeben wurden.
• Der sich abzeichnende gesellschaftliche, kulturelle und nationale Suizid durch die von der Regierung geförderte, uneingeschränkte Zuwanderung kultur- bzw. zivilisationsfremder Völkerscharen.
• Dazu die nicht endende Selbstkasteiung als der Großverbrecher der Geschichte, welche nur zu anhaltender Verachtung bei einem souveränen weltweiten Publikum führt.

Das demokratische Modell der Bundesrepublik und des Grundgesetzes waren zu Zeiten mal ein „Exportschlager“ – nicht nur für neu entstehende Staaten.
In Sachen Demokratie wird die Bundesrepublik durch die Methode Merkel – nicht erst seit „Thüringen“ – inzwischen dieserart jedoch zu einem „Failed State“, bzw. zur „Failed Demokracy“.
Die ständige Beschwörung der angeblichen faschistischen Gefährdung führte zu faschistischen – oder im Falle der Kanzlerin gar zu nahezu stalinistischen – Herangehensweisen gegen die politische Opposition oder gar auch nur gegen das eigene einfache, aber kritische Volk.
Nicht gerade das, was eine Demokratie am Leben erhält.

Es ist nicht weit her mit dem Ansehen Deutschlands. Auch dank solcher Leute wie Ingo Kramer.

Franz Josef Strauß sagte mal: „Was wir hier in diesem Land brauchen, ist der mutige Bürger, der die roten Ratten dorthin jagt, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“
Nicht nur die roten Ratten, sondern auch diese rückgratlosen schleimigen Gesellen in der Industrie und den Verbänden, diese Kaesers, Kramers, Fischers usw., welche in der demokratisch gewählten Opposition eine größere Gefahr sehen, als in unseren politischen Verderbern in der Regierung, sollten von mutigen Leuten dorthin geschickt werden, wo sie hingehören: in ihre Tümpel, wo nur ihresgleichen Lurche gefragt sind.

 

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Das Ansehen Deutschlands …

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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