Info in eigener Sache – Sperrung bei Jason F. Muller

Bei Jason F. Muller auf Soundtrack wurde ich ohne Angabe von Gründen gesperrt. Keine Ahnung wieso. Zu dem Faschismusvortrag habe ich einen kritischen Kommentar abgegeben und die Ansicht Mullers nicht geteilt, dass marxistisch-sozialistische oder religiös orientierte Systeme faschistisch seien. Auch wenn diese in manchen Dingen Gemeinsamkeiten aufweisen.

Der Faschismus entstand in Italien und existierte auch nur dort. Mussolini war anfänglich kein Freund Hitlers, er favorisierte Dollfuß, erst später wandte er sich Hitler zu. Ja, es gab auch Widersprüche zwischen diesen Gruppierungen und sie waren durchaus kein monolithischer Block.
Die heutige Verwendung des Begriffes Faschismus ist auf den kommunistischen Kampf der 20er Jahre gegen alles was sich rechts von ihnen befindet bzw. sich nicht auf der Linie Stalins bewegte zurückzuführen. Da gab es auch noch Trotzkisten u. a. aber selbst die Sozialdemokraten wurden als Sozialfaschisten bezeichnet. Später kamen noch die Revisionisten hinzu, dass waren die Moskowiter und moskautreuen Kommunisten. Eine besondere Spielart sind die Geschichtsrevisionisten, die vor einigen Jahren hinzukamen. Die Linken haben immer Kampfbegriffe gegen den weltanschaulichen Gegner.

Wenn man heute den Faschismusbegriff auf alle totalitären Systeme die ein gesellschaftspolitisches Ziel haben und alle Menschen unter einem ideologischen oder religiösen Dach vereinigen wollen, liegt man falsch. Was war die Sowjetunion vor dem Entstehen des Faschismus in Italien?
Wurde damals der Begriff faschistisch oder faschistoid für das Arbeiter- und Bauernparadies gebraucht? Nein, es wurde als das bezeichnet was es war, kommunistisch/bolschewistisch und jeder wusste was gemeint war und was es bedeutete. Bela Kun in Ungarn war kein Faschist sondern Kommunist. Es waren nicht die faschistischen oder faschistoiden Umtriebe Mussolinis oder Hitlers die die Menschen in ihre Arme trieb, es war u. a. die Angst vor dem Kommunismus, vor dem Chaos und die Unfähigkeit der damaligen bürgerlichen und sozialdemokratischen Parteien die die Menschen europaweit antrieb die diversen nationalistischen, totalitären Parteien und deren Führer zu unterstützen. Dass ihr Vertrauen missbraucht und ihre Hoffnungen enttäuscht wurden, steht auf einem anderen Papier.

Heute wird allgemein der Linksruck beklagt. Dann muss man aber selbst mal bei sich selbst anfangen und überprüfen wo man denn z. B. die stalinistische Geschichtsschreibung/-deutung oder deren Kampfbegriffe übernommen hat. Heute ist doch bald jeder Faschist, wenn man der einen oder anderen Seite glauben schenken mag. Das eine sind Linksfaschisten, die anderen Grünfaschisten wieder andere religionsbezogene Faschisten. Ein Graus und sichtbarer Erfolg der Umerziehung.

Mein Kommentar bei Muller beschränkte sich auf den Hinweis, dass weder die DDR, noch die VR China, noch der Iran faschistisch oder faschistoid seien. In Europa gab es die Nationalsozialisten, die Faschisten, die Falangisten und andere Gruppierungen in den jeweiligen Ländern. Diese hatten meist auch unterschiedliche gesellschaftliche Vorstellungen. Die Kommunisten der Welt sowieso, ebenso wie die religiös verorteten Kämpfer diverser Religionen.
Wenn man denn korrekt vorgehen will und diese Gruppen unter einem Sammelbegriff verorten will, muss man sie als totalitäre Ideologien bezeichnen, nicht aber als faschistisch.

Entweder reichte dieser Kommentar aus um mich zu sperren oder Muller bzw. seinem Anhang gefiel dieser Blog nicht. Kann auch sein. Natürlich kann er machen was er will und mich kratzt es auch nicht besonders.
Wer von Meinungsfreiheit redet und diese einfordert aber selbst andere Meinungen nicht aushält und zum Mittel der Zensur greift, ohne dass irgendwelche rechtlichen Hintergründe etc. dazu zwingen, ist selbst nicht besser als jene welche er kritisiert. Zumindest wäre ein Hinweis oder Kommentar zu erwarten, dass er bestimmte Leute nicht als Kommtatoren oder Followern haben will, dann soll er einen geschlossenen Blog machen. Er sprach einmal von Echokammern, befindet sich aber anscheinend selbst in einer solchen.

Zum Vorgehen auf meinem Blog:
Ich habe in der Besucherinformation zusammengefasst was ich hier haben will und was nicht. Das sollte reichen.
Manchmal kommen Kommentare in den Spamordner und es dauert ein bisschen bis ich sie dort sehe. Dann werden sie aber veröffentlicht, falls sie nicht gegen meine Besucherinfos verstoßen. Was ich generell nicht veröffentliche sind manchen Zusendungen von Links die auf irgendwelche Seiten oder Schriften verweisen. Ich nehme mir nicht die Zeit dies alles durchzulesen und zu überprüfen ob ich mir damit evtl. ein Strafverfahren einfange.
Wer veröffentlichen will kann dies auf seinem eigenen Blog tun und muss selbst sehen wie er an Leser kommt und auch den eigenen Kopf für seine Texte oder Leseempfehlungen hinhalten. Ich habe jedenfalls kein Interesse daran für andere Leute den Kopf hinzuhalten, die selbst zu feige oder zu faul sind ihre Informationen/Meinungen selbst zu verbreiten.

Noch etwas. Vor Jahren wurde ich bei PI gesperrt, da ich Eva Hermann gegen die ungerechtfertigten Nazivorwürfe und ihren damaligen TV-Rausschmiss verteidigte. Auch dort werden geringste Abweichungen vom eigenen Idealbild nicht ertragen.
Viele die Meinungsfreiheit einfordern und beklagen, dass sie selbst beschnitten werden sind selbst so gefangen und eingeengt, dass sie es nicht ertragen, wenn man den Finger auf empfindsame Stellen legt.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu Info in eigener Sache – Sperrung bei Jason F. Muller

  1. KW schreibt:

    Moin, Gerd, die Gegenseite ist Meister der Propaganda. Dazu gehören Keulen als Kampfbegriffe. Jeder, der ihre Meinung nicht teilt, ist Nazi oder eben Faschist, wer ihre gefälschte Geschichtsschreibung nicht akzeptiert und hinterfragt, Revisionist. Alle Begriffe haben die Medien als bös gebrandmarkt. Wer sowas ist, ist bös. Nur hat sich der Rechte, Nazi, Faschist ausgeleiert, jeder von uns kann damit leben, für mich ist das der Ritterschlag, etwas in dieser irren Zeit dagegen unternommen zu haben.
    Was unterscheidet den Sowjetkommunismus vom Hitlerdeutschland? Die Frage zum Privateigentum. Führerkult, gleichgeschaltete Medien, Propaganda, Einheitspartei, Kollektivismus, stark gegliederte Hierarchie (was Korruption begünstigt), Aufmärsche, Großveranstaltungen, Großarchitektur, Aufteilung Europas, was Massenumsiedlungen zur Folge hatte-der Mensch als Masse .Mein aha-Erlebnis war vor 10 Jahren Schultze-Rhonhof, der böse Adolf hat die Welt-Finanzelite ausgeschaltet, allein das genügte, um ihn zu verteufeln und uns zu vernichten, das Geldsystem. Da liegt die Wurzel, alles andere ist Schnickschnack, das andere alles wäre verzeihlich wie beim Stalin. Diese Kreise verzeihen nichts, das gilt bis heute.
    Es ist völlig egal, mit welchen Begriffen etwas behaftet wird, Begriffe werden besetzt, sie werden zum Kampfmittel, zur Propaganda. Jeder Idiot beherrschte die Sprachhülsen der SED und wurde Parteisekretär. Das waren nie die Hellsten.
    Über die 12 Jahre habe ich nach Schultze Rhonhof viel gelesen,Richard Tedor „Hitlers Revolution“ z.B. und auch Werner Maser, Wilfried Oven, Hildegard Fritsch u.a.Trotzdem kann mich diese Zeit nicht überzeugen, weil ich wohl dDR-geschädigt bin, denn eines weiß ich sicher, ich bin kein Massenmensch und möchte als solcher nicht behandelt werden. Eigentum ist mir sehr wichtig, auch Wettbewerb. Fortschritt geht nur über Wettbewerb, er gebiert Forscher, Entdecker, Tüftler. Alles wird heute erstickt. Jede Neuentdeckung landet in der Schublade von Großunternehmen, der Markt ist unter den Giganten aufgeteilt. Entsprechend traurig sieht es aus, Masse statt Qualität. Ich habe gestern mal nach „Marmortisch“ gegurgelt, grausig. Wir wollten uns eine neue Küche kaufen, sahen aber davon ab, als wir die neuen „modernen“ sahen, qualitäts- und geschmacklos.
    Mullers Seite habe ich 1x besucht, es gab nichts Neues. Positiv empfinde ich die Solidarität der Auslandsdeutschen mit uns, ansonsten kenne ich Mullers Ansichten zu wenig, um darüber zu urteilen. PI überfliege ich auch nur.
    Daß sich unsere Seite von allem und jedem distanziert, halte ich für einen intellektuellen Makel oder einfach für Faulheit: Man grenzt aus, um sich nicht auseinandersetzen zu müssen. Die Gegenseite hält zusammen, ein Erich Mielke, Mörder 2er Polizisten, wird in der dDR ebenso Minister wie ein Joseph Fischer in der bRD. Die AfD mobbt oder grenzt auch aus, eine Claudia Roth oder ein Cohn Bendit, eine Deutschlandhasserin und ein Pädophiler haben bei den Grünen hohe Posten. Wir leben in einer dummen und faulen Zeit. Plattheit und wenig Geschmack zeichnet die Masse aus. Letzte Woche musterte ich die junge Frau beim TA vor mir. Groß, 4x so dick wie ich, gepierct, tätowiert, das Portemonniae voller Glitzersteine. Ein wandelnder Kultuschock. Ich habe mir übrigens das Buch von Hans Grimm bestellt, weil ich über diese Zeit immer noch am Suchen bin, Ich verstehe nicht, warum Kommunisten und Sozis von Hitler verfolgt wurden und warum die heutigen Neomarxisten ihn verteufeln, so verteufeln, daß eine sachliche Auseinandersetzung nicht möglich ist. Daß viele Lügen in ihren gesamten Facetten herhalten müssen, um diese Zeit zu ächten. Erschreckend, daß unsere Landsleute die Feindpropaganda widerspruchslos wiederholen. .
    Der Weg führt wieder zur Finanzelite—und damit auch zum Marxismus. Ob die Antifa weiß, daß sie die reiche Finanzelite verteidigt? Da sind wir wieder bei der Dummheit der Gegenseite. Sie sind für Gleichheit, aber nicht für die Elite, ja, diese gibt es dann auch im Sozialismus.
    Und wieder ist hier die Feststellun: Faulheit gepaart mit Dummheit. Wir werden gewinnen, wenn wir uns nicht mehr spalten lassen, wir werden dann diskutieren und um die besseren Ideen kämpfen. Ich erinnere an die 68er. Die haben noch diskutieren können und dürfen. Was dann rausgekommen ist, sind Roth und Co. Nicht die Besten, Negativauslese.
    Ein Rauswurf schmerzt, fällt aber auf den Betreiber zurück. Es ist eine Abwehrhandlung, eine Kapitulation.Manche Blogs sind auch gesteuert, wer wirklich gefährlich ist, wird eingesperrt und vernichtet, wie der Honigmann.
    Dein Kalenderblatt beweist jeden Tag, daß sich Geschichte wiederholt. Wir sind Masse, die für Gebiete verheizt, verschenkt, umgetauscht und ausgebeutet wird. Wirklich frei war wohl nur ein Germane. .

  2. Gerhard Bauer schreibt:

    Servus Kersti,
    schmerzen tut mich das nicht, ich kommentiere ohnehin nur (noch) wenig und besuche auch nur noch einige wenige Seiten im Netz. Ich bin nur verwundert.
    Nationalsozialisten und Kommunisten waren vom ersten Tag an Feinde. Feinde auf Leben und Tod. Die Kommunisten belagerten z. B. eine Versammlung der NSDAP im Münchner Hofbräuhaus einige Tage lang. Daraufhin wurde die SA gegründet.
    Feinde auf Leben und Tod, lässt sich aber mehr auf die linke Seite einschränken. Die Kommunisten waren und sind dafür bekannt politische Gegner sofort hinrichten zu lassen. In der Hitlerzeit wurden sie in KZs gesperrt und mancher kam dabei auch ums Leben. Aber Massenerschießungen gab es nicht. Thälmann lebte bis fast zum Ende des Krieges und kam dann auf strittige Weise ums Leben. Wurde er erschossen oder kam er bei einem Bombenangriff ums Leben? Wir wissen es nicht.
    Der Unterschied zu den Kommunisten liegt deutlich auf der Hand. Die Behandlung des Privateigentums, die Behandlung des eigenen Volkes (es wurde nicht aufgeteilt in Klassen und danach evtl. auch abgeurteilt). In keinem System der Erde kamen bisher mehr Menschen in Friedenszeiten gewaltsam, aus politischen und ökonomischen Gründen, ums Leben wie in den kommunistischen Ländern.
    In der Hitlerzeit wurden einzig Juden pauschal verfolgt und vollkommen rechtlos gestellt. Über diese Verbrechen brauchen wir gar nicht erst zu reden.
    In den anderen Ländern wie z. B. Spanien oder Italien gab es dies in dieser Form und Konsequenz nicht und wenn dann nur um dem Druck des Hitlerregimes auszuweichen. Aber einen eigenen sog. Rassenkampf, der ähnlich grausam wie der Klassenkampf in den kommunistischen Ländern geführt wurde, führten diese Länder nicht, dies blieb einzig dem nationalsozialistischen Deutschland vorbehalten.
    Ob Hitler die Finanzelite bekämpfte mag dahingestellt bleiben. Linke Nationalsozialisten behaupten anderes, denen nach bekam Hitler Geld aus London. Gregor Strasser der Finanzvorstand der NSDAP der über diese Machenschaften Bescheid wusste, wurde 1934 vom Leben zum Tode befördert. Auch dem deutschen Bankenwesen fügte Hitler keinen Schaden zu, ebensowenig wie der Kirche (wenn auch manche Pfarrer zu leiden hatten).
    In der SU wurden Lagerhäuser oder Sau- und Pferdeställe aus den Kirchen, Pfarrrer wurden an die Kirchentür genagelt und ähnliche Grausamkeiten. Deshalb muss man das Kind beim Namen nennen und nicht vergessen machen indem die Begriffe umgekehrt werden.
    Es geht mir um die Verwendung von Begriffen und ob man Kampfbegriffe des Gegners, in seinem Sinne, verwenden soll oder nicht.
    Faschismus und Marxismus sind nicht ein und dasselbe. Die VR China ist nicht faschistisch. Die Grünen sind keine Faschisten. Die Antifa keine SA. Der Iran ist nicht faschistisch. Das Deutsche Reich in der Hitlerzeit war nicht faschistisch, nur in der Dimitroff-Definition (Vorsitzender der Komintern) war auch das Deutsche Reich faschistisch.
    Viele Grüße in den Norden Gerd

    • KW schreibt:

      Unser Disput erinnert mich an die alten CDU-Zeiten, gestritten, aber immer freidlich. Erkenntnisgewinn hatte ich durch Dich die ganze Zeit bis heute. Geschichte hatte ich abgehakt, aber Du und die JF stießen mich immer wieder mit der Nase darauf, so daß ich mich vor 10 Jahren endlich bequemte. Ich will jetzt den Begriff Faschismus nicht auseinanderpflücken oder irgendwo abschreiben. Allgemein gilt dafür die Hitlerzeit. Einige Gemeinsamkeiten mit dem Marxismus in der Sowjetunion nannte ich, den Unterschied zum Verhältnis zum Privateigentum hast Du richtig ergänzt, nämlich das Verhältnis zum Volk. Marxisten sind schon seit Luxemburg bereit zu töten, wer die Ideologie der Gleichmacherei (außer den Funktionären, nach deren Amt alle streben) nicht teilen will. Dazu gehörte, wer sein Privateigentum nicht herschenkt, wer am christlichen Glauben festhält. Das sind Klassenfeinde, denen keine Gnade zuteil werden darf.
      Hitler und die Finanzen: Um an die Macht zu kommen, braucht man Geld, was er sicher von gewissen Kreisen bekam, nicht nur aus Deutschland. Seine Geldpolitik beschränkte sich auf Deutschland, er hatte ja sogar 5-Jahrespläne, wie die Marxisten auch. Sie agieren international, Hitler national. Im Grunde erfüllte Hitler auch den Wunsch Herzls nach einem eigenen Staat, was ich für vernüftig und gut halte, wie Trump auch.Wenn ich mir dann die Wohltaten fürs Volk anschaue, kann ich nichts Negatives erkennen, der Lebensstandart der Masse ging steil nach oben. Und wenn sie das Erholungsheim in Prora im Glotzkasten schlechtmachen, sehe ich nur zum Meer ausgerichtete Fenster mit Räumen, die heute zu Eigentumswohnungen umgebaut werden. Die Glotze sagt, ein Leben nach Stundenplan, aber Eßzeiten und Bespaßung (die ich schon immer hasse) gibt es noch heute.Hitlers „Verbrechen“ war m.M.n. die Abnabelung vom Weltfinanzsystem.Wie man die 12 Jahre nun nennt, ist egal, aber jeder, der aus dem Weltfinanzsystem rauswill, ist heute noch Schurke. Dem muß die Demokratie mit Bomben gebracht werden, wer dem Volk seine Bodenschätze zurückgibt, in Form von staatlichen Ölquellen, ist böse. Wer wie Gaddaffi eine eigene Politik für Afrika machen will, gehört gepfählt. Ich komme immer wieder bei allem Übel auf diese Kreise zurück.
      Die sind wie die Kommunisten international aufgestellt und verdammen alles Nationale. Jeder national eingestellte Mensch ist für die und deren nationale Aufpasser Nazi, Faschist, Rassist, Extremist, wer die Geschichte geradebiegt oder wie mein Stammtischkumpel Wolfram eine Gedächtnisstätte für deutsche Vertiebene einrichtet, ist Revisionist. Zack, ein böser Mensch. Das reicht, um für Hamburger AfDler, nichts mit ihm zu tun haben zu wollen. Parteien halte ich eh für die Gährung von Korruption..Übrigens kam Dr. G. lt. Oven schon zu der Einsicht, daß sich nach dem Krieg etwas ändern müsse.
      Für mich sind daher Sozialismus und die 12 Jahre ziemlich gleich. Auch die dDR hat die Masse nicht schlecht behandelt, sicher auch wegen der innerdeutschen Grenze. Wer nicht lauthals Gegenparolen rumschrie, hatte wie meine gesamte Familie ein normles Leben. Die Bildung war durchtränkt von Propaganda und Geschichtslügen, aber sonst sehr gut, besser als die meiner Cousins im Westen, die nicht mal Goethe und Schiller gelesen hatten, der eine ist immer noch Lehrer.
      Kein Staat auf der Erde darf lt. diesen Kreisen nationale Politik machen. Lies einmal die Geschichte des Iran.
      Wie gesagt, ich bin am Suchen und lasse mich gern belehren. Übrigens kommentiere ich im Weltnetz auch nur auf Blogs, wo es sich qualitativ lohnt.Die Massenmedien schreiben nach Auftrag, die kann man nicht überzeugen und mit denen lohnt auch keine Diskussion
      Hier gießt es gerade.

  3. Gerhard Bauer schreibt:

    Bei uns scheint die Sonne, wir haben strahlend blauen Himmel.
    Noch eines sei gesagt. Mir geht es nicht um Belehrung und auch nicht um Überzeugungsarbeit. Mir geht es um die Darstellung der eigenen Sichtweise und deren Begründung, damit kann dann jeder anfangen was er will.
    Genießen wir die Zeit die uns auf Erden verbleibt und lassen wir uns unser Leben nicht von diesen Typen verdrießen. Gelänge ihnen dies, so hätten sie schon gewonnen.

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