Zum Kalenderblatt 15. September/Scheiding: Christian Klar

Schuldig für neun Morde und elf Mordversuche – am 2. April 1985 wird der RAF- Terrorist Christian Klar von einem Stuttgarter Gericht verurteilt zu fünfmal „lebenslänglich“ plus 15 Jahre. Das ist die höchste Strafe, die es jemals für Terroristen in Deutschland gegeben hat. In wenigen Tagen soll Christian Klar aus der Haft entlassen werden. So will es das Gesetz. Gutachter bescheinigen Klar, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgehe. Doch seine Taten hat er bis heute nicht bereut. Zudem weigert er sich, Hintergründe der Gewalttaten zu enthüllen. Das empört nicht nur die Angehörigen seiner Opfer. Der Sohn des ermordeten Generalbundesanwaltes Buback, Michael Buback beklagt, seine Familie wird immer leiden, der Täter aber wird ins Leben entlassen.

Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, Diether Dehm, beschäftigt den früheren RAF-Terroristen Christian Klar in seinem Bundestagsbüro. Dehm hatte versucht, im Bundestag einen Hausausweis für Klar zu beantragen.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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