Woanders gelesen: Frankfurter ICE-Mord: Kaum Spenden für die Mutter – aber Millionen für Rackete(n)

Von Peter Helmes

Der neueste „Skandal“: Die angeblich so herzlichen deutschen Gutmenschen haben für diese „Kapitänin “ Rackete mehr als 1 Mio. € gespendet.

Für die Mutter des „geschubsten“ Kindes im Frankfurter Hbf kamen bis jetzt nicht einmal 45.000 € zusammen (Stand 8.8.19).

Nicht von einem/r einzigen unserer Betroffenheitspolitiker kam ein Wort des Bedauern oder gar der Mittrauer zum Tod des Knaben. Von Claudia Roth über Katrin G.-E. bis Merkel: nichts als Schweigen – man will ja schließlich mal im Urlaub seine Ruhe haben.

Ach ja, und fast alle nennen sich „christlich“.

Herr, hab´ Erbarmen!

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Journalistenwatch schreibt dazu:

Frankfurt/Main – Es ist eine gut gemeinte Geste und natürlich zählt für die Spender jeder Euro, doch das bisherige Resultat ist beschämend: Gerade einmal rund 45.000 Euro kamen an Spenden für die Mutter des bei der mörderischen Frankfurter Gleis-Attacke ums Leben gekommenen 8-jährigen Jungen bislang zusammen. Zum Vergleich: Für den Prozeß der „Sea-Watch“-Schlepperkapitänin Carola Rackete wurde mehr als das 24-fache gesammelt. Das Mißverhältnis spricht Bände über die völlig gestörte Empathie der Deutschen.

Sinnfälliger könnte man die Perversion von Mitgefühl und falschen „humanen Prioritäten“ gar nicht verdeutlichen als durch die bisherigen Spendenresultate: Eine Mutter, die ihr Liebstes durch einen Problem-Migranten verlor, der – ob krank/unzurechnungsfähig oder nicht – nie hätte ins Land gelassen werden dürfen, erhält ein Almosen von laut „Bild“ rund 45.000 Euro. Gleichzeitig triggert eine Unternehmertochter, die „Heldin“ spielt und den illegalen Transport im Mittelmeer aufgenommener Migranten nach Europa besorgt (die, wie inzwischen feststeht, in gar keiner existenziellen Notlage waren und eher wie einem H&M-Modekatalog entstiegen wirkten!) Millionenspenden – von deutschen Prominenten und Medien begleitet und hochgepusht durch eine undifferenzierte Verherrlichungskampagne. Dieselben Medien schweigen das Schicksal der Mutter weitgehend tot, ist doch ihre größte Sorge, „Rechten“ oder der AfD „Schützenhilfe“ zu leisten, wenn sie über die Begleitumstände von Tat und Täter berichten.

Über den eritreischen Kindsmörder Habte A., der den kleinen Jungen vor den ICE stieß, wird von deutschen Medien seit Tagen ein einziges medizinisches Entlastungs-Bulletin gestreut, demzufolge der Mann so schwer psychisch krank und paranoid gewesen sei, daß man glatt meinen könnte, er sei das eigentliche Opfer – nicht die Mutter, die ihr Ein und Alles verlor, oder die traumatisierten Augenzeugen, oder der Lokführer, der ohnmächtig den Tod des Jungen miterleben mußte. Hätte irgendein aalglatter Prominenter (so wie Böhmermann im Fall Carola Racketes) zur Unterstützung der Behandlungs- und Prozeßkosten von Habte A. aufgerufen, so hätten die Deutschen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Geld gespendet als für die Mutter des getöteten Jungen.

Im Verlauf der gestrigen Mahnwache für das ermordete Kind am Frankfurter Hauptbahnhof hielt eine evangelische Pfarrerin eine Andacht, in der sie allen Ernstes folgendes sagte:

Was muß jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?

Die Täter-Opfer-Inversion in dieser Gesellschaft ist wahnhaft. Auch die Übersteigerung des Prinzips der christlichen Feindesliebe und der „rationalen Ergründung“ sind dermaßen zum Selbstzweck geworden, daß sie längst einer Verspottung der eigentlichen Opfer gleichkommen. *(https://www.journalistenwatch.com/2019/08/03/frankfurter-ice-mord/)

https://conservo.wordpress.com/2019/08/14/frankfurter-ice-mord-kaum-spenden-fuer-die-mutter-aber-millionen-fuer-racketen/

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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