29. Oktober/Gilbhart Kalenderblatt: Schlacht bei Freiberg, Preußen, rotes Kreuz, Wilhelm II., Jugoslawien, Hungerblockade, Deutscher Oktober, Weltwirtschaftskrise, NKWD, Erich Honecker,

1762: In der Schlacht bei Freiberg im Kurfürstentum Sachsen, dem letzten Waffengang im Siebenjährigen Krieg, besiegen die Preußen unter Heinrich von Preußen die Österreicher.

1838: Die Bahnstrecke der BerlinPotsdamer Eisenbahn ist fertiggestellt und wird als erste Eisenbahnlinie Preußens eröffnet.

1863: Auf einer internationalen Konferenz in Genf werden unter anderem Resolutionen zur Gründung nationaler Hilfsgesellschaften für Kriegsverwundete und die Einführung eines Kenn- und Schutzzeichens in Form einer weißen Armbinde mit rotem Kreuz beschlossen

1894: Kaiser Wilhelm II. beruft den 75-jährigen Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst als Nachfolger des über die Umsturzvorlage gestürzten Leo von Caprivi zum Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten.

1918: Die Abspaltung der südlichen Länder von Österreich-Ungarn stellt den ersten Schritt zur Gründung Jugo-Slawiens dar.

1918: Die Matrosen der beiden deutschen Kriegsschiffe „Thüringen“ und „Helgoland“ weigern sich, dem Flottenbefehl vom 24. Oktober 1918 Folge zu leisten, und zu einer letzten Entscheidungsschlacht auszulaufen. Die Meuterei kann noch einmal unterdrückt werden, doch der Plan einer Entscheidungsschlacht zur Brechung der Hungerblockade muß damit aufgegeben werden.

1923: „Deutscher Oktober“: Wegen der Bildung einer Landesregierung unter Teilnahme von Kommunisten wird Sachsens Ministerpräsident Erich Zeigner per Reichsexekution abgesetzt und Rudolf Heinze als Reichskommissar eingesetzt.

1929: Fünf Tage nach den ersten Kurseinbrüchen bricht am Schwarzen Dienstag an der New Yorker Börse Panik aus, die die Kurse noch weiter abstürzen lässt. Die Weltwirtschaftskrise beginnt.

1937: 160 Repräsentanten der weißrussischen literarischen und wissenschaftlichen Elite werden von der NKWD erschossen.

1976: Erich Honecker wird von der Volkskammer der DDR zum Staatsratsvorsitzenden gewählt.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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