Zum Kalenderblatt 27. Oktober/Gilbhart: Kubakrise

Am Rande des Atomkrieges – Kubakrise 1962

Dokumentattion über einen drohenden 3. Weltkrieg im Herbst 1962

Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kubakrise:

Die Kubakrise im Oktober 1962 war eine äusserst angespannte Konfrontation im Kalten Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion, die sich um die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba drehte. Die eigentliche Krise dauerte 13 Tage und ihr folgte eine Neuordnung der internationalen Beziehungen. Mit der Kubakrise erreichte der Kalte Krieg eine neue Qualität. Es ist davon auszugehen, dass die beiden Supermächte während des Kuba-Konflikts einer direkten militärischen Konfrontation am nächsten kamen. Erstmals wurden die ungeheuren Gefahren eines möglichen Atomkrieges einer breiten Öffentlichkeit bewusst.

Wie nach Jahrzehnten frei gegebene Dokumente aus Militärarchiven in Ost und West belegen, hätte der Mitte des Kontinents ein Inferno gedroht. Manöverberichte und Planspiele malen drastische Szenarien aus: Mehr als 2.000 Nukleardetonationen hätten vor allem den deutschen Raum in eine Trümmerwüste verwandelt, mit zig Millionen Toten. Zudem hätten womöglich Deutsche gegen Deutsche Atomwaffen einsetzen müssen, denn NVA und Bundeswehr verfügten über Trägersysteme, die im Kriegsfall mit nuklearen Sprengköpfen ihrer Vormächte bestückt worden wären.

In letzter Minute verständigten sich Kennedy und Chruschtschow – über geheime Kanäle – auf einen Kompromiss. Im Gegensatz zu höchsten Militärs auf beiden Seiten waren sie zu dem Schluss gekommen, dass ein Atomkrieg zwischen Ost und West nicht mehr führbar war.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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