20. September/Scheiding Kalenderblatt: Vercingetorix, Schlacht auf den Katalaunischen Feldern, Sigismund von Ungarn, Friedrich I. Kurfürst von Brandenburg, Pfälzischer Erbfolgekrieg, Kanonade von Valmy, Karlsbader Beschlüsse, Böhmen, Friedrich Ebert, Rosa Luxemburg, Südtirol, Sudetenfrage, Alliierter Kontrollrat, Grenzdurchgangslager Friedland, Frauenstimmrecht, DDR, Willy Brandt, Erich Hartmann, Krieg gegen den Terror, Karl-Eduard von Schnitzler,

52 v. Chr.: Die gallische Armee unter Vercingetorix unterliegt in der Schlacht um Alesia den Truppen Julius Caesars.

451: In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern schlägt ein römisch-westgotisches Heer die Hunnen unter Attila zurück.

1410: Nach dem Tod Ruprechts von der Pfalz wird König Sigismund von Ungarn von drei Kurfürsten zu dessen Nachfolger gewählt. Die anderen Kurfürsten ernennen kurz darauf Sigismunds Cousin Jobst von Mähren zum Gegenkönig.

1440: gestorben Friedrich I., Kurfürst von Brandenburg, Burggraf von Nürnberg

1697: Der Friede von Rijswijk beendet den Pfälzischen Erbfolgekrieg zwischen Frankreich, England, Spanien und den Niederlanden.

1792: Die Kanonade von Valmy während des Ersten Koalitionskrieges führt zur ersten Niederlage Österreichs und Preußens gegen die französische Revolutionsarmee.

1819: In Frankfurt bestätigt der Bundestag des Deutschen Bundes die rigiden Karlsbader Beschlüsse zur Bekämpfung von liberalen und nationalen Tendenzen in Deutschland.

1898: gestorben Theodor Fontane, deutscher Lyriker und Schriftsteller

1910: Bei einer Verständigungskonferenz in Prag einigen sich die Deutschen und Tschechen Böhmens darauf, das Prinzip der »Unteilbarkeit« des Landes aufzugeben.

1913: Die Sozialdemokraten wählen Hugo Haase und Friedrich Ebert in Jena zu ihren Parteivorsitzenden.

1916: Die erste Ausgabe der kommunistischen Untergrundzeitung Spartakusbrief erscheint unter Federführung von Rosa Luxemburg.

1928: Der Fürstbischof von Brixen in Südtirol fordert die Gläubigen dazu auf, ihre Kinder zum pfarramtlichen Religionsunterricht, der in deutscher Sprache erteilt wird, zu schicken. Die Kirche reagiert damit auf die Anordnung der Schulbehörde, an allen Volksschulen auch Religion in italienischer Sprache zu unterrichten.

1938: Die tschechoslowakische Regierung lehnt die ihr am Vortag übermittelten britisch-französischen Vorschläge zur Lösung der Sudetenfrage ab. Sie würden eine »freiwillige und völlige Verstümmelung des Staates« bedeuten. Daraufhin droht die britische Regierung, die Tschechoslowakei bei einem eventuellen deutschen Einmarsch im Stich zu lassen.

1945: In Berlin hält der Alliierte Kontrollrat seine sechste Sitzung ab, u. a. wird eine gemeinsame Politik zur Gleichbehandlung aller Deutschen in allen Zonen bzw. Sektoren beschlossen.

1945: Zur Durchschleusung und ersten Betreuung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Heimkehrern wird in Nachkriegsdeutschland das Grenzdurchgangslager Friedland eingerichtet.

1951: Der Schweizer Ständerat lehnt erneut das Frauenstimmrecht ab.

1955: Die Sowjetunion gewährt der DDR die volle Souveränität. Der Akt untermauert die wenige Monate zuvor verkündete Zwei-Staaten-Theorie in Bezug auf Deutschland.

1972: Bundeskanzler Willy Brandt stellt im Deutschen Bundestag die Vertrauensfrage, die von diesem abschlägig beantwortet wird: Es finden vorgezogene Neuwahlen statt.

1993: gestorben Erich Hartmann, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger

1996: Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der deutschen Bundeswehr nimmt offiziell seinen Dienst in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw auf. Es ist truppendienstlich dem Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division (KLK) unterstellt und hat die Einsatzschwerpunkte Aufklärung, Terrorismusbekämpfung, Rettung, Evakuierung und Bergung, Kommandokriegführung und Militärberatung.

2001: In einer Rede vor dem Kongress kündigt US-Präsident George W. Bush als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September erstmals den „Krieg gegen den Terror“ an.

2001: gestorben Karl-Eduard von Schnitzler, Moderator der DDR-Fernsehsendung „Der schwarze Kanal

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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4 Antworten zu 20. September/Scheiding Kalenderblatt: Vercingetorix, Schlacht auf den Katalaunischen Feldern, Sigismund von Ungarn, Friedrich I. Kurfürst von Brandenburg, Pfälzischer Erbfolgekrieg, Kanonade von Valmy, Karlsbader Beschlüsse, Böhmen, Friedrich Ebert, Rosa Luxemburg, Südtirol, Sudetenfrage, Alliierter Kontrollrat, Grenzdurchgangslager Friedland, Frauenstimmrecht, DDR, Willy Brandt, Erich Hartmann, Krieg gegen den Terror, Karl-Eduard von Schnitzler,

  1. Reiner Dung schreibt:

    Diese gewaltige Schlacht im Jahr 451, in der auf beiden Seiten jeweils zwischen 50.000 und 100.000 Soldaten mobilisiert wurden und die letztlich unter hohen Verlusten auf beiden Seiten unentschieden ausging, wurde als die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern bekannt (Gegend in Frankreich zwischen Troyes und Chalons-sur-Marne). Allerdings wurde die wahre Bedeutung dieser größten Schlacht des Altertums, die auf den Tag genau das Ende des Altertums und den Beginn des Frühmittelalters markiert, eines der markantesten und bedeutendsten Ereignisse der gesamten europäischen Geschichte (!!!), bisher von fast sämtlichen Historikern total verkannt! Dies liegt vor allem darin begründet, daß seitens der mächtigen JENEN, die bis heute hinter den Kulissen der Kirchen, der Politik, der Banken und Medien sowie auch der Wissenschaften die Fäden ziehen und somit die etablierte Geschichtsschreibung kontrollieren, alles versucht wird, die Hintergründe dieser Schlacht – also
    😦
    Dort kämpften nicht irgendwelche aus Asien nach Europa eingefallenen Hunnen, wie bisher behauptet und von fast sämtlichen Historikern nachgeplappert wird, sondern auf den Katalaunischen Feldern traten die vereinigten germanischen Stämme mit verbündeten sarmatischen Stämmen unter Führung des germanischen Hunen-Königs Attila gegen Rest-Römer und von den JENEN zusammengekauften paulinistisch- trinitaristischen Verrätern an der Arischen Rita an.

    aus/ Revision der europäischen Geschichte
    Was ist wahr in der germanischen/deutschen GeschichtsSchreibung ?

    • KW schreibt:

      Lieber Reiner Dung, lieber Gerd, kann das ein wenig vertieft werden? Ich habe davon nämlich absolut keine Ahnung. Werde jetzt mal mein dickes Geschichtsbuch von 1936 aufschlagen. Die danach kann man eh vergessen.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        „Attilas Heer bestand nur etwa zur Hälfte aus Hunnen, während die andere Hälfte von seinen Vasallen gestellt wurde. Diese Kontingente waren der Größe nach geordnet; besonders wichtig waren die der Ostgoten unter Valamir, die der Gepiden unter Ardarich und der rechtsrheinischen Franken sowie die der Burgunder (von einem Teilstamm, der am Main lebte).

        In kleinen Kontingenten von mehreren hundert bis etwa zweitausend Kriegern waren auch noch Heruler, Skiren, Langobarden und andere vertreten. Festzuhalten ist, dass die Ostgoten offenbar etwa die Hälfte der Vasallenstreitmacht ausmachten. Die Hunnen waren, wie üblich, beritten und mit Speer, Keule und Seilschlinge sowie mit ihrer wichtigsten Waffe, dem speziell gefertigten Reiterbogen, bewaffnet.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_auf_den_Katalaunischen_Feldern#Ort_der_Schlacht

        Attila oder deutsch Etzel (geb. 395; gest. 453 in der Nähe des Flusses Theiß) war König der Hunnen und Sohn des Mundzuk. Er eroberte ein Reich, daß sich ungefähr vom Rhein bis zum Ural sowie von der südlichen Ostseeküste bis an die Donau erstreckte, und das nach seinem Tode sehr schnell wieder zerfiel. Der Name Etzels ist im deutschen Volksbewußtsein vor allem durch das Nibelungenlied erhalten geblieben.
        https://de.metapedia.org/wiki/Attila

  2. Bild am SonnTag schreibt:

    Revision der europäischen Geschichte (Teil 1)
    archive org

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