18. September/Scheiding Kalenderblatt: Kaiser Konstantin, Deutscher Orden, Frieden von Cépy, Dreißigjähriger Krieg, Belagerung von Dorsten, Wiener Kongress, Walther Wenck, Erster Weltkrieg, Großvernebelungsversuch, Leopold von Bayern, Sudetenland, Bremerhaven, Charlie Chaplin, Dag Hammarskjöld, Contergan, BRD, DDR, Uwe Barschel, Montagsdemos, Hagen

324: Kaiser Konstantin I., der Große, wird nach einem Sieg über Licinius bei Chrysopolis Alleinherrscher über das gesamte Römische Reich.

1454: In der Schlacht von Konitz kann das zahlenmäßig deutlich unterlegene Aufgebot des Deutschen Ordens das polnische Heer des König Kasimir IV. Jagello vernichtend schlagen.

1544: Im Frieden von Crépy akzeptiert der französische König Franz I. endgültig den Damenfrieden von Cambrai und den Vertrag von Madrid. Er sichert seinem Vertragspartner Karl V. zu, ihn im Kampf gegen die Türken und – in einem geheimen Zusatzabkommen – auch gegen die Protestanten im Reich zu unterstützen. Beide Seiten geben bestimmte territoriale Ansprüche auf.

1635: Mit der Kriegserklärung des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. an Frankreich beginnt die blutigste Phase des Dreißigjährigen Kriegs, der Schwedisch-Französische Krieg.

1641: Die Belagerung von Dorsten endet mit der schriftlichen Kapitulation der Stadt gegenüber den von Melchior von Hatzfeldt geführten Reichstruppen.

1814: Nach der Abdankung Napoléons I. besprechen Politiker und Könige aus rund 200 Ländern im zunächst inoffiziellen Teil des Wiener Kongresses die Neuordnung Europas.

1900: geboren Ritterkreuzträger Walther Wenck, General der Panzertruppe.

1915: An der Ostfront kann die deutsche Armee die von den zaristischen Truppen kurz zuvor geräumte litauische Stadt Wilna einnehmen.

1928: Mit einem Großvernebelungsversuch auf dem Flughafen Böblingen bei Stuttgart wird die Möglichkeit getestet, Gebäude durch künstlichen Nebel vor Fliegerangriffen zu schützen.

1930: gestorben Leopold von Bayern, deutscher Generalfeldmarschall

1940: Die Zollgrenze zwischen dem Sudetenland und dem Protektorat Böhmen und Mähren wird aufgehoben.

1944: Bei einem Luftangriff der Alliierten wird die Stadt Wesermünde (heute Bremerhaven) fast völlig zerstört.

1952: Charlie Chaplin verlässt die USA zu einer Europareise und darf auf Betreiben J. Edgar Hoovers nicht wieder einreisen.

1961: Das Flugzeug mit dem amtierenden UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld an Bord stürzt unter mysteriösen Umständen bei einer Friedensmission im Kongo ab. Sein Nachfolger wird Sithu U Thant.

1970: Nach 283 Verhandlungstagen wird von der deutschen Justiz das Verfahren um das Schlafmittel Contergan gegen das Pharmaunternehmen Grünenthal wegen nicht nachweisbarem „persönlichen Verschulden“ eingestellt

1973: Die BRD und die DDR werden in die Vereinten Nationen (UN) aufgenommen.

1987: In der Barschel-Affäre versucht Uwe Barschel in einer Pressekonferenz mit einem persönlichen Ehrenwort die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften.

1989: Bei der Montagsdemonstration in Leipzig versuchen die Sicherheitskräfte mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen zu verhindern.

2004: Die Radiokohlenstoffdatierung von menschlichen Skelettresten aus einer Höhle bei Hagen ergeben ein Alter von 10.700 Jahren. Damit handelt es sich um mit die ältesten Überreste von anatomisch modernen Menschen in Deutschland.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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