Zum Kalenderblatt 6. September/Scheiding: Geburtstag von Franz Josef Strauß

  • „Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.“ – Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. Januar 1978. Unter Demokratisierung verstand man damals die Demokratisierung der Gesellschaft, z.B. Universitäten (Studentenausschüsse) und Betriebe (Mitbestimmung)
  • „Dieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?“ – Bundestagsdebatte zum EVG-Vertrag am 7. Februar 1952
  • „Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen.“ – Zitat in der Frankfurter Rundschau, 13. September 1969. Siehe auch DER SPIEGEL 25. Dezember 1978
  • „Es ist mir egal, wer unter mir Bundeskanzler wird.“ – DER SPIEGEL 21. April 1975
  • „Ich bin die Stimme der Partei. Bringen Sie das Geld mit, dann dürfen Sie auch mitreden.“ – über die CSU, Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 1970
  • „Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam.“ – DER SPIEGEL, 30. November 1970
  • „Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.“ – im Bayernkurier, 9.7.1977
  • „Ich bin zwar kein Wehrdienstverweigerer, aber trotzdem kein Feigling.“ – Aus einem Dementi von Strauß, 6. September 1957, laut DER SPIEGEL 5. April 1961. Strauß‘ Antrag an das Landgericht Nürnberg, dem SPIEGEL die Verbreitung dieses Zitats „ohne Hinweis auf die Losung der Wehrdienstverweigerer, daß mehr Mut zur Wehrdienstverweigerung als zur Befolgung eines Gestellungsbefehls gehöre“, zu verbieten, blieb erfolglos, DER SPIEGEL 15. Juli 1961
  • „Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“ – DIE ZEIT, 27. Februar 1970; siehe auch DER SPIEGEL 15. März 1971
  • „Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“ – Bundestagswahl 1965 im Stimmkreis Kitzingen
  • „Sicher ist ihnen das Wort Schumpeters bekannt, dass sich eher ein Mops einen Wurstvorrat halten kann, als dass ein Parlament darauf verzichtet, vorhandenes Geld auszugeben!“ – Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelstages am 15. Februar 1967
  • „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“ – DIE WELT, 23. September 1974
  • „Wem es bei uns hier im Bundesgebiet nicht paßt, der kann ja hinübergehen in die Sowjetzone.“ – Im Oktober 1958 zu Demonstranten in Offenbach. Wortlaut gemäß SPD-Pressedient vom 27. Oktober 1958, zitiert in Samuel Wahrhaftig, Franz-Joseph Strauß, Scherz Verlag 1965, Seite 33 Google Books und DER SPIEGEL 5. April 1961]
  • „Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer.“ – Ich bin der geborene Anti-Rhetor. In: DER SPIEGEL 38/1989 vom 18. September 1989, Seite 158-159a
  • „Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.“ – Ich bin der geborene Anti-Rhetor. DER SPIEGEL
  • “Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“ – 1977, zitiert nach DER SPIEGEL
  • „Sorgen Sie dafür, daß die Freiheit in ihrem Lande, gleichgültig von woher sie bedroht wird, erhalten bleibt.“ – 19. November 1977 in Chile zu Augusto Pinochet, nach: Arbeiten lernen, DER SPIEGEL Nr. 49, 28. November 1977

Quelle Wikipedia

„Wir werden diese Verträge ehrlich halten, aber wir werden niemals unter diesen Verträgen die Anerkennung der Teilung Deutschlands […] auf immer und ewig verstehen und uns danach einrichten.“
„Wir Bayern müssen bereit sein, – wenn die Geschichte es erfordert – notfalls die letzten Preußen zu werden.“
  • Zu Politikerkollegen:
„Wer everybodys Darling sein möchte, ist zuletzt everybodys Depp.“
„Die Dame muß weiter brummen.“ [2]
„Wenn ihnen ihr Leben lieb ist, dann lassen sie die Finger von dieser Sache.“[3]
  • Über die BRD-Politik:
„Wir sind die Kompaniedeppen der Amerikaner. Nur mit dem Unterschied, daß der Kompaniedepp für das Brotzeitholen ein Bier bekam, das wir jetzt selber bezahlen müssen.“[4]

Quelle Metapedia

 

Fiktives, aber durchaus aktuelles Interview mit Franz-Josef Strauß.

Das Interview:

Sehr geehrter Herr Strauß, in welcher Stimmung befinden Sie sich augenblicklich?

FJS:
Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts.

 Wenn Sie auf Ihr Wirken zurückblicken, wie sehen Sie das heute.

FJS:
Man soll die Mumie endlich einmal im Grab lassen und nicht das Grass fressen, das darüber gewachsen ist.
Aber lassen Sie mich nach dieser humorvollen und nicht gehässig formulierten Darstellung etwas Ernsteres sagen.
Ich halte es für eine Zumutung, wenn der Bürger, der kommt, um vom Politiker Auskunft zu erhalten, mit nichtsagenden Floskeln bedient wird

Hier weiterlesen

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Bayern, CSU, Deutschland, Kalenderblatt, Video abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.