Ernst Thälmann: Wie er wirklich war

Meta- und Wikipedia über Ernst Thälmann

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Ernst Thälmann: Wie er wirklich war

  1. KW schreibt:

    Moin, Gerd, Deine Seite halte ich für die Informativste überhaupt, vielleicht weil ich in Geschichte so viel richtig zu stellen habe. Dein Kalenderblatt gibt mir täglich Srichpunkte, die ich dann vertiefen kann. Mit Thälmann war mir vieles neu, der wurde ja in der DDR verherrlicht und mir daher zuwider, hatte mich für sein Leben darum nicht interessiert. Daß er mit Ulbricht in Konkurrenz stand, zeigt den Machtkampf in den Parteien, da werden Leute geopfert oder man „säubert“. Auch sein Werdegang ist typisch—nichts gelernt wie Honecker oder Türken Claudia, und ging in die Politik. Kommunisten können nur solche Gestalten werden. Moralisch hochstehende und intelligente Fabrikbesitzer sorgten sich von alleine um ihre Arbeiterschaft, schließlich will man als ehrenwerter Mensch zufriedene Untergebene.
    Bezeichnend auch die Moral dieser Leute. Ihre Idee vom internationalen Klassenkampf konnten sie nicht durchsetzen, dafür hat sich das Finanzkapital samt Konzernen vernetzt. Die haben den Kommunisten voraus, daß sie das Geld zusammenhält, international füttert die Kommunisten keiner, da pressen sie lieber das eigene Volk aus und verteilen um, wie der Fall in Thälmanns Familie zeigt, erst mal bei sich.Zwangsläufig kam ich bei Meta dann auch zu Himmler. Den haben die Engländer also auch auf dem Gewissen. Verstehe nicht, warum die Menschheit geschlossene Archive zuläßt. Da schreit die Lüge förmlich zum Himmel. Alles, was geheim ablaufen muß, ist schon an der Wurzel faul. Und wir werden sehen, wie sich die AfD als Partei verhält. M.M.n. muß die Parteienwirtschaft abgeschafft werden. Sie sind doch alle Schmarotzer und, wenn lange dabei, degeneriert, deformiert und moralische Krüppel. Die NSDAP war vielleicht auch am Anfang einig und geschlossen, als es um die Machtergreifung ging, aber Wilfried von Oven beschreibt in den Tagebüchern über Gobbels die Lage ganz klar, 1944 hat es auch dort Verwerfungen, Unmoral, Bereicherung und haßerfüllte Machtkämpfe gegeben, wie in allen Hirarchien. Der Putsch von Stauffenberg wird da auch richtigerweise als der einer machtsüchtigen Versagertruppe geschildert. Die NSDAP wäre heute genauso ein Haufen wie die Schulz-SPD, die Merkel-CDU usw. Alles Versager im Arbeitsleben, weshalb sie an ihren Sitzen kleben. Sowas dürfte gar nicht hochkommen.
    Einen schönen Tag, auch wenns hier gießt (war aber nötig)
    Grüßli
    Kersti

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Wenn Du Interesse hast, Kersti, dann wäre dies kleiine Büchlein etwas für Dich. Es geht um interne Auseinandersetzung in der NSDAP. Da gibt es einiges zu lesen, was normalerweise nicht mehr zugänglich ist.
      Diese Büchlein sind in der letzten Zeit enorm im Preis gestiegen:
      https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22778363334&searchurl=hl%3Don%26tn%3Dadolf%2Bhitler%2Bwilhelm%2Biii%26sortby%3D20%26an%3Dmiltenberg

      • KW schreibt:

        Vielen Dank, Gerd, ich habe heute den ganzen Tag nachgedacht, ob ich dieses Buch lesen sollte. Nein, es wird mich auf Nebenwege führen, Parteienkämpfe sind normal für Parteien. Daß Goebbels erst links war, ist logisch, kam er doch aus einfachen Verhältnissen, später gehorte er durch Ehrgeiz zur Elite. Hitler führte ja auch stellvertretend eine kleine frz. Rev.nicht durch aber setzte sie nach den Weimarer Verhältnissen und der Entmachtung des Adels fort.
        Ich lese gerade, Wink des Schicksals, das vor einem Jahrzehnt von Dir empfohlene Buch „Deutsche Geschichte“ von Dr. Richard Suchenwirth. Damals konnte ich noch nichts damit anfangen, alles Schlachten, Kämpfe, Macht, Streit, Gebietsverluste, -gewinne. Nun habe ich es vor einer Woche wieder hervorgekramt. Es liest sich auf dem sonnigen Balkon wie ein Krimi, und ich lese quer, habe mir, kannst Dir auf die Schulter klopfen, durch Dein tägliches Kalenderblatt jahrelang die Grundlagen erarbeitet.. Es geht um weltliche und geistliche Macht. Und so spielt auch heute der Kirchenstaat in der Politik wieder eine wichtige Rolle. Es wabert hin und her. Otto I gewinnt Friedrich II von Hohenstaiufen verliert gegen den Papst, hast es ja heute, welch Zufall, auch im Kalenderblatt. Bismarck entmachtet, die Zentrumspartei macht sich breit, in Österreich höhlt die Kirche in den 30ern den Ständestaat aus. Nicht nur die Parteien müssen verschwinden, auch sämtliche Religionen, denn sie arbeiten mit der Angst, wie den Konditionalsätzen „Wenn du das machst, kommst du…“ Angst, Geld und Macht, das zieht sich durch die Jahrhunderte. Und die Geschichte hängt von Herrscherpersönlichkeiten ab, nicht von Parteien oder der Masse. Unsere Persönlichkeit oder besser, Person, heißt Merkel, das sagt alles über unser Schicksal, wenn sich nichts ändert.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        Servus Kersti, behalt es nur mal im Hinterkopf, manchmal stellen sich Fragen, dann ist es gut zu wissen, wo man Antworten finden kann. Es stehen auch manch andere zeitgeschichtlichen Dinge in diesem Büchlein.
        Jedes Buch hat seine Zeit wann es gelesen werden will. Auf eines möchte ich noch hinweisen, gibt es auch im Antiquariat. Helmut Diwald „Geschichte der Deutschen“
        Hier noch zwei Links die zu diesem Buch führen. Hier hört bzw. beginnt das Buch mit der Nachkriegszeit/BRD und arbeitet sich zurück zur Gründung des Deutschen Reiches. Mal ganz was anderes, der Inhalt ist nicht ideologisch eingefärbt und stellt viel geschichtliches Detailwissen zum Nachschlagen zur Verfügung.
        https://www.abebooks.de/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&an=Helmut+Diwald&tn=&kn=&isbn=
        https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=diwald+geschichte+der+deutschen&sprefix=diwald%2Caps%2C171&crid=2WC9AWQSUURFE&rh=i%3Aaps%2Ck%3Adiwald+geschichte+der+deutschen

        Da Du Dich sehr für die Vorgänge um den 20. Juli interessierst, möchte ich auch noch auf dieses Büchlein hinweisen. „Der ekle Wurm der deutschen Zwietracht“
        https://www.abebooks.de/servlet/SearchResults?cm_sp=SearchF-_-topnav-_-Results&sts=t&tn=der+ekle+wurm+der+deutschen+zwietracht

        Ist mal was für lange Winterabende und Sauwetter. Du liebst ja die Wege abseits der eingetretenen Trampelpfade, dann findest Du da genau das Richtige.
        Pfiat di
        Gerd

  2. Gerhard Bauer schreibt:

    Servus Kersti,
    richtig die Parteienwirtschaft gehört abgeschafft.
    Parteien tragen den Keim der Zersetzung und Zerstörung bereits in sich.
    Sie sind eine private Veranstaltung die sich anmaßt die Macht im Staat zu ergreifen und ihre jeweilige Klientel entsprechend begünstigt.
    Zur NSDAP, diese Auseinandersetzungen und Säuberungen gab es schon seit ihrem Bestehen. 1926 auf dem Bamberger Parteitag schlug sich Goebbels von den linken zu den rechten Parteigängern und wurde Anhänger Hitlers. Die Brüder Straßer waren links, der eine wurde 34 ermordet der andere musste das Land verlassen.
    Ein Großonkel von mir kam 34 auch nach Dachau. Ich habe schon einmal ein Photo von ihm und Hitler, er besuchte ihn desöfteren privat, hier eingestellt. Hitler machte auch vor seinen Freunden und alten Kampfgenossen nicht halt. Wie Parteimenschen halt so sind, geht es um die Linie, um die Macht, kennen sie keine Freunde, nur F(r)einde. Hitler und PGs, die Parteibonzen und Goldfasane nehme ich in keiner Weise aus.
    In der KPD gab es die Richtungskämpfe schon zu Liebknechts und Luxemburgs Zeiten. Schau mal bei Liebknecht und Luxemburg nach. Der Pieck soll sie verraten haben.
    Die AfD ist bereits im Parteiensumpf angekommen. Man braucht sich nur diese Weidel anzusehen und ihre Kommentare zu Seehofer. Da kommt nichts Substanzielles, nur Gegeifer. Die Mitglieder werden auch hier wieder am Nasenring durch die Manege geführt.
    Alle plärren nur, kritisieren und verspritzen ihr Gift. Mehr ist nicht drin. Einfach nur widerlich.
    Pfiat di God
    Gerd

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