Tieffliegerangriffe – Ausschnitt aus unserem Film „Volksgenossin“

Unsere zweiteilige Eigenproduktion „Volksgenossin – Frauen im Dritten Reich“ ist nach der Uraufführung im Dezember kontrovers diskutiert worden. Wir zeigen einen weiteren Ausschnitt daraus, und zwar aus dem Kapitel Flammen und Rauch, das den alliierten Luftkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung behandelt. Den Industrial-Soundtrack komponierte Magnus Zetterberg (manifesto). (http://manifestodarkelectronics.com) Online-Archiv: http://archiv-akh.de/

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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3 Antworten zu Tieffliegerangriffe – Ausschnitt aus unserem Film „Volksgenossin“

  1. Bild am SonnTag schreibt:

    ich kenne/kannte Klein/Kinder, auf die durch die (Lebens)BefreierFlieger geschoßen wurde.

    nach meinem schlechten Gedächtnis müssten im gelöschten HonigMannArchiv auch TiefFliegerAngriffe auf FlüchtlingsZüge, KriegsGefangenenZüge und TransportZüge aus den ArbeitsLagern (siehe Dresden) gelistet sein.

  2. Gerhard Bauer schreibt:

    Meine Schwiegermutter berichtete von den Schulkindern geltenden Tieffliegerangriffen auf dem Schulnachhauseweg während sie sich auf dem freien Feld aufhielten. Getroffen wurde niemand.
    In Ernst von Salomons Buch „Der Fragebogen“ wird ebenfalls von Angriffen solcher Art berichtet.
    Das diese Menschenjagd abgehalten wurde ist mittlerweile eine anerkannte Tatsache. Inwieweit Befehle der militärischen Führung hierzu vorlagen oder ob sich alle Piloten diesem Kriegsverbrechen hingaben, ist mir nicht bekannt. Ich bin der Meinung, dass es auch hier die aufgehetzten, verblendeten Menschen waren, die auf der anderen Seite nur den tötenswerten Feind, den Untermenschen/Nichtmenschen, das Ungeziefer sahen. Der „normale“ Soldat hat sich dem sicher nicht gewidmet.

    Wenn ich mich recht erinnere, wurden irgendwo im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet, 6 – 8 erschossene Russen und 2 Wehrmachtsoldaten aufgefunden. Des Rätselslösung war ein Tieffliegerangriff. Die Landser waren Wachsoldaten.

  3. Drusius schreibt:

    Die erste Geschichte, die meine Mutter über das Kennenlernen meines Vaters berichtete, war daß er ihr erklärte, daß man den Tieffliegern immer entgegen rennen müsse, damit man eine Überlebenschance habe.

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