Bayern ’45 – Geisterstädte dem Erdboden gleich

Am 16. März 1945 startet einer der letzen großen Luftangriffe des Krieges, auf Würzburg. Zwischen 21:2021:40 fallen allein 380.000 Brandbomben und unzählige Petrol-Gelee-Kanister. Ganz Würzburg steht um Mitternacht in Flammen und legt die Stadt in Asche. 100.000 Menschen flohen nach dem Luftangriff aus der Stadt, 5.000 kamen in den Flammen um. Am 5. April war die Stadt jedoch erst durch die Amerikaner besetzt. Als die Amerikaner in Würzburg einrückten, besetzten sie eine Geisterstadt, 95% der Gebäude waren ausgebrannt oder zerfetz. Das Ausmaß der Zerstörung war weitaus größer als in Dresden. Am 20. März marschierte die dritte amerikanische Armee in Kaiserslautern ein und überquert bei Oppenheim den Rhein unter der Führung von Genral Patton. Ein weiterer Übergang gelang kurze Zeit später bei Mainz, sodass am 29. März Frankfurt eingenommen werden konnte. Am 4. April besetzten amerikanische Truppen Gotha und zwei Tage später Eisenach. Eisenhower bezweckte mit seiner Taktik eine Trennung Bayerns vom Norden. Im besetzten Deutschland erhielt Bayern als erstes Land eine eigenständige Regierung. Am 28. Mai wurde Fritz Schäffer zum Ministerpräsidenten ernannt.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Bayern ’45 – Geisterstädte dem Erdboden gleich

  1. Reiner Dung schreibt:

    Bis Ostern: Sonntag, 01. April 1945 18 Tage wurde die Stadt weiter angegriffen !

    Für die Royal Air Force war die Zerstörung Würzburgs eine „humane Angelegenheit“ und eine „unumgängliche militärische Notwendigkeit„.

    Mit dem Großangriff am 16. März war für Würzburg der „strategische Luftkrieg“, wie die
    Alliierten diese gesondert vom Landkrieg durchgeführten Operationen nannten , zu Ende.
    Es erfolgten keine Angriffe der RAF. mehr.

    Dann kamen die TiefFlieger, JaBos und schweren Bomber der Amerikaner.
    Die Osterfeiertage brachten die letzten alliierten Bombenabwürfe auf
    Würzburg, da nunmehr die amerikanische Artellerie, z.T. von Beobachtungsfliegern
    geleitet, zu feuern begann.

    AnMerkelung :
    Wie so oft wurde denen, die den BombenHolokaust überlebt haben, von der Kanzel dann erzählt, dass dies ein StrafGericht Gottes ist.
    ich kenne den gott der „Befreier“ sein Name ist MOLOCH, der alte satanische BrandOpfergott….

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