Nun will der Lenz uns grüßen

Der Ursprungstext zu diesem alten Reigenlied stammt aus dem 13. Jahrhundert von Neidhardt von Reuental, werlcher 1885 von August Fischer überarbeitet wurde. Die Melodie ist eine Volksweise in Anlehnung an das alte Geusenlied Wilhelm von Nassauen aus dem 17. Jahrhundert.

Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau, aus allen Ecken sprießen die Blumen rot und blau. D’raus wob die braune Heide sich ein Gewand gar fein und lädt im Festtagskleide zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen, wie ihr sie nur begehrt, drum auf zum frohen Springen, die Reis‘ ist Goldes wert! Hei, unter grünen Linden, da leuchten weiße Kleid‘! Heija, nun hat uns Kinden ein End‘ all‘ Wintersleid.

Volkslied Worte: Neidhart von Reuenthal

Eines von mehreren „Küchenliedern“: Zum Zeitvertreib gesungen während eines längerdauernden Arbeitsvorganges in einer halligen Wirtschaftsküche, unbearbeitete, spontane Aufnahme inkl. Nebengeräuschen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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