Gott über den Feldern

Dem endenden Winter ins Stundenbuch geschrieben!

Über die winterdunklen
Fluren schreitest du.
Sieh‘, noch schlummern die Saaten
tief in heiliger Ruh‘.

Und sie warten der Stunde,
da das scheue Licht
um die zitternden Furchen
Blüten aus Sonne flicht.

Und sie harren, bis segnend
deine Hand sich hebt,
daß um die Ackerkrume
heimliches Wunder webt –

daß aus nebelnden Träumen
leise der Tag erwacht
und ein Leuchten fließe
um die versinkende Nacht.

Worte: Franz Lüdtke

C / G / d / a /
d / a / G / a /

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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