„Der Spiegel“, Heft 40/1994

Das Heerlager der Heiligen

Es ist knapp 23 Jahre her, da durfte der heute verfemte Prof. Ernst Nolte dem „Spiegel“ noch ein Interview geben (Spiegel Heft 40/1994, 3.10.1994).

Der „Spiegel“ rückte zum Gespräch sicherheitshalber gleich mit 3 Mann an, Rudolf Augstein, Fritjof Meyer und Peter Zolling.

Man hatte zwar die 3-fache Angriffsüberlegenheit (Clausewitz läßt grüßen), konnte man den guten Prof. Nolte aber nicht überrumpeln.

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Trotz der Polemik in der Fragestellung erkennt man immerhin eine gewisse Detailkenntnis der Redakteure, bei Sascha Lobo und Co. im heutigen „Spiegel“ undenkbar.

Fritjof Meyer wurde zur Zeit seiner Pensionierung beim „Spiegel“ übrigens selbst ein Halbverfemter, nachdem er in einem Aufsatz 2002 die Opferzahlen in Auschwitz heruntergerechnet hatte.

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Das Interview wirkt für mich wie aus der Kaiserzeit, undenkbar, daß es heute nochmals stattfände, so sehr haben die Linken in den letzten 23 Jahren das Meinungsspektrum verengt.

So ist man jedenfalls keine Kulturnation mehr.

Und gähnende Langeweile stellt…

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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