Wo der Wind weht

Wo der Wind weht, der Wind weht,
Da bin ich zu Haus,
Da fahr ich die Straßen
Jahrein und jahraus.

Auf der Straße, der Straße
Ist alles voll Staub,
Da tragen die Bäume
Kein grasgrünes Laub.

Von dem Staube, dem Staube
Da werd‘ ich nicht satt,
Ich weiß wo der Bauer
Die Wurst hängen hat.

In dem Busche, dem Busche
In Gras und in Kraut
Da leben wir lustig
Als Bräut’gam und Braut.

Denn ein Mädchen, ein Mädchen
Wie Milch und wie Blut
Die fand ich an der Straße,
Und die ist mir gut.

Worte: Hermann Löns, 1912

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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