Zum Kalenderblatt 30. Juli/Heuert: Eine dahingeraffte Welt – Erster Weltkrieg

Daß ein Durchmarsch der deutschen Truppen durch Belgien droht, wird für Überläufer á la Lloyd George der Anlaß, für eine typisch britische, fromme Entrüstung sein.

Als ob England nicht wußte, daß der einzig mögliche Weg, um mit dem französischen Gegner schnell fertig zu werden, über Belgien führt, erst recht wenn man im Westen schnell handeln wollte, um sich im Osten nicht von dem russischen Koloß überrennen zu lassen!

Als ob nicht England selbst unentwegt, die irische Neutralität schonungslos verletzt hätte!

Als ob es gegen den Willen der Spanier und trotz der schriftlichen Verpflichtungen mehrerer seiner Könige nicht immer noch in Gibraltar kampierte!

Als ob das Vereinigte Königreich in diesem Monat August 1914 durch die ganze Welt mittels brutaler Besetzungen über geraubte Länder regiert hätte!

Als ob Frankreich selbst während seiner ganzen Geschichte zwanzig Mal das belgische Territorium nicht verletzt hätte oder beabsichtigt hätte zu verlet­zen! Belgien ist ein öffentlicher Platz, den man über­queren muß, um irgendwohin zu gehen.

Der Hauptbeteiligte, der König der Belgier, Albert L, wird nach dem Krieg, an die Adresse von Poincare gerichtet, diese schneidende Philippika ausstoßen:

„Ich mag Herrn Poincare sehr, der immer noch so spricht, als ob alle Ambitionen und alle Schändlich­keiten nur auf ein und derselben Seite wären, wo er doch vor ein paar Tagen behauptet hat, daß wegen seines Vetos der Generalstab der französische Armee Belgien 1914 nicht überfallen hat, und daß er das zutiefst bedauere“ (18. November 1930).

Deutschland war zwischen zwei Giganten einge­klemmt, die bereit waren, es zu zerschmettern. Noch am 31. August 1914 hat die Manchester Guardian den Mut gehabt zu schreiben:

„Wir werden nicht das Tun eines Menschen oder einer Nation hart verurteilen, wenn sein Leben auf dem Spiel steht.“

Der von Churchill so sehr bewunderte Napoleon hatte einmal geschrieben:

„Weh dem, der sich auf meinem Weg befindet, wenn ich meine große Karre anwerfe!“ Hier ging es nicht einmal darum, eine große Karre anzuwerfen: Wilhelm Il. so unvorsichtig er auch manchmal mit seinen Worten war, hatte alles getan, nicht die große Kriegskarre anzuwerfen, sondern im Gegenteil, sie anzuhalten! Das hätte allerdings erfordert, daß in England 1914 ein Churchill, immer wieder vom Pulverdampf und seinem Hetzgeschrei angeregt, nicht alles getan hätte, um die Hunde zu reizen, der blutigen Karre des europäischen Krieges nachzu­helfen und die Welt in Brand zu setzen!

Diese äußerst heuchlerische Ausflucht der belgi­schen Neutralität, kam genau richtig für die englische Öffentlichkeit, in dem Moment wo die Briten – ihre Regierung war aufgelöst und ihr Parlament gelähmt sich in ihren Widersprüchen nicht mehr zurecht­finden konnten.

Belgien, der fünfzig Mal in fünfhundert Jahren vergewaltigt wurde, hatte einen starken Rücken. Dank dieser rechtzeitig gekommenen zusätzlichen Vergewaltigung mauserten sich diejenigen, die seit Jahrhunderten auf Land und See überall in die Welt die Schwachen beherrscht, unterdrückt, liquidiert hatten, in tugendhafte Verteidiger der Rechte der klei­nen Staaten.

Von hundert historischen Präzedenzfällen wenig beeindruckt, ging der Botschafter des Vereinigten Königreichs in Berlin, Sir Edward Soshen, um sieben Uhr abends, entrüstet wie die Oberin einer mariani­schen Kongregation, ins Büro Bethmann-Hollwegs und verlangte unter Androhung des Krieges die Achtung der belgischen Neutralität. Deutschland hatte bis Mitternacht Zeit, sich zu fügen.

Am Vormittag des 4. August 1914 bekam der deut­sche Botschafter Lichnowsky gleichzeitig seine Pässe und die Kriegserklärung des Vereinigten Königreichs. Schon wieder hatte man eine „letzte“ Schwindelei begangen, als ob in Europa die Her­stellung von Fälschungen eine Epidemie geworden wäre. Das englische Dokument gab an, daß „das Kaisertum (Kaiserreich) Deutschland den Krieg an England erklärt hat.“ Das Gegenteil war aber der Fall: Wilhelm II. hatte weder einen Finger noch ein Haar bewegt! Ein Sekretär des Foreign Office mußte in größter Eile zum Fürsten Lichnowsky laufen und bei diesem wirklich gutmütigen Botschafter errei­chen, daß in dem offiziellen Kuvert das fehlerhafte Dokument durch ein korrigiertes ersetzt wurde!

Am 4. August 1914 konnte man in der Manchester Guardian einen letzten englischen Ruck zu Gunsten des Friedens lesen, wo die Liga für die Neutralität auf einer ganzen Seite ihren letzten Appell veröffentlichte: „Engländer, tut Eure Pflicht und haltet Euer Vaterland fern von einem perversen und dummen Krieg.“

Der „perverse und dumme Krieg“ war aber auf den Kais der Themse gelandet.

Mindestens ein Mann in London frohlockte und prahlte. Er hatte das pausbäckige Gesicht eines altge­wordenen, verschlagenen Rotzbengels. Frau Asquith, die Frau des britischen Premierministers, vertraut uns an: „Ich bemerkte Winston Churchills äußerst glück­liche Miene.“

Er wird in seine geliebten Schlachten prusten können.

Schon schlugen die englisch-französischen Mili­tärs ein Rad und gaben mächtig an:

„Binnen vier Wochen werden wir in Elsenborn (preußisches Militärlager bei Aachen) sein“, pro­gnostizierte sehr selbstsicher der englische General Sir Henry Wilson.

„Drei Wochen!“ erwiderte noch prahlerischer der französische General Berthelot.

Es waren nicht die einzigen Prognosen, die vor dem Kentern Europas ausgesprochen wurden: Andere Vorhersagen, die man mit ein bißchen politischem Scharfsinn schon früher ohne weiteres hätte machen können, wurden diskret ausgesprochen. Die erste wurde von einem Engländer, Josiah Wedgwood, formuliert:

„Sie werden etwas viel Wichtigeres sehen als einen europäischen Krieg: Sie werden eine Revolution sehen.“

Einige noch unbekannte Russen werden es noch deutlicher als die Briten ankündigen. Einer von ihnen wird 1917 unter dem Namen Kerensky berühmt: „Nachdem Sie Ihr Vaterland verteidigt haben werden, werden Sie es befreien“, rief er von der Rednertri­büne der Duma aus.

Der Sprecher der Bolschewiki, der Abgeordnete Hustow, folgte ihm: „Wir können diesen Kaiserkrieg nicht unterbinden, aber wir werden diejenigen sein, die ihn zu Ende führen.“

Am nördlichen Ende Sibiriens, am Ufer des Jenissej, ein Zwangsarbeiter bastelte Fallen, um Füchse und Waldmäuse im Schnee zu fangen. Von diesem von Gott verlassenen Ende des Planeten aus gab er dem Redner der Duma ein Echo: „Der Krieg des Zaren wird die Chance des Proletariats werden.“ In Frankreich und in England kannte niemand seinen Namen: Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, alias Josef Stalin. Er wird einer der ersten sein, die im April 1917 nach der Entthronung des Zaren in Sankt Petersburg aufkreuzen werden.

Die zukünftigen russischen Chefs der Revolution vom Oktober 1917 konnten sich rechtzeitig aus dem Staub machen und richteten sich sofort auf der Lauer liegend im Ausland ein. Einer hieß Lew Dawido­witsch Bronstein, genannt Trotzki. Aus Rußland aus­gewiesen, lebte mehr schlecht als recht in Wien. Dank dem Chef der österreichischen Sozialisten Friedrich Adler erfuhr er am 3. August 1914, daß er am nächsten Morgen interniert werden wird. In der­selben Nacht stieg er, ohne weiter zu überlegen, in einen Zug in Richtung Schweiz. Ende 1917 wird er die Rote Armee gründen, die eines Tags die ungeheu­re erste Unterdrückungsmaschinerie der Welt wird.

Der andere Überläufer hieß Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin. Er lebte versteckt in einem Unterschlupf in österreichischen Polen. Er hat gerade noch Zeit zu türmen. Drei Jahre lang führte er ein kümmerliches Leben in Zürich, gegenüber einer Wurstfabrik. Diese verpestete die Luft so arg, daß es ihm unmöglich war, ein Fenster zu öffnen. Von hier aus wird er sich im März 1917 auf den Weg zur Weltrevolution machen.

In Frankreich hatte niemand an die Zukunft gedacht, noch weniger an eine Revolution. Indem man dem Haß seinen Maulkorb wegnahm, wird man imstande sein, die „Boches“ total zu zerquetschen, das reichte! In roten Hosen, dreißig Kilo auf dem Rücken, ist man losgefahren, um den Kaiser aufzu­hängen. Alles war reibungslos gelaufen.

„Niemals“, hat Guerin geschrieben, der zusammen mit Poincare das Debatte-Buch Les Responsabilites de la Guerre geschrieben hat, „niemals war eine Regierung über eine Kriegserklärung weniger erstaunt als die französische Regierung im August 1914.“ Man kommt in Versuchung zu sagen: Niemals hat eine Regierung sie mit weniger Bedauern hinge­nommen – um nicht zu sagen: mit mehr Genugtuung“ (S. 32 – 33).

Genugtuung!

Daß Poincare, die Großherzöge, Paschitsch Lind ihre inoffiziellen Provokateure während der letzten Wochen vor dem Krieg ununterbrochen Lügen, gefälschte Dokumente und Provokationen angehäuft hatten, empörte niemand, erregte keinerlei Aufmerk-samkeit. Jedenfalls war jede Scharlatanerie will­kommen und wurde in alle Richtungen posaunt, wenn sie gegen den Kaiser gerichtet war.

Übrigens, wer hätte in dieser Zeit noch etwas, was auch immer, korrigieren können?

Die ungebildeten Massen waren zum Gemetzel unterwegs, die Köpfe mit Hurrapatriotismus voll gestopft und den Geist restlos barbarisiert. Auch nach vielen Jahren, nachdem man Millionen von Toten begraben – oder nicht begraben – haben wird, wird das europäische Publikum immer noch nicht infor­miert werden. Im Jahr 1921 wird ein hervorragender, französischer Politiker, der Senator d’Estournelles, Delegierter beim Internationalen Gerichtshof von den Haag, ausrufen:

„Unsere öffentliche Meinung wurde mit offiziellen Lügen dermaßen übersättigt, daß sie nicht plötzlich das Licht wahrnehmen und die Wahrheit sehen kann. Sie würde sie nicht glauben!“

Lange Zeit wurde es rigoros verboten, die Leute aufzuklären.

Da er die ketzerische Meinung geäußert hatte, die Verantwortlichen des Ersten Weltkrieges seien viel­leicht nicht diejenigen, welche die Propaganda ge­geißelt hat, wurde ein anständiger, französischer Patriot, Demartial, aus dem Orden der Ehrenlegion gelöscht, da er Meinungen vertreten habe, „die den offiziellen Meinungen entgegengesetzt waren“; er hatte nämlich behauptet, Deutschland sei am Krieg nicht alleinschuldig!

Dennoch schrieb selbst Wilson schon Oktober 1916: „Die Einzigartigkeit des jetzigen Krieges besteht darin, daß sein Ursprung und seine Ziele nie­mals ans Licht gebracht wurden.“

Er schüttelte den Kopf und betonte:

„Die Geschichte wird lang suchen müssen, um die­sen Konflikt zu erklären“ (Bullitt, Le President Wilson, S. 280).

Als man es aber fünf Jahre später versucht hatte, wurde man in Frankreich aus der Ehrenlegion ge­löscht wie ein infamer Flegel.

Die Betrüger von 1914 wollten beim Lügen nicht in flagranti ertappt, auch später nicht so in die Enge getrieben werden, daß sie ihre Fehler und Torheiten des Versailler Vertrags annullieren müßten. Vor allem wollten sie nicht darauf verzichten, bis zum letzten Pfennig die hunderte Milliarden von Entschädigun­gen zu kassieren, die den Besiegten tyrannisch 1919 auferlegt wurden.

„Wenn man die Deutschen für unschuldig erklären würde, warum sollten sie dann die Kriegsschäden bezahlen?“, wird Poincare immer wieder mit Verbis­senheit sagen, schneidend wie eine Gartenschere.

Um nicht als Lügner entlarvt zu werden, werden die Sieger die Betrügereien und die eines Scharlatans würdigen Märchen bis in alle Ewigkeit erzählen. Trotz allem, wenn drei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg den bedeutendsten Historikern der USA die Frage nach der Verantwortung für den europäi­schen Konflikt vorgelegt werden wird, werden hun­dertsieben aus hundertfünfzehn von ihnen die Schlußfolgerung ziehen, daß nicht nur eine Seite dafür verantwortlich war.

„Frankreich isolierte sich in der Lüge“: Es ist kein Deutscher, sondern ein Franzose, der dieses harte Urteil gefällt hat, Alfred Fabre-Luce, ehrlicher Historiker schlechthin.

Am 4. August 1914 waren also alle Akteure auf der europäische Bühne in Reih und Glied aufgestellt, die Gerechten mit den Ungerechten, die Naiven mit den politischen Ganoven vermischt.

Zuerst der Zar. Er senkte den Kopf, mit glasigem Blick, mit Orden behangen, für nicht viel verantwort­lich, zerbrechliches Schild der panslawistischen Kriegstreiber: Er war flankiert von den Großher­zögen, von Sasonow und von der Wagenladung aner­kannter Bestecher, die Iswolskis, die von Hartwigs.

Neben dem russischen Monarchen: Eine steife, oft unwirsche Zarin, ein paar große, schöne, hysterische Mädchen, ein Bub, der Bluter war. Alle werden 1918 die russisch-serbische Falle von 28. Juni 1914 teuer bezahlen, von der Hundemeute fürchterlich gemetzelt.

Gegenüber Wilhelm II., unter seinem mit einem befiederten Adler verzierten Helm, hoch aufgerichtet auf seinen Sporen, welcher jenseits seiner Extra­vaganzen der eifrigste war bei dem Versuch, im Juli 1914 die Sprunggelenke des Krieges zu zerschnei­den. Man wird ihn als Sündenbock in die Wüste der Geschichte schicken, mit den Verbrechen der wirk­lichen Provokateure belasten.

Im Hintergrund bemerkte man verschwommen in geschicktem Nebel den letzten Ankömmling, den Engländer George V., ein nervenloser Körper neben Churchill, der geräuschvoll die Rauferei schnüffelte, als ob er sich vorbereitete, eine prachtvolle, gut duf­tende Mahlzeit zu genießen.

Paschitsch, der massive Serbe, versteckte unauf­fällig unter seinem Bart den schmutzigen Revolver von Sarajevo.

Im Souffleurkasten versteckt befehligte der französi­sche Präsident Poincare, piepsiger und frigider Notar, das Starten des europäischen Begräbnisses. Undurch­dringlich in seiner Heuchelei hatte er seine Tiefschläge sorgfältigst kaschiert und knöpfte seinen tugendhaften Gehrock über seiner besudelten Weste zu.

Die schwatzende Truppe der Bestochenen drängte sich auf der Hinterbühne.

Ein einziger Franzose – ein genialer Franzose – der künftige Marschall Lyautey hatte sich zurückgezo­gen, entsetzt, als er sah, daß die abscheuliche Vor­stellung anfangen werde:

„Sie sind total verrückt“, rief er aus, als er in Paris den Befehl bekommen hat, sich für die allgemeine Auseinandersetzung bereit zu halten. „Ein Krieg zwischen Europäern ist ein Bürgerkrieg. Das ist die monumentalste Torheit, die die Welt je begangen hat!“

Aber den gezähmten Menschenmassen wurden fünf Wochen lang Drogen verabreicht, vom 28. Juni (Sarajevo) bis zum 4. August 1914 (Kriegserklärung der Engländer). Es ging nicht mehr nur darum, den Nachbarn umzubringen, sondern um das Jägerrecht der Hunde, den Kontinent blank zu plündern, mög­lichst viele Nichtsahnende in die Falle zu stürzen, menschliche Herden aus Europa, sicherlich, aber auch menschliche Herden aus Asien, Afrika, Ozeanien und der drei Amerika. Allein aus den fran­zösischen und englischen Kolonien (Indien, Indo­china, Senegal, Madagaskar, etc.) werden mehr als zwei Millionen verängstigte, arme Teufel) in die Metzelei getrieben, zur Hilfe von Ländern oder gegen Länder, von denen sie absolut nichts wußten.

Für lange Jahre war Europa die Höhle der grau­samsten Fleischfresser der Geschichte. Die durchtrie­bensten unter ihnen werden sich in Versailles 1919 auf Kosten Österreichs, Deutschlands, Ungarns, Bulgariens und der islamischen Türkei unermeßliche Territorien aneignen, mit dem Blut von acht Millio­nen Toten des Gemetzels im voraus bezahlt.

Es kommt zu dem, was man [in Frankreich] zynisch „Krieg des Rechts“ [„Guerre du Droit“] genannt hat (siehe unser nächstes Buch, La pseudo-„Guerre A Droit“), der dem Vorkrieg des Rechts (Sarajevo 1914) folgte und den Nachkrieg des Rechts, den Versailler Vertrag (Les Tricheurs de Versailles), vorbereitet.

Diese dreifache Gaunerei von 1914 — 1918 konnte nur eines Tags die verzweifelte Reaktion duzender Millionen Menschen provozieren, die durch unzähli­ge Lügen betrogen wurden, mehr als zwanzig Jahre hin und her gerissen durch das Grauen dieser Tragödie. Früher oder später mußten sie einen Wort­führer, ihren Verteidiger und Rächer finden.

Und so brachte endlich die deutsche Bevölkerung, sich auf die einfache Kraft der Wahldemokratie stüt­zend, am 30. Januar 1933 einen ehemaligen Gefreiten der bayerischen Armee von 1914, der lange Zeit nur ein unbekannter Soldat war, in die Kanzlei des Deutschen Reiches, damit er die Ehre seines Volkes wieder herstellt und seine Ketten sprengt. Sein Name wird schnell um die Welt gehen.

An diesem Tag hat Deutschland freiwillig Hitler zur Macht emporgehoben. Es hat ihn auch zum Rest gehoben. Der Rest wird der Zweite Weltkrieg sein, die verfluchte und unvermeidliche Frucht des Ersten Weltkrieges, welcher von den bulimieerkrankten Panslawisten und den heuchlerischen Kriegstreibern ä Ja Poincare mit leerem Kopfe Anfang August 1914 entfesselt wurde.

Aber vorher gab es am 28. Juni 1914 – Ausgangs­punkt von allem — die zwei Revolverschüsse von Sarajevo. Sie haben die Welt für immer zerschmettert.

Ein Auszug aus dem Buch „Die Verschwörung der Kriegstreiber 1914″ von Leon Degrelle. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Druffel- Verlages, http://www.sudholt.de.

Deutschsprachige Bücher von Leon Degrelle findet ihr hier.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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