Wenn die Stürme leben wecken

Worte: Hans Scheu / Weise: Hans Jentsch

Wenn die Stürme Leben wecken,
Hebt im Land ein Singen an,
Und das Lied soll alle schrecken,
Die der Winter hält in Bann.
Fort mit allen, die noch klagen,
Die mit uns den Weg nicht wagen;
Fort mit jedem schwachen Knecht:
Nur wer stürmt hat Lebensrecht!

Neu will wieder alles werden,
Was in Winterstarre steht.
Brausend weht ein Wind auf Erden,
Und mit ihm ein Blühen geht.
Fort mit allen, die noch klagen,
Die mit uns den Weg nicht wagen;
Fort mit jedem schwachen Knecht:
Nur wer stürmt hat Lebensrecht!

Wenn im Leuchten heller Sonne
Erde Früchte tragen will.
Wenn das Leben hat begonnen,
Steht des Todes Sichel still.
Fort mit allen, die noch klagen,
Die mit uns den Weg nicht wagen;
Fort mit jedem schwachen Knecht:
Nur wer stürmt hat Lebenrecht!

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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