Dennoch

Und ob wir fronden fremdem Recht,
Daß uns das Blut aus Nägeln rinnt,
Wir bleiben doch ein frei Geschlecht,
Wir wissen, was wir sind.

Das Hochgebirg hat Berg und Tal,
Gott säte Stille, säte Wind;
Wir finden den verlor‘nen Gral,
Wir wissen, was wir sind.

Und wenn man Dornenkränze flicht
Ins Haar für mich und dich, mein Kind –
Wir krämern nicht, wir dienern nicht,
Wir wissen, was wir sind.

Worte: Franz Lüdtke

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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