Wer ist der Feind? Gedanken zur Bundeswehr und NVA

Bundeswehr und NVA zeigen eines auf jeden Fall, wie Menschen zu Feinden (gemacht) werden und im Ernstfall es auch tatsächlich sind.
Es genügt unterschiedlichen Systemen unterworfen zu sein und schon ist man der Feind des anderen. Vorher Bruder, dann Feind.

Glaubt noch irgendjemand, dass wirklich Feinde auf der anderen Seite an den Gewehren stehen oder sind es nicht vielmehr die sog. Staatsmänner, Politiker und Geschäftemacher, jene die ganz sicher nicht am Gewehr oder im Schützengraben stehen, die uns zu Feinden machen?

Nein zu jeder Art des Kriegseinsatzes auf fremdem Boden, es sei denn die Heere eines Angreifers würden verfolgt und zur Kapitulation gezwungen um späteren Angriffen vorzubeugen.
Keine Vorne-/Vorwärtsverteidigung, keine Präventivkriege, keine Kriege zur Verteidigung/Verbreitung irgendwelcher sog. Werte, wie Freiheit oder Demokratie in anderen Ländern.
Vor einigen Jahrzehnten stand auch die Verbreitung des Sozialismus noch auf der Tagesordnung und stürzte Länder in Kriege und Bürgerkriege.
Nein also zu jeder interventionistischen Politik. Neutralität und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ist eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben von Staaten und Völkern.

Eines muss immer klar sein, der echte Feind ist in den allerseltensten Fällen der Mann auf der anderen Seite, der einem direkt gegenübersteht. Er ist Erfüllungsgehilfe, die Beute machen andere und die teilen nicht. Der sog. Feind ist nur Mittel zum Zweck, wie wir selbst auch. Wir sollten immer genau überprüfen, wann sind wir Mittel, wann sind wir Zweck.
In den allermeisten Fällen sind wir Mittel, wir sind Konsumenten, Wähler, Mieter, Parteimitglieder oder einfach nur Menschen die angesprochen/motiviert werden irgendetwas zu tun, das hauptsächlich anderen nützt. Im Falle der sog. Landesverteidigung, die in unserer Zeit meist so gar nichts mit Verteidigung unseres Landes zu tun hat, werden wir im Bedarfsfalle Soldaten und können auf Grund der Gesetzeslage dazu gezwungen werden.

Der Feind steht im eigenen Land, er steht i. d. R. an der Spitze des jeweiligen Systems, dessen Interessen unsere Interessen sein sollen. So sagt man uns, so hetzt man uns in Kriege, auf Schlachtfelder und nutzt das Vertrauen der gläubigen Menschen schamlos aus.

Sie wollen den Krieg, sie brauchen den Krieg und wir sterben.

 

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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13 Antworten zu Wer ist der Feind? Gedanken zur Bundeswehr und NVA

  1. KW schreibt:

    Der Feind steht im eigenen Land, wie wahr. Und er ist durchorganisiert bis ins kleinste. Als besonders ekelhaft empfinde ich die Medien. Alle sind kontrolliert, auch die sogen. freien. Ich merke das sogar in der JF, an wessen Faden die hängen. Schreibt man über diese wurzellosen internationalen Hintermänner, kommt wahrscheinlich sofort der Anruf vom wachsamen Zentralrat und schon veröffentlichte Kommentare verschwinden. Im Moment werden die Musels als Feind aufgebaut. Dazu reisen sie frei in unser Land, werden/wurden von Merkel und Gauck eingeladen. Schöner Nebeneffekt: Alle werden entwurzelt, die Völker löchrig, zersetzt. Die Chinesen machen heimlich still und leise das Theater mit, überall kaufen sie sich ein.Wer entwirrt dieses Durcheinander? Ich sah mal einen Bericht über Sibirien, da klagte eine Russin über die Chinesen, sie selber hatte aber 2 volle Tüten mit chinesischem Billigzeug in der Hand. Alle machen mit, egal, ob ausländische Restaurants oder ebensolches Betreuungspersonal auf der Kreuzfahrt. Geld geht eben vor. Es wird hier böse enden, obwohl ich denke, daß die Anschläge staatlicherseiits ausgeführt werden. Jeder soll der Funken sein, damit den Weißen der Kragen platzt. Aber die sind fett und träge gezüchtet worden. Wird nichts. Die ertragen=tolerieren die aufgesetzte Fremdherrschaft. Planet der Affen.

  2. Uranus schreibt:

    Wir steuern auf Verhältnisse zu, in denen es ans Eingemachte gehen wird. So oder so. Es ist einfach, jetzt zu sagen, daß ich das Spiel durchschaut habe und mich nicht mehr instrumentalisieren lasse. Sollte ich aber tatsächlich einmal vor die knallharte Wahl gestellt werden, entweder zu sterben, oder mich versklaven zu lassen, so kann ich jetzt in diesem Moment nicht sagen, wie ich mich entscheiden würde. Alles in allem schöpfe ich aber doch völlig ungeniert Zuversicht aus dem Gedanken, daß, wenn das derzeitige Machtsystem sich selbst gegen die Wand gefahren haben wird, es dann für den Neuanfang genau solcher Leute bedarf, wie ich einer bin.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Natürlich lässt man sich versklaven oder in eine Armee pressen.
      99,9 Prozent der Menschen entscheiden sich sicherlich so.
      Die Antwort ist sicherlich richtig. Man schaue sich bloß um. Kaum jemand wagt es öffentlich mit seinem Namen und Gesicht aufzustehen und zu sagen ich denke so und so.
      Vor allem wenn man noch voll im Berufsleben steckt, nicht verbeamtet ist und einem jederzeit die Lebensgrundlage entzogen werden kann, ist die Entscheidung recht einfach vorherzusagen.
      Es Bedarf keiner KZs oder Gulags um uns zu unterdrücken und dorthin zu bekommen wo wir hin sollen. Das waren Methoden des letzten Jahuhunderts und sind Kennzeichen recht einfach gestrickter Diktaturen.
      Das System wird sich an die Wand fahren, das ist Bestandteil des Systems. Es bedeutet allerdings nicht, dass es sich danach zum Besseren ändern wird oder muss. Wir könnten auch vom Regen in die Traufe kommen.
      Es gilt also vorzusorgen und möglichst viele Menschen für den passiven Widerstand zu gewinnen. Fast jede Art des Aussteigens aus dem System ist als positiv zu werten.
      Wobei eines klar sein muss, dass links- oder rechtsextreme „Opposition“ nicht systemfeindlich sondern im besonderen Maße systemerhaltend sind und von diesem gefördert werden. Das nur mal an die Anhänger der extremen Lösungen gerichtet. Wer gerade gefördert oder bekämpft wird liegt daran welche Strömung gerade vorherrscht. Wichtig dabei ist, dass vor allem die extremen Strömungen das liefern was das System braucht, totale Kontrolle und Unterdrückung.

      • Uranus schreibt:

        Es könnte sogar soweit kommen, daß Rentnern die Rente gestrichen wird, Sozialhilfeempfängern die Sozialhilfe, wenn sie sich nicht systemwohlgefällig verhalten. Und ja, wenn ein System am Ende ist, heißt das nicht, daß das nächste System automatisch besser sein muß. Wie es aber werden wird, das kann jeder schon heute mitbeeinflussen. Dazu ist es nicht erforderlich, auf das Brandenburger Tor zu klettern, um ein Spruchband anzuheften. Es wäre schon viel gewonnen für den Widerstand, wenn es Einzelnen gelingen könnte, die aufgeschwatzte kollektive Schuld für Dinge, für die die heute Lebenden gar nicht verantwortlich gemacht werden können, endlich über Bord zu werfen, beispielsweise.

        Es erscheint mir seltsam, daß es nicht Wenige gibt, die fest daran glauben (wollen), mit dem Einzug der AfD in den Bundestag könne noch irgendein Steuer herumgerissen werden. Wenn die AfD in den Bundestag eingezogen ist, dann sind sie damit doch gerade erst richtig im System angekommen und unterliegen ab diesem Moment voll und ganz den Zwängen, die innerhalb des Systems auf ALLE Mitglieder des Systems ausgeübt werden.

      • Gerhard Bauer schreibt:

        „..Wie es aber werden wird, das kann jeder schon heute mitbeeinflussen…“
        Richtig, wir sind heute schon der Beginn und eine zukünftige Alternative.

        Meiner Meinung nach ist die AfD nie so etwas gewesen wie eine Systemopposition. Von Beginn an ist sie im System verhaftet und mit ihm verbandelt.
        Der Kampf der Etablierten gegen die AfD ist der Kampf um die Plätze am Futtertrog. Fresskonkurrenten werden weggebissen.

  3. Reiner Dung schreibt:

    Der Feind steht im eigenen Land, er steht i. d. R. an der Spitze des jeweiligen Systems,

    $i€ wollen den Krieg, sie brauchen den Krieg und wir sterben.

    Leider richtig.
    In Deutschland ist das seit 1918 so.

    Die heutigen Kriege werden verdeckt und nicht mehr mit Panzer geführt, sondern mit FarbRevolten
    und FrühlingsBewegungen . Wir haben mindestens 10mal mehr erfahrene MoslemSoldaten
    im Lande als die unerfahrene BunteWehr aufbringen kann. Der NeuBürgerKrieg kommt
    und das ist auch der Plan.

    ich könnte den Ablauf genau beschreiben, aber ich möchte kein Postulat erstellen.

    Deagel.com – Achtung, es gibt Neues!

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Wenn´s drauf ankommt, werden wir unseren Mann stehen. Klasse vor Masse.

    • KW schreibt:

      Es kann auch sein, daß die alle wieder nach Hause mußten.Die können nicht hier bleiben.Der einzelne Dummdödel braucht nur von denen keine Warenn und Dienstleistungen annehmen, egal wie billig die sind, da braucht man nicht revoltieren oder laut schreien, auch wenn man im Berufsleben steht. Stiller Widerstand. Wenn man mit einem zusammenarbeiten muß, einfach mit dem nicht sprechen oder nur das Notwendigste. Ich grüße hier im Ort alle, aber die gemieteten Gartenarbeiter aus dem Ausland eben nicht. Die wissen das und grüßen mich auch nicht. Mich koxxx die Generation 70+ an, die flogen wie Nachtfalter dem Licht der Bespaßung hinterher und sind infantil genug, das Gesoxx zu mieten. Das sind auch die Doofis auf den Kreuzfahrtschiffen, bei Fernreisen ect.Die können zum Teil auch nicht mehr krauchen, weil sie sich nicht bewegen oder dazu überwinden können. Besonders die Wessis. Neulich wurde ich von einem Meinungsinstitut angerufen, der Tante habe ich gesagt, daß sie leider zum System gehört und ich keine Fragen beantworte.Zur AfD: Es werden nur Parteien zugelassen, die das System stützen. Das sind auch dieselben Charaktere wie überall, rennen Pöstchen hinterher, weiß es aus dem Landkreis. Wie will man mit denen etwas Neues aufbauen?

      • Gerhard Bauer schreibt:

        „..Es werden nur Parteien zugelassen, die das System stützen. “
        Die Katalanen wollen am 3. Oktober eine selbstständige Republik ausrufen. Was ist die Antwort aus Madrid: Militär und Guardia Civil.
        Rechtfertigung: Die Demokratie UND die Verfassung müssen geschützt werden. Also Demokratie nur in Verbindung mit einer Verfassung und einer Einheit des Landes die mit Waffengewalt erzwungen wurde. Das ist Demokratie, wie DIE sie verstehen.

        Das ist die Antwort des Systems, wenn an den Grundpfeilern genagt wird.

        Carl Schmitt zu Demokratie und Parlamentarismus:
        „Es kann eine Demokratie geben ohne das, was man modernen Parlamentarismus nennt und einen Parlamentarismus ohne Demokratie; und Diktatur ist ebensowenig der entscheidende Gegensatz zu Demokratie wie Demokratie der zu Diktatur.“
        http://de.metapedia.org/wiki/Carl_Schmitt#Zitate

        Hier noch einige Zitate von Schmitt zu Demokratie und Parlamentarismus:
        https://de.wikiquote.org/wiki/Carl_Schmitt

      • KW schreibt:

        Zu den Katalanen: Es ist ein Unding, daß Geostrategen sich über die Selbstbestimmung der Völker hinwegsetzen. Sie ziehen seit Jahrhunderten willkürlich Grenzen und stiften wie damals beim Versailler Vertrag die Grundlage für neuen Krieg. Sie reden immer von Humanität, Demokratie und Völkerrecht, aber treten permanent als Kriegstreiber und Waffenhersteller all diese Begriffe mit Füßen. Und wenn man sich die Dinge in HH ansieht, kommt man von dem Gedanken, daß da auch wieder einiges von Soros inszeniert wurde, nicht los. Da kann man auch mal die Kommunisten lesen bei den Nachdenkseiten. Die Grünen inszenieren den G20 und kämpfen dagegen. Die sind doch psychisch krank oder inszenieren ein Theater.

  4. Pitter schreibt:

    Ja, es ist wahr – die „da oben“ steuern und sterben nicht (es sei denn alles ist verloren. Goebbels und Familie seien hier nur als Beispiel genannt.). Was aber nicht heißt – wir werfen die Flinte ins Korn, weil wir von oben bestimmt werden. Mannhaft, wehrhaft – das ist nicht umsonst heute verpönt. Längst geht es nicht mehr um die von oben verordnete Sache. Sondern um unser Volk, unsere Kinder und Kindeskinder. Da wird Wehrhaftigkeit wieder zur Tugend, ja, zum Muss. Und noch etwas: „Die Bundeswehr hat keine Wurzeln in der Wehrmacht.“ Was für ein Quatsch! Wer waren die ersten Generäle der Bundeswehr? Ehemalige Wehrmachtsoffiziere! Untadelige Menschen, die heute diffamiert werden. Und die (das braucht jede Armee) als Vorbilder mehr als geeignet sind. Oder wolllt Ihr Euch Frau von den Laien als Vorbild wählen. Wirklich???

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