25. Juni/Brachet Kalenderblatt: Burgundenkrieg, Schlacht von Fontenoy, Heinricht IV., Pfälzischer Bauernkrieg, Augsburger Konfession, Frieden von Tilsit, Max Stirner, Paul von Hindenburg, Junkers F13, Weimarer Republik, Ewald Rohlfs, Schlacht von Tali-Ihantala, Weltbank, Berliner Luftbrücke, Fünf-Prozent-Hürde, Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung,

524: Nach der Schlacht bei Vézeronce ziehen sich die unterlegenen fränkischen Truppen einige Jahre lang aus Burgund zurück. Im Burgundenkrieg gegen das Heer von Godomar II. fällt der Frankenkönig Chlodomer.

841: In der Schlacht von Fontenoy besiegen Karl der Kahle und Ludwig der Deutsche ihren Bruder Lothar I.

1080: Der deutsche König Heinrich IV. reagiert auf den von Papst Gregor VII. im Investiturstreit neuerlich über ihn verhängten Kirchenbann, indem er auf der Synode in Brixen Clemens III. als Gegenpapst wählen lässt.

1183: Der Friede von Konstanz zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und den oberitalienischen Städten macht den Lombardenbund zur Dauereinrichtung. Mailand erhält innerhalb des Bundes eine Vormachtstellung.

1525: Nachdem die Bauern in der Schlacht bei Pfeddersheim im Pfälzischen Bauernkrieg am Tag zuvor kapituliert haben, wird den nichtpfälzischen Bauern befohlen, unbewaffnet die Reichsstadt Pfeddersheim zu verlassen. Etwa 3.000 Menschen folgen der Aufforderung. Sie ist mit der Auflage verbunden, nicht zu fliehen. Als es doch zu Ausreißversuchen kommt, richten die Truppen des Kurfürsten Ludwig V. ein Blutbad unter den Rebellen an, das 800 von ihnen das Leben kostet.

1530: Die Augsburger Konfession wird von Vertretern der protestantischen Stände dem Kaiser auf dem Reichstag zu Augsburg überreicht.

1807: In Tilsit beginnen die Verhandlungen zum Frieden von Tilsit zwischen Napoléon Bonaparte und Zar Alexander I.

1842: Heinrich Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard Seidel (* 25. Juni 1842 in Perlin, Mecklenburg-Schwerin; † 7. November 1906 in Groß-Lichterfelde bei Berlin) war ein deutscher Ingenieur und Schriftsteller.

1856: Max Stirner (Pseudonym für Johann Caspar Schmidt, * 25. Oktober 1806 in Bayreuth; † 25. Juni 1856 in Berlin) war ein deutscher Philosoph und Journalist.
„Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie für mündig.“ – Der Einzige und sein Eigentum

1919: Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg gibt den Oberbefehl über die deutschen Truppen ab.

1919: Die von Otto Reuter konstruierte Junkers F 13 absolviert als erstes Ganzmetallflugzeug der zivilen Luftfahrt ihren Erstflug.

1930: Die preußische Regierung der  Weimarer Republik verbietet den Beamten die Zugehörigkeit zur NSDAP und KPD.

1937: Ewald Rohlfs erreicht mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 eine Höhe von 2.339 m.

1944: Auf der Karelischen Landenge beginnt die Schlacht von Tali-Ihantala zwischen Streitkräften der Sowjetunion und den von Deutschland unterstützten finnischen Truppen.

1946: Die Weltbank beginnt in Washington, D.C. mit dem Anfangskapital von 12 Milliarden US$ ihre operative Tätigkeit.

1948: General Lucius D. Clay befiehlt die Errichtung der Berliner Luftbrücke zur Versorgung von West-Berlin. Über die geteilte Stadt hat die Siegermacht Sowjetunion eine Blockade verhängt.

1953: In Deutschland wird für Bundestagswahlen eine bundesweit geltende Fünf-Prozent-Hürde eingeführt.

1963: In Ost-Berlin endet eine Wirtschaftskonferenz des ZK der SED mit einem Beschluss von Richtlinien für ein Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung, womit die Planwirtschaft reformiert werden soll.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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