17. Juni/Brachet Kalenderblatt: Schlacht am Stoss, Karlsruhe, Lützowsche Freikorps, Franz Schubert, Heinz Guderian, Lex Arons, Boxeraufstand, Rechtschreibkonferenz, Roider Jackl, Hohenzollernkanal, Versailler Diktat, CDU, Aufstand in der SBZ, Tag der Deutschen Einheit, Heidelberger Manifest,

1405: In der Schlacht am Stoss während der Appenzellerkriege besiegen die Appenzeller die Habsburger. Gleichzeitig besiegt auch das verbündete St. Gallen habsburgische Truppen im Gefecht bei Rotmonten.

1715: Im Hardtwald wird der Grundstein für das Schloss Karlsruhe und damit der Stadt Karlsruhe gelegt.

1813: Das Lützowsche Freikorps des preußischen Majors Ludwig Adolf Wilhelm Freiherr von Lützow wird im Gefecht bei Kitzen, bei Leipzig von den Truppen Napoleons I. fast völlig vernichtet.

1816: Der Komponist Franz Schubert komponiert seine erste Auftragsarbeit für den Wiener Professor Wattrot von Dräxler.

1888: geboren Heinz Guderian, deutscher General, später Generaloberst der Wehrmacht

1898: Das Preußische Abgeordnetenhaus beschließt ein Gesetz (Lex Arons), das Sozialdemokraten das akademische Lehramt an Hochschulen verweigert. Damit gelingt es nach einigen Monaten, den Privatdozenten Leo Arons von der Berliner Königlichen Hochschule zu entfernen.

1900: Truppeneinheiten der Vereinigten acht Staaten erobern während des Boxeraufstands die strategisch bedeutsamen Taku-Forts an der Mündung des Flusses Hai He.

1901: Rechtschreibekonferenz in Berlin. Das th fällt weg, das c wird in deutschen Wörtern durch k oder z ersetzt.

1906: Der Roider Jackl (* 17. Juni 1906 in Weihmichl; † 8. Mai 1975 in Freising; eigentlich Jakob Roider) war ein deutscher Forstmann und bayerischer Volkssänger.

1914: Der Hohenzollernkanal wird von Kaiser Wilhelm II. der Öffentlichkeit zur Nutzung übergeben. Die Schifffahrtsstraße verbindet Havel und Oder.

1922: Ostoberschlesien fällt durch das Versailler Diktat an  Polen.

1945: In Köln wird die rheinische CDU gegründet.

1953: Aufstand in der SBZ gegen die kommunistische Diktatur, der von sowjet-bolschewistischen Panzern blutig niedergeschlagen wird

1954: In Westdeutschland wird der 17. Juni erstmals als Tag der Deutschen Einheit begangen.

1981: Elf bundesdeutsche Professoren unterschreiben das „Heidelberger Manifest“ gegen Überfremdung und für die Bewahrung deutscher Identität. Die Unterzeichner werden von etablierten Medien und Politikern als „Ausländerfeinde“ an den Pranger gestellt und rücksichtslos beschimpft.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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