14. Juni/Brachet Kalenderblatt: München, letzte Schlacht im Dreißigjährigen Krieg, Meuterei auf der Bounty, Schlacht bei Friedland, Schlag mit dem Fliegenwedel, Reichsflotte, Deutsche Revolution, Deutscher Bund, Konferenz über Samoa, internationaler Frauenkongress, Zeppelin, Holzgas, Paris, deutsche Guthaben in den USA, Fraternisierungsverbot, Deutsche Wirtschaftskommission, Roswell-Zwischenfall, Schengener Abkommen,

1158: Im Augsburger Schied gibt Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Welfenherzog Heinrich dem Löwen das Recht, die errichtete Brücke über die Isar zu betreiben. Er muss allerdings Bischof Otto von Freising ein Drittel der Einnahmen für dessen abgerissene Brücke abgeben. Am Flussübergang entwickelt sich im Laufe der Zeit die Stadt München.

1648: Die Schlacht bei Wevelinghoven zwischen kaiserlichen Truppen unter Guillaume de Lamboy und den schließlich siegreichen Einheiten Hessen-Kassels unter Johann von Geyso ist die letzte Schlacht im Dreißigjährigen Krieg.

1789: Der von Meuterern ausgesetzte Kapitän William Bligh von der Bounty erreicht mit 18 Getreuen Kupang auf der Pazifik-Insel Timor. Er trifft dort 48 Tage nach der Meuterei und nach etwa 5.800 in einem kleinen Beiboot zurückgelegten Kilometern ein.

1807: In der Schlacht bei Friedland gelingt Napoléon ein entscheidender Sieg über das vereinigte russischpreußische Heer unter Levin August von Bennigsen.

1830: Französische Truppen unter dem Befehl des Comte de Bourmont landen drei Jahre nach dem Schlag mit dem Fliegenwedel im heutigen Algerien und beginnen mit der Eroberung des Landes, die sich zuerst gegen Algier richtet.

1848: Die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine.

1848: Während der Deutschen Revolution kommt es zum Sturm auf das Berliner Zeughaus, wo sich die Menge mit Waffen versorgt.

1866: Wegen unterschiedlicher Vorstellungen über den Status Schleswig-Holsteins kommt es zwischen Preußen und Österreich zum Krieg. Preußen tritt nach dem Mehrheitsbeschluss aus dem Deutschen Bund aus.

1889: Nach einer Konferenz über Samoa der drei Mächte Deutschland, Großbritannien und Vereinigte Staaten von Amerika wird die Inselgruppe zum unabhängigen und neutralen Gebiet unter dem Schutz der Mächte erklärt.

1904: Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz.

1917: Bei seiner 6. Aufklärungsfahrt wird der Zeppelin LZ92 von einem britischem Kampfflugzeug abgeschossen.

1935: Unter dem Motto „Wir fahren nur mit heimischen Treibstoffen“ fährt eine Kolonne von 60 Autos durch Berlin und wirbt für die Verwendung von Holzgas an Stelle von Benzin.

1940: Deutsche Truppen rücken kampflos in Paris ein.

1941: Die amerikanische Regierung friert alle deutschen Guthaben in den USA ein.

1945: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen.

1947: Die sowjetische Militäradministration errichtet die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).

1947: Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Nach erfolgter Bestätigung seitens des Militärs wird die extraterrestrische Herkunft der Teile kurz darauf geleugnet (Roswell-Zwischenfall).

1985: Vertreter von fünf EG-Mitgliedstaaten unterzeichnen das Schengener Abkommen mit dem Ziel, Kontrollen des Waren– und Personenverkehrs an den gemeinsamen Grenzen der Mitgliedstaaten abzuschaffen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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