Zum Kalenderblatt 8. Juni/Brachet: Todestag von Reinhard Gehlen

In diesem Buch sind für historisch Interessierte sicherlich ganz interessante Dinge zu finden:

Der Dienst: Erinnerungen 1942-1971

http://www.amazon.de/Der-Dienst-Erinnerungen-Reinhard-Gehlen/dp/3920324013/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1402197600&sr=8-1&keywords=Reinhard+gehlen

Für wenig Geld zu erhalten.
Gehlen berichtet u. a. dass Martin Bormann zu den Sowjets geflüchtet ist, ein sowjetischer Agent war und seine Grabstätte in der Sowjetunion ist, die Lage sei bekannt. Einiges ist auch über das Ringen des BNDs mit der Stasi (Mischa Wolf), über die von der DDR finanzierten Demos und Organisationen in der BRD und Hakenkreuzschmierereien, zu erfahren.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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3 Antworten zu Zum Kalenderblatt 8. Juni/Brachet: Todestag von Reinhard Gehlen

  1. KW schreibt:

    Das Elend ist, daß sich Deutsche gegen Deutsche aufhetzen ließen, statt mit den Besatzern abzurechnen.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Das wäre etwas schwierig gewesen. Wir haben den Krieg nicht nur verloren, wir haben ihn total verloren. Sie taten was sie tun mussten, es musste weitergehen, die einen mit den einen, die anderen mit den anderen.
      Du darfst nicht vergessen, die Deutschen waren nach dem Krieg absolut rechtlos und dem Willen der Sieger unterworfen. Im Westen war die Angst vor den Russen groß und die DDR war nun mal in Hand der Kommunisten, gegen die Mitteldeutschen hatte, zumindest in unserer Gegend, niemand etwas. Ganz im Gegenteil, da war eher Bedauern an der Tagesordnung. Flüchtlinge z. B. aus der DDR oder Ungarn wurden mit offenen Armen aufgenommen. Anders sah es mit den Kommunisten in der DDR aus, die waren Gegner, die auch linke und kommunistische Oppositionelle in der BRD unterstützten und finanzierten. Dies beschreibt Gehlen in seinem Buch.

  2. KW schreibt:

    Du darfst nicht vergessen, die Deutschen waren nach dem Krieg absolut rechtlos und dem Willen der Sieger unterworfen

    Ja, dessen bin ich mir erst nach Deinen Zeilen bewußt geworden. Gehlen hat sich entschlossen, mit den Wölfen zu heulen. Wie die Germanen im Römischen Heer, was bleibt übrig.

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