31. Mai/Weidemond Kalenderblatt: Geiserich, Mongolen, Pfälzischer Erbfolgekrieg, Friedrich der Große, Kulturkampf, Haydn, Skagerrakschlacht, Brünner Todesmarsch, Ship-to-Gaza-Zwischenfall, Horst Köhler,

455: Römische Einwohner töten den erst seit März regierenden weströmischen Kaiser Petronius Maximus, vermutlich bei dessen Versuch, aus dem von den Vandalen unter Geiserich belagerten Rom zu fliehen. Chaos und Führungslosigkeit begünstigen die folgende Eroberung der Stadt.

1223: Die Mongolen besiegen die Ruthenen und die mit ihnen verbündeten Kyptschaken in der Schlacht an der Kalka.

1689: Im Pfälzischen Erbfolgekrieg plündern französische Truppen die Königsgräber im Speyerer Dom und stecken den im Dom vermeintlich sicher eingelagerten Hausrat von Bürgern in Brand. Der Kirchenbau wird vom Feuer schwer zerstört.

1740: Friedrich II., später Friedrich der Große und Alter Fritz genannt, tritt als König in Preußen die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Friedrich Wilhelm I. an.

1875: Während der Zeit des Kulturkampfes wird in Preußen das Klostergesetz publik, das alle geistlichen Orden und Kongregationen, ausgenommen die sich der Krankenpflege widmenden, aufhebt.

1809: gestorben Franz Joseph Haydn, deutscher Komponist aus Österreich

1916: Die Skagerrakschlacht ist die größte militärische Auseinandersetzung der Hochseeflotte der deutschen Kaiserlichen Marine und der Grand Fleet der Royal Navy in den Gewässern vor Jütland.

1945: Beim Brünner Todesmarsch werden 27.000 Deutsche aus ihrer Heimatstadt Brünn vertrieben, rund 5.200 überleben nicht.

2010: Beim Ship-to-Gaza-Zwischenfall entert die Israelische Marine in internationalen Gewässern sechs Schiffe, mit denen verschiedene Gruppen rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen und damit eine Seeblockade brechen wollen, die Israel seit 2007 nach der gewaltsamen Machtübernahme der Hamas eingerichtet hat. Bei der Enterung des Schiffes Mavi Marmara werden neun auf dem Schiff befindliche Personen getötet.

2010: Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler erklärt aufgrund der Kritik an seinen Äußerungen zum Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung der Außenhandelsinteressen der Bundesrepublik seinen sofortigen Rücktritt vom höchsten Staatsamt.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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