21. Mai/Weidemond Kalenderblatt: Otto III., Elisabeth von Pommern, Universität zu Köln, Albrecht Dürer, Oberösterreichischer Bauernkrieg, Dresden, Schlacht bei Aspern, Schlacht bei Bautzen, Abgeordnetendiäten, Schlacht von Messines, Sturm auf den Annaberg, Alfred Freyberg, Heidelberger Spargelessen, Maikrise, Mitbestimmung, Stammheimprozess,

996: Otto III. wird zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation gekrönt.

1363: Elisabeth von Pommern heiratet in Krakau Kaiser Karl IV. Sie wird im folgenden Monat zur Königin von Böhmen gekrönt. Der polnisch-böhmische Gegensatz wird mit der Heirat entschärft.

1388: Als eine der ältesten Universitäten im deutschen Sprachraum wird die Universitas Studii Coloniensis (1388–1798), die alte Universität zu Köln gegründet. Die Initiative für die vierte Universität im Heiligen Römischen Reich geht nicht wie sonst üblich vom Kaiser oder einem Fürsten aus, sondern vom Rat der Freien Reichsstadt Köln, die auch die Kosten für den Lehrbetrieb übernimmt.

1471: geboren Albrecht Dürer, deutscher Maler, Zeichner, Graphiker und Kunstschriftsteller

1626: Der religiös motivierte Oberösterreichische Bauernkrieg gegen die bayerische Besetzung bricht los. In Peuerbach besiegen Bauern Soldaten des Statthalters Adam von Herberstorff, der am 15. Mai des Vorjahres 36 Männer im „Frankenburger Würfelspiel“ um ihr Leben hat würfeln lassen.

1726: Die Ermordung des protestantischen Predigers Hermann Joachim Hahn durch den Katholiken Franz Laubler in der sächsischen Residenzstadt Dresden führt in den nächsten Tagen zu einem gegen die Katholiken der Stadt gerichteten Bürgeraufstand.

1809: Die zweitägige Schlacht bei Aspern beginnt, bei der Napoleon Bonaparte gegen die österreichische Armee unter Erzherzog Karl im fünften Koalitionskrieg seine erste Niederlage als Feldherr erleiden wird.

1813: Die Schlacht bei Bautzen, die im Zuge der Befreiungskriege zwischen der Koalition und den Franzosen am Vortag begonnen hat, endet mit dem Sieg der napoleonischen Truppen über Russen und Preußen unter Gebhard Leberecht von Blücher und Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein.

1906: Der deutsche Reichstag ändert Artikel 32 der Reichsverfassung und führt damit Abgeordnetendiäten ein.

1917: In der Nähe von Mesen in Westflandern beginnt die Schlacht von Messines, ein britisches 17-tägiges Großbombardement auf die deutschen Stellungen mit einem anschließenden Großangriff kurz vor der Dritten Flandernschlacht im Ersten Weltkrieg.

1921: Der Sturm auf den Annaberg beginnt, bei dem Oberschlesien von polnischen Einheiten gesäubert wird.

1932: Mit Alfred Freyberg im Freistaat Anhalt wird erstmals ein NSDAP-Politiker zum Ministerpräsidenten eines Landes des Deutschen Reiches gewählt.

1935: Das „Heidelberger Spargelessen“, eine Reihe gegen Adolf Hitler gerichtete öffentlicher Bekundungen Heidelberger Corpsstudenten, beginnt.

1938: Die Tschechoslowakei ordnet die Teilmobilmachung an. Die folgenden Tage werden später „Maikrise“ bezeichnet, da eine friendliche Lösung der Sudetenfrage in weite Ferne rückte.

1951: Mit dem Montan-Mitbestimmungsgesetz wird die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten und Vorständen der Unternehmen des Bergbaus und der eisen- und stahlerzeugenden Industrie in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich festgelegt.

1975: Im Gerichtsgebäude der Justizvollzugsanstalt Stuttgart beginnt der sogenannte Stammheim-Prozess gegen die Baader-Meinhof-Gruppe. Angeklagt wegen mehrfachen Mordes und Mordversuchs sind Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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