Woanders gelesen: Quellen berichten, dass Abbas bereit ist, einen Friedensvertrag mit Israel zu unterzeichnen

Trump will bei seinem Besuch in Israel ähnliche Zusagen von Netanyahu erreichen

Jason Ditz

Aus mit den laufenden Bemühungen für Friedensgespräche vertrauten Quellen ist zu erfahren, dass der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas bei seinem Treffen im Weißen Haus in der letzten Woche „eine noch nie dagewesene Bereitschaft“ für ein Friedensabkommen mit Israel signalisiert hat, ein Zeichen dafür, dass der Friedensprozess einen großen Auftrieb kriegen könnte.

Es wird erwartet, dass das einen bedeutenden Schwerpunkt von Präsident Trumps Besuch in Israel später in diesem Monat bilden wird, da man von Trump erwartet, dass er sowohl Abbas´ Bereitschaft zum Abschluss eines Abkommens betonen wird, als auch versuchen wird, vom israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu Zusagen zu bekommen, dass auch er dazu bereit ist.

Das wird wie immer ein Problem werden, da die israelische Rechtsaußenregierung schon von vorneherein in Bezug auf Frieden zutiefst gepalten ist, und jede derartige Zusage von Seiten Netanyahus, sogar eine leere, für diesen große politische Auswirkungen haben könnte.

In der Vergangenheit beruhte Israels „Bekenntnis” zum Frieden zutiefst auf dem Narrativ, dass die Palästinenser dafür nicht bereit oder irgendwie von Natur aus unfähig sind, Frieden zu schließen. Das hat Israel erlaubt, die Prozeduren der bisherigen Prozesse mitzumachen, ehe es diese einfach einstellte.

http://antikrieg.com/aktuell/2017_05_12_quellen.htm

 

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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