Lebenswelten – Mit der Heimat dich vereint II

Magst du schön’re Lande schauen,
Über alles halte wert
Deines Mutterlandes Gauen,
Deiner Väter schlichten Herd.

Ist dir noch ein Herz verblieben,
Das um deinen Abschied weint,
Fühle fester nur im Leben
Mit der Heimat dich vereint!

Sei es, daß, was du besessen,
Dir ein feindlich Schicksal nahm,
Zu bekannten Grabcypressen
Leite dich dein stiller Gram!

Ewig trage sonder Wanken
Deinen Lieblingsort im Sinn,
Daß du stündlich in Gedanken
Als ein Pilger wallest hin!

Und wenn alles dich betrogen,
Wenn dich Glück und Stern verläßt.
Wenn die Treue dir gelogen,
An der Heimat halte fest!

Filmaufnahmen von Heimatbilder

Advertisements

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Geschichte abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Lebenswelten – Mit der Heimat dich vereint II

  1. gunstickuncle schreibt:

    Grüß Gott!
    Diese Verse sind von einem Max Kalbeck (* 4. Januar 1850 in Breslau; † 4. Mai 1921 in Wien) deutscher Musikschriftsteller, Musikkritiker und Epigrammdichter.

  2. gunstickuncle schreibt:

    Ich, nochmal,
    das Gedicht über die Soldatengräber hab ich auch gefunden (http://www.jubelkron.de/index-Dateien/dasWort-Dateien/f.html , einfach runterrollen) und ist von
    Walter Flex (* 6. Juli 1887 in Eisenach, + gefallen 16. Oktober 1917 bei Peude auf der Insel Ösel).
    Hoffe damit Ihnen gedient zu haben.
    Pfiat God

Kommentare sind geschlossen.