Zum Kalenderblatt 20. April/Launing: WARUM – WOHER – ABER WOHIN Teil 1

Auszug aus dem Buch des national-liberalen Schriftstellers Hans Grimms „WARUM – WOHER – ABER WOHIN“, hier lässt er 12 Leute über Hitler sprechen, Freund und Feind.
Diese Passage werde ich in den nächsten Tagen vollständig veröffentlichen. Dieses Buch gibt es nur noch im Antiquariat, z. B. Abebooks, zu kaufen, teilweise gibt es noch vollkommen neue, ungelesene Lagerexemplare für wenig Geld zu kaufen. Jeder der sich mit der Zeit von Ende des 19. Jahrhunderts bis in zur Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges befasst, sollte dieses Buch gelesen haben.

„In Brief dreizehn dieser Schrift wurden Zeugnisse von fünf Zeitgenossen des frühen Hitler angeführt. Die Zeugnisse sollen hier durch zwölf andere Aussagen ergänzt werden, die nach dem Tode des Mannes Hitler erfolgten. Sie stehen an dieser Stelle nicht also des Mannes Hitler und seines Nach­rufs wegen, sondern um darzutun, daß das Kapitel Hitler unabgeschlossen und eine Sache für sich geworden ist und vielleicht immer bleiben wird.

Der ehemalige Chef des Generalstabes und geheime „Widerständler“ Franz Halder hat 1948 eine Flugschrift „Hitler als Feldherr“ herausgegeben. Am Schlusse dieser Schrift erklärt Halder: „Für Hitler gab es, als er an der Spitze der Macht stand, kein Deutschland, und wenn er es auch noch so oft im Munde führte; für ihn gab es keine deutsche Truppe, für deren Wohl und Wehe er sich verantwortlich fühlte; für ihn gab es – zu Beginn un­bewußt, in den letzten Jahren jedoch völlig bewußt – nur eine Größe, die sein Leben beherrschte und der seine dämonische Kraft alles geopfert hat: sein eigenes Ich, das er als buchstäbliche Verkörperung an die Stelle des Volkes gestellt hatte, dem er einst zu dienen gelobt hatte.“

 

Der Führer der wallonischen Legion, der Belgier Degrelle, urteilt in sei­nem Kriegsbuche aus dem Jahre 1950: „ . . . Hitler war der größte S t a a t s m a n n, den Europa je gekannt hat. Dies wird die Geschichte lehren, wenn sich die aufgepeitschten Leidenschaften unserer Zeit gelegt haben werden. Er war nüchterner, der Gesamtheit gegenüber aufgeschlos­sener als Napoleon; dieser war mehr der erobernde, Kaiserreiche grün­dende Franzose denn wahrhaftiger Europäer. Hitler, hierin ein Mensch seiner Zeit, träumte von einem gerechten, auf richtigen, dauer­haften und durch die Initiative des Siegers geeinig­ten E u r o p a, einem Europa jedoch, in dem sich jede Volksgruppe ent­sprechend ihren Verdiensten und ihren Leistungen werde entfalten können. Den Beweis erbrachte er durch die Petain dargereichte Hand. Wie ein Bis­marck über den Preußen hinauszuwachsen wußte, um Deutscher zu werden, so hat sich Hitler rasch vom Deutschen und vom g e b o r e n e n G e r m a  n e n zum Europäer gewandelt, dessen Wesen er in sich trug. Frühzeitig hat er sich von dem engen imperialistischen Ehrgeiz losgelöst. Mühelos begann er als Europäer zu denken, und er trat an die Schaffung eines Europas heran, in dem Deutschland – wie Preußen im Reiche Bis­marcks – den G r u n d s t e i n bilden sollte … Gewisse Mitarbeiter des Führers mögen gelegentlich noch kurzsichtige Pan-Germanen gewesen sein; Hitler selbst aber besaß d a s G e n i e, das richtige Maß, die Vor­urteilslosigkeit und den unumgänglichen Weitblick, um dieses riesenhafte Werk dem Ziele zuzuführen. Er verfügte über eine Autorität, die in der Geschichte des Kontinents nicht ihresgleichen findet. Sein Erfolg hätte die Macht, den Reichtum und die Zivilisation Europas auf Jahrhunderte hinaus, wahrscheinlich für immer, gefestigt . . . Der gelungene E u r o p a p 1 a n Hitlers hätte das Heil für uns, das Heil für alle bedeutet.“

 

Der Fabrikant Gerd Spindler, bekannt durch seine Bemühungen um das Miteigentum des Arbeiters an industriellen Unternehmungen, schreibt im Mai 1951 in der Zeitung ,Fortschritt`: „Sehen die wiederaufgetauchten Parteien der Weimarer Republik ihr Versagen bis 1933 tatsächlich nur darin, daß sie den Nationalsozialismus nicht mit Verboten und Zuchthaus bekämpften? Geht die Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit dieser Po­litiker von einst und heute wirklich so weit, daß sie ihre Nachkriegs­konjunktur für eine aus dem Volke kommende echte Nachfrage halten? Man muß ihnen ins Gedächtnis zurückrufen, daß der Nationalsozialismus nicht durch einen Mißbrauch demokratischer Freiheiten an die Macht ge­kommen ist sondern infolge der Unfähigkeit der Weimarer Regierung, die es nicht verstanden hat, mit den Folgeerscheinungen des Versailler Friedensvertrages, mit den wirtschaftlichen und sozialen Problemen der damaligen Zeit fertigzuwerden. Alle Konstruktionen, mit denen die in der Weimarer Republik führenden Persönlichkeiten die totale Pleite ver­schleiern wollen, indem sie behaupten, Hitler sei illegal an die Regierung gekommen, stellen im Grunde genommen nichts anders dar als das Auf­bauschen einzelner Tatsachen, die das Phänomen seines Aufstiegs nicht er­klären. Sie sind als eine Fälschung des Geschichtsbildes anzusehen, aus dem verständlichen Bedürfnis entstanden, die Aufmerksamkeit von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Auf dem Nährboden der unge­lösten Probleme vor 1933 hat Hitler die breite Masse des Volkes für sich zu gewinnen gewußt. Die Einsichtslosigkeit der Siegermächte von 1918 war die Trommel, auf der er seinen Schlägel rührte.““

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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