7. April/Launing Kalenderblatt: Attila, Konstantinopel, Erster Koalitionskrieg, Erster Anglo-Elbbrücke bei Riesa, Afghanischer Krieg, Marokkokrise, Wilhelm II., Bayerische Räterepublik, Wilhelm Frick, Unternehmen Weserübung, Rammjäger, Dominotheorie, FPÖ, Siegfried Buback,

451: Nach dem Überschreiten des Rheins und dem Eindringen in das bisher verbündete Weströmische Reich erobern und zerstören die Hunnen unter Attila die Stadt Metz.

1453: Das christliche Konstantinopel wird von den Türken vollends eingeschlossen und bis zu seinem Fall belagert. Bereits am ersten Tag der Beschießung bricht ein Teil der Landmauer zusammen.

1797: Österreich schließt im Ersten Koalitionskrieg mit Napoléon Bonaparte nach dessen siegreichem Italienfeldzug in Leoben einen Waffenstillstand. Nach einem abgeschlossenen Vorfrieden folgt am 17. Oktober der Frieden von Campo Formio.

1839: Erstmals fährt ein Zug über die neu eröffnete Elbebrücke bei Riesa. Damit ist die Leipzig-Dresdner Eisenbahn, die erste deutsche Eisenbahn-Fernverbindung fertiggestellt. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Gesamtstrecke wird auch der Endbahnhof in Dresden, der Leipziger Bahnhof, der eigentlich schon seit dem 19. Juni 1838 in Betrieb ist, offiziell eingeweiht.

1842: Während des Ersten Anglo-Afghanischer Kriegs endet die Belagerung von Dschalalabad. Das Entsatzheer unter George Pollock schlägt die Belagerer unter Mohammed Akbar in die Flucht. Die Besatzung von Dschalalabad unter Robert Henry Sale hat seit dem 12. November des Vorjahres ausgeharrt.

1906: Die Erste Marokkokrise wird durch die Algeciras-Akte von den europäischen Großmächten beigelegt. Das Deutsche Reich erleidet dabei eine diplomatische Niederlage, während sich die Beziehung zwischen Frankreich und Großbritannien, die Entente cordiale, festigt.

1917: Kaiser Wilhelm II. kündigt auf Drängen von Theobald von Bethmann Hollweg Reformen der Verfassung und des Wahlrechts an.

1919: In München wird die Bayerische Räterepublik ausgerufen. Die bayerische Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (SPD) flieht nach Bamberg und ruft Truppen des Reichs und aus Württemberg zur Bekämpfung der Rebellion zu Hilfe.

1933: Das unter der Federführung von Reichsinnenminister Wilhelm Frick entstandene Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wird eingeführt.

1940: Deutsche Kriegsschiffe nehmen unter dem Schutz der Schlachtschiffe Gneisenau und Scharnhorst aus der deutschen Bucht gemeinsame Fahrt nach Norden auf. Das Unternehmen Weserübung zur Besetzung Norwegens im Zweiten Weltkrieg beginnt.

1945: 184 deutsche Rammjäger greifen eine US-amerikanische Bomberflotte an, um den Abwurf der tödlichen Bombenlast auf wehrlose deutsche Frauen und Kinder zu verhindern.

1954: US-Präsident Dwight D. Eisenhower präsentiert auf einer Pressekonferenz die von Dean Gooderham Acheson und John Foster Dulles entwickelte Dominotheorie zum Kalten Krieg. Der Gefahr des dominoartigen Kippens mehrerer Staaten in den Kommunismus soll mit der Rollback-Politik begegnet werden.

1956: In Wien hält die aus dem Verband der Unabhängigen (VDU) hervorgegangene Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ihren ersten Bundesparteitag ab. Erster Bundesparteiobmann wird der ehemalige SS-Brigadeführer Anton Reinthaller.

1977: Der deutsche Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird in Karlsruhe von RAF-Terroristen erschossen. Mit ihm stirbt beim Attentat sein Fahrer Wolfgang Göbel. Der Fahrbereitschaftsleiter Georg Wurster erliegt einige Tage später seinen Verletzungen.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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