Burg Hüls am Niederrhein

Die Burg Hüls ist eine Wasserburg im Krefelder Stadtteil Hüls (Nordrhein-Westfalen). Erbaut wurde sie ab 1455, als Erzbischof Dietrich II. von Moers dem Ritter Friedrich von Hüls erlaubte, im Bruch östlich von Hüls eine Burg zu bauen. Als Baumaterial wurde damals Backstein verwendet.

Im Jahre 1492 war die Burg Schauplatz eines Hexenprozesses gegen Nesgen tho Range vom Inrath.

In zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen des 16. und 17. Jahrhunderts, unter anderen im Truchsessischen Krieg im Umfeld der Schlacht bei Hüls im Jahre 1583 und im Dreißigjährigen Krieg nach der Schlacht auf der Hülser Heide im Jahre 1642, wurde die Burg mehrfach zerstört. In der Pfingstnacht 1686 ist nach Aussagen von Zeitzeugen das Herrenhaus der Burg letztendlich in sich zusammengefallen. Seitdem war die Burg eine Ruine, die nicht wieder aufgebaut wurde.

Filmaufnahmen von Heimatbilder

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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