Unkräuter & Frühlingskräuter

„Unkraut!“ Nein, wie kannst du das Unwort überhaupt in den Mund nehmen? Du hast doch immer davon geredet, dass Pflanzen besondere Wesen sind, dass das Leben auf der Erde ohne sie gar nicht möglich wäre; sie nähren uns, heilen uns und geben uns sogar die Luft, den Sauerstoff, zum Atmen. Du hast ja geschrieben das man sogar mit ihnen reden und kommunizieren kann, das sie etwas wie einen Geist oder Seele haben und nicht auf bloße Botanik reduziert werden können.

So wies mich eine gute Bekannte, die gerne Engelbücher liest und sich Mühe gab ihre Umwelt mit positiven Gedanken zu beglücken, enttäuscht zurück. Ich vermochte auch nicht zu widersprechen. Es stimmte was sie sagte. Und dennoch bleibe ich dabei, einige der kraftstrotzenden Gewächse, die im Gemüsegarten die Reihen mit frischen aufkeimten Möhren, Pastinaken oder Rote Beete überwuchern und bedrängen, mit dem Unwort zu bezeichnen.

Wenn sie sich nicht vordrängeln und mir die Aussicht auf Erntefreunde vermiesen, dann stören sie mich nicht die Begleitkräuter. Im Gegenteil, ich mag sie- nein, besser gesagt ich liebe sie geradezu, liebe ihre oft unbekannte Schönheit, liebe ihre potentielle Heilkraft, ihren Geschmack als Wildgemüse oder Würze, liebe die Geschichten die sie umranken und die sie erzählen können.

Um diese Begleitkräuter geht es auch in meinen Vorträgen „Unsere heimischen Frühlingskräuter“.. Gerne möchte ich euch einladen und euch die Geschichten und Heilkräfte der Unkräuter näher bringen!

http://www.storl.de/veranstaltungen

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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