Woanders gelesen: Gutmensch 2017

 

Beim Stöbern in verschiedenen Blogs (aktuell bei Conservo) bin ich wieder auf das Thema „Gutmenschen“ gestossen.
Es schien mir also Zeit, sich einmal wieder des Themas anzunehmen.

Wir erinnern: ein angloamerikanischer Psychiater hat schon mal das Gutmenschentum als eine psychiatrische Krankheits-Entität definiert: http://www.nonkonformist.net/1312/dr-lyle-rossiter-gutmenschen-klinisch-geisteskrank/

„Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären.“

Ich erinnere mich an meinen ersten Gebrauch des Begriffes. Dabei kam ich sofort in Konflikt mit Familienmitgliedern, als ich bei der Betrachtung der Lichterketten seinerzeit beim „Aufstand der Anständigen“ boshaft von „Gutmenschen und Heuchlern“ sprach.
Den evangelischen Pfarrer im Ort, manche befreundete Lehrer und Lehrerinnen, einzelne CDU-Mitglieder des Ortsverbandes hatte ich damals noch nicht in diese Kategorie eingeordnet. Aber was nicht war, musste dann doch noch werden.
Das habe ich denn erlebt, als ich hinterfragende Bemerkungen zu

Lichterketten,
Tafeln,
Alleinerziehenden,
Kopftuch,
Entwicklungshilfe,
Hartz-IV-Empfänger,
Junkies,
Palästinenser,
Halloween,
Bundeskanzlerinnen,
Familienministerinnen,
Norddeutschen Bischöfinnen;
Grünen,
Sozialdemokraten
usw.

machte. Und ich wurde, wenn nicht nur als ignoranter Idiot, Kapitalistenknecht, konservativer Betonkopf, Reaktionär, gar als eine Aufscheinung des Gottseibeiuns angegriffen.
Bin ich allein mit derartigen Erfahrungen?

Da gibt es einen katholischen Pfarrer aus Frankfurt, Herbert Leuninger, der den Gutmenschen gut predigen wollte. Das war schon 2000, als dieser Begriff erst so nach und nach in den allgemein polemischen Gebrauch kam. Nach Leuninger war es der pöse, pöse Jörg Haider, der den Begriff ins polemisch-Abschätzige brachte.

Zum äußeren Erscheinungsbild (Phänotyp) des Gutmenschen hat der Rechte ja auch seine vorurteilshafte Vorstellung: Ein männlicher Gutmensch hat eher bleichgesichtig zu sein, ist schon grauhaarig, hager, keine Wampe; beim weiblichen Geschlecht eher Weight-Watcher-geqälte Figur; bei beiden Weltschmerz-spiegelnder oder protestierend flammender Augenausdruck. Die öffentlich gezeigte Kleidung: Parka oder Jack-Wolfskin-Gewebe. Mann oft auch mit Bart, Frau mit grauem Kurzhaar (nicht diese lila oder Zwei-Farben-Matten der Konsum-Seniorinnen). Die rechte Hand immer wie zum Kerzenhalten leicht gekrümmt, aber schnell auch zur Droh-Faust wandelbar.

Fehlt was? Die Kommentar-Funktion ist freigeschaltet.

Die Recherche zum Thema „Gutmenschen“ führt einen zu zahlreichen Einträgen im Internet und Verweisen auf das ein oder andere Buch.
Die Bücher sind aber meist weniger beißend, als so manche Polemik im Netz – allen voran von Henryk Modest Broder bei Achgut oder Klaus Rainer Röhl.
Man glaubt es nicht, sogar im gutmenschlichen Basis-Medium „Die Zeit“ (gleichrangig mit Heribert Prantls „Süddeutsche“) findet man polemisch-Klärendes zum Thema:

„Um der Klarheit willen empfiehlt es sich, zwischen dem Gutmenschen und dem guten Menschen zu unterscheiden. Der Gutmensch ist schwer erträglich, weil er sich immer auf die moralisch unangreifbare Seite stellt. Aus seiner Unangreifbarkeit bezieht er Macht, sein äußerliches Gutsein aber verdeckt das potenziell Schändliche des Machthabens.
Der Gutmensch kämpft gegen das Rauchen im Namen des Gesundheitsgebots, gegen schnelle Autos im Namen der Klimakatastrophe, gegen Steaks im Namen des Regenwalds, gegen höhere Bildung im Namen des Gleichheitsgrundsatzes, gegen erfrischende Witze im Namen der Menschenwürde. Kurz: Er kämpft gegen alles, was Spaß macht, und man kann nichts gegen ihn sagen, weil er recht hat, dieser Rechthaber par excellence.“

Dr. Rossiter, der oben zitierte Psychiater führt auch aus:

„wie sich Gutmenschen die Schwächen und Ängste zunutze machen, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten. Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.“

Jan Fleischhauer hat mit seiner Polemik „Unter Linken“ das Gutmenschentum allgemein und in seiner persönlichen Umgebung (Familie) aufgespießt. 
Unter den klassisch Konservativen – somit unter „Rechten“ – stößt man selten auf Gutmenschen im Sinne der Definition. Das neuzeitliche Gutmenschentum ist ein linkes Phänomen (Sind z.B. Claudia Roth, Frau Göring-Eckardt keine Linken?).

Was die linke Einstellung ausmacht, dazu ein paar Zitate:

„die Mentalität, politische Gegner zum Abschuss freizugeben und sich dabei noch als das Opfer zu gerieren, die findet man links….“

meint Thomas Fink

Davila sagt:

„Die Linke versammelt all jene, die von der Gesellschaft die elende Behandlung erleiden, die die Natur ihnen zukommen ließ.“

„Gelehrsamkeit und Erfahrung sind die beiden unüberwindlichen Widersacher der Linken.“

Zum Kern stößt auch Norbert Bolz vor:

„Soziale Gerechtigkeit ist die Maske des Neids, Teamfähigkeit ist die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen, Dialog der Kulturen ist die Maske der geistigen Kapitulation. Überhaupt das was man Political Correctness nennt, ist die aktuelle Rhetorik des Antichristen. Ich sage nirgendwo, wir müssen zurück zu einer christlichen Religion. Das Christentum steckt nicht mehr in den Köpfen und Seelen der meisten Menschen, aber so, wie eine Maschine mit den Worten Max Webers nicht nur Mechanik, sondern geronnener Geist ist, steckt das Christentum in unserer Kultur, und die ist wahrscheinlich besser als jede andere. Ich sage: es ist geistiger Selbstmord, eine solche Tradition aufzugeben.“

„Gutmensch“ wurde von der linken Jury der sog. Sprachkritischen Aktion aus Darmstadt zum Unwort des Jahres 2015 bestimmt.
Dem ist schon eine längere publizistische Kampagne vorausgegangen, in der sich ausgewiesene Gutmenschen wie die „Bischöfin“ Margot Käßmann und die schon erwähnte Katrin Göring-Eckardt zu Wort gemeldet hatten, um dem Gutmenschen zu gutem Stand zu verhelfen.
Hilfreich war dazu sicher auch der Artikel eines anmaßenden Schmierfinken von der WELT, der es endlich dokumentierte: „Wer Gutmensch sagt, ist Nazi!“
Der selbsternannte Sprachpolizist und Gesinnungs-Sniffer Matthias Heine, seines Zeichens „Feuilleton-Redakteur“ bei Welt-online nahm sich ausführlich des Begriffes „Gutmensch“ an und versuchte in einem breit ausgewalzten Artikel zu belegen, dass die Verwendung dieses Begriffes heutzutage obsolet sei:

„Gutmensch sagen eigentlich nur noch Nazis und Idioten ohne sprachliches Feingefühl. Und manchmal – immer noch – Leute, die eine Klammer auf der Nase haben und von dem üblen Geruch nichts mitbekommen …“

Der „Redaktor“ machte sich auch auf die Suche nach dem Ursprung des Namens bzw. der Bezeichnung und schaufelt da allerhand Historisches zu Tage. Er ging u.a. jüdischen Quellen nach, denn der Name kam im „K.-K.-Bereich und in Wien seinerzeit nicht selten vor – und er klingt ja irgendwie „derart“. Er musste aber dann so nebenbei feststellen, dass „die Zentrale Datenbank der Holocaustopfer von Yad Vashem keinen Gutmensch nennt“.
Da der garstige Friedrich Nietzsche sich einst schon zum Thema despektierlich äußerte – ich zitiere: „Diese ,guten Menschen‘ – sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht.“ – und da gestandene Nazis doch ihren Nietzsche kannten, müsste man doch dort Missfälliges finden können. Auch hier musste er mit gewissem Bedauern feststellen, dass z.B. das „Duisburger Institut für Sozialforschung“ nach eigenen Angaben keinen Hinweis gefunden hat, dass der Ausdruck irgendwann schon einmal in der Nazi-Propaganda verwendet wurde oder gar von Julius Streicher missbraucht wurde: „Die Duisburger Wissenschaftler fassen zusammen: Streichers Unterstellung von Gutgläubigkeit komme zwar dem Vorwurf gegenüber den Gutmenschen nahe, diese seien naiv und verblendet, doch bei Stürmer sei ganz offensichtlich etwas ganz anderes gemeint…“.

Aber was noch nicht ist, muss doch werden – und M. Heine stellt fest:

„… Es ist völlig egal, ob die Nazis von früher das Wort erfunden haben. Entscheidend ist, dass die Nazis von heute sich den Begriff angeeignet haben. Es gibt zwar immer wieder Versuche von besonnenen Leuten, Gutmensch zurückzuerobern, und mit etwas gutem Willen kann man Harald Martensteins Satz, der in der „Zeit“-Reklame zitiert wird, als einen solchen betrachten. Doch wenn ein Wort so oft von Rassisten im Munde geführt wird, bleibt an ihm der Pesthauch der ekeligen Gesinnung haften.“

Da haben wir es aber eingeschenkt bekommen, wir Nazis von Conservo und Jouwatch, von Philosophia Perennis und Altmod usw.

Da musste ich denn schon schlucken: Nazi oder Idiot, eklige Gesinnung. Fließt mir das Wort Gutmensch doch gelegentlich mal leicht aus der Feder oder von der Zunge, dachte ich.
Betreibe ich hier vielleicht doch einen “Nazi-Blog“?
Ich habe denn nachgeforscht und festgestellt, dass das Wort „Gutmensch“ in 25 Artikeln auf meinem gehackten Blog ein oder mehrmals vorkam; d. h. in 458 untersuchten Beiträgen, und das entspricht 5,45 % aller von mir veröffentlichten „Traktate“.
Das wäre bei strengster statistischer Analyse fast „signifikant“.
Ich habe dann dann mal genauer nachgesehen: 7 x wurde G. adjektivisch verwendet, 1 x als G.-tum. 10 x wurde G. in Einzahl oder Mehrzahl ausgeschrieben benutzt, mit folgenden Verknüpfungen: Premium-G. (2x), büßender G., Ober-G., Ober-G.-Schreiberling.
8 x war „Gutmensch“ in diversen Varianten in Zitaten oder Fremdartikeln zu finden; dazu wäre besonders mein Freund Herbert G. zu rügen gewesen.

Also, der „Pesthauch“ ist auch bei mir vorhanden und als gewissenhafter „Publizist“ muss ich demnach nach einer weniger stigmatisierten Formulierung suchen.

Katrin Göring-Eckardt hat, wie erwähnt, eine Lanze für die „Gutmenschen“ gebrochen und dabei auch vom „Gut-Bürgertum“ gesprochen. Das war 2011 war von ihr, damals „Präses der EKD“, bei Idea zu lesen:

„Mit diesem Begriff werden Personen bezeichnet, denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten vorgeworfen wird. Dem Gutmenschen werde zu Unrecht „selbstgerechter Gesinnungskitsch“ vorgeworfen. Ihm gehe es vielmehr um „wertegebundene Einwände gegen die angeblichen Zwänge der Realpolitik“, schreibt Göring-Eckardt in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“ (Hamburg). Wer weder mit der Erschießung Osama bin Ladens einverstanden gewesen sei noch eine triumphale Freude über den Tod des Massenmörders für angemessen gehalten habe, sei nicht „antiamerikanisch“, sondern fordere „einfach nur Demokratie und Rechtsstaat“, so die Politikerin. Dem „Gut-Bürgertum“ sei es zu verdanken, dass seit den 70er Jahren in der Öffentlichkeit über viele politische Themen diskutiert werde, etwa Auslandseinsätze der Bundeswehr, Atomenergie, Ökologie oder Einwanderung. Dabei seien „Gut-Bürger“ häufig bis ins Detail informiert, was beweise, „dass werteorientierte Politik alles andere als naiv und wirklichkeitsfern ist“. Göring-Eckardts Fazit: „Die Polemiker gegen den Gutmenschen tun so, als bräuchten wir weder Ideale noch gesellschaftlichen Zusammenhalt – noch die Zuversicht, dass der Mensch zum Guten fähig ist. Was für eine triste Welt das wäre!“

„Gut-Bürger“ oder „-Bürgertum“ mag uns das gefallen?
Fühlen wir Rechten uns doch als „Bürger“. Aber da wäre uns eine kommode Feindbild-Idee abhanden gekommen.

Ich bleibe bei „Gutmensch“, bei dem beliebten „stigmatisierenden Begriff“ für alle Willkommenskulturler und Teddybärenwerfer, die Leidverweser und Tränenreichen, die brav-militanten Umwelt-Retter, die Lichterketten-Organisatoren und -Teilnehmer, all jetzt die anti-Lutherschen protestantisch-Frommen, die Anhänger/innen der „Trump-macht-mir-Angst“-Sektion, usw., für alle, welche fortgesetzt in „selbstgerechtem Gesinnungskitsch“ leben und schwelgen, den wir Rechten und „Nazis“ so gerne aufspießen.

 

http://altmod.de/?p=503

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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6 Antworten zu Woanders gelesen: Gutmensch 2017

  1. Uranus schreibt:

    Gutmenschen müssen sich allein schon aus nacktem Überlebensinstikt in den psychopathologischen Seinszustand der Schizophrenie hineinbegeben, sonst könnten sie ihr Gutmenschentum selber gar nicht aushalten. Gelebte Schizophrenie ist also die Voraussetzung, um überhaupt einen Gutmenschen nach außen hin dauerhaft darstellen zu können, wobei der Schizophrene sich selbst wahrscheinlich des Wechsels zwischen seinen unterschiedlichen Rollen gar nicht bewußt ist, bzw. die Tatsache des Rollenwechsels konsequent verdrängt. Anders ist es kaum zu erklären, daß ein Kanzlerkandidat der SPD die soziale Gerechtigkeit predigt und dabei gleichzeitig seine eigene politische Vergangenheit ausblendet. Diese Unfähigkeit, die gerade aktuell gespielte Rolle von den anderen momentan inaktiven Rollen bewußt unterscheiden zu können, mag der Grund dafür sein, daß solche Leute wie selbstverständlich davon auszugehen scheinen, daß diejenigen, denen sie ihre gerade aktuelle Rolle vorspielen, nicht in der Lage wären, die Doppelmoral des ganzen Theaters zu durchschauen.

  2. KW schreibt:

    Gutmenschen wurden konditioniert. Sie sabbern bei bestimmten Themen und Worte wie die Pawlowschen Hunde, man nennt es auch eingepflanztes Irresein..
    https://de.scribd.com/document/83694912/Hennig-rigolf-Eingepflanztes-Irresein.
    Für mich ist der Gutmensch tatsächlich ein hagerer älterer Herr mit Stoppelbart und länderen schütteren grauen Haaren und einem schmallippigen verkniffenen lustlosen Mund.“ Solcher Gestalten fielen vor dem Edeka über mich her, weil ich laut an der Kasse meinen Mann gebeten hatte, nochmals zum Eingang zu gehen, um Vogelfutter zu holen, was ich vergessen hatte und ich nicht an „dem Wegelagerer“ (ein Inder mit der für deutsche Obdachlose gedachte Zeitung Hinz und Kunz)) abermals vorbeigehen wollte.
    Sie stürzten sich auf mich, wie ich sowas sagen könnte usw usf. Mein Mann packte mich am Ärmel und zog mich ins Auto. Recht hatte er, Diskussionen mit solchen Zeitgenossen sind sinnlos.. .

  3. Gerhard Bauer schreibt:

    Ein Gutmensch ist für mich auch ein Mensch, der andere Menschen als „Schutzschild“/Argument für seine diktatorischen Neigungen benützt. Sprich die sog. guten Taten sind nur vorgeschoben um entweder etwas anderes durch-/umzusetzen und/oder dadurch die Normalos zu einem bestimmten Handeln zu bewegen bzw. zu zwingen.
    Gutmenschen darf man nicht mit deren Argumenten angreifen, Gutmenschen muss man damit angreifen, dass sie andere zwingen wollen das zu tun, was sie für gut halten. Gutmenschen sind Feinde der persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit.
    Damit fällt nahezu die gesamte politische Kaste, deren Anhängerschaft (der Vergangenheit, Gegenwarte und Zukunft) und viele, viele Organisationen und Einzelpersonen unter diese Kategorie.

    Das was heute als Gutmensch bezeichnet wird ist nur eine Spielart des diktatorischen, unnachgiebigen und totalitären Menschen. Die einen machen es aus einem inneren Zwang heraus, andere wieder aus Berechnung um damit bestimmte Ziele erreichen zu können.
    Heute treten sie im Gewand des Gutmenschen auf, morgen sind sie vielleicht anders maskiert, diese Sorte Mensch nützt geschickt den jeweiligen Zeitgeist aus.

  4. KW schreibt:

    Dazu fällt mir noch etwas ein. Gutmenschen sind Sozialisten, Jakobiner. Ihre Methoden sind gewaltsam, notfalls auch durch körperliche Angriffe, durch Zerstörung von Eigentum, siehe die Antifa, die mit Gewalt die Eine-Welt-Pathologie des Geldadels durchzusetzen versucht. Die zweite Waffe ist ihr sogen. Journalismus, man macht mit Worten Menschen nieder, die dieser Ideologie widersprechen. Eva Herman sagte einmal, daß sie im Medienklüngel problemlos mitschwimmen konnte, bis sie ihre Art von Familienpolitik verteidigte. Durch Kunst, Musik, Literatur geben sie den Takt des Zeitgeistes vor und verteilen Preise an die Mitläufer, die sich zum Mitmachen hergeben, teils aus Dummheit, teils aus Berechnung.
    Gutmenschen sind verschiedene Typen-der Mitläufer, der immer auf einer Zeitgeistwlle mitschwimmt, der Verdiener, der mit seinem Gutmenschentum umverteiltes Geld für sich abzweigt (das sind jetzt die, die den Okkupanten eine Behausung zur Verfügung stellen und es sind die Ideologen, die sich diese Eine-Welt zur Herrschaft auserkohren haben.
    Es ist eine Ideologie der Gleichmacherei, zu der Umverteilung gehört, diese Ideologie muß scheitern, weil sie nicht den Naturgesetzen folgt. Sie zerstören, indem sie umverteilen, also angeblich dem Bedürftigen helfen. Ob der Empfänger der umverteilten Gaben eine Einzelperson oder ein ganzer Kontinent ist, er wird in seiner natürlichen Entwicklung, seinem Forschungsdrang, seiner Aktivität, etwas zu erreichen, ausgebremst und wird faul, träge, frech und gierig, man sieht es an den Forderungen der Okkupanten, am pompösen Lebensstil der afrikanischen Diktatoren.. Das Beängstigende für mich sind die von den Geldgebern, dem Finanzadel, aufgestellten und finanzierten Organisationen, die bereits eine Vorstufe zu deren Weltherrschaft darstellen, denn sie agieren international Sie geben mit ihren Organisationen Hilfe vor und hinterlassen in Wirklichkeit eine Schneise der Zerstörung.Diese Ideologie hat sich krebsartig 100 Jahre lang auf dem Erdball ausgebreitet, die Akteure begannen zögerlich und ertrugen Widerstand, als Anfang der 40er ihr Siegeszug feststand, organisierten sie ihren Triumph für die Zeit danach. Schon damals entstanden diese widerlichen internationalen Organisationen, die Gutes zu tun vorgaben, aber das Gegenteil von gut verwirklichten, eher Tod (Weltgesundheitsorganisation) und Zerstörung (UNO) oder Chaos (amnesty international). Ich denke, ihre Zeit ist vorbei, sie haben sich selbst demaskiert. Bis sie verschwunden sind, wird es einige Zeit und einiger Anstrengungen brauchen. Das Problem sind nicht die Trottel auf der Straße, denen man begegnet und die sich mißbrauchen lassen ohne es zu merken (all die „Spender“; Klatscher und Teddywerfer) oder die Nutznießer in Werbung, Funk und Fernsehen, das Problem sind die oberen Geldchargen mit ihrer kranken Ideologie, die das gegenwärtige Chaos herbeiorganisierten und -finanzierten..Gibt es unter denen keine vernünftigen und intelligenten Leute, die wieder Ordnung schaffen, indem sie den kranken Körper entfernen?

    • Uranus schreibt:

      Es ist nicht völlig unmöglich, daß es tatsächlich innerhalb der allerobersten Ebenen der Machteliten Einzelne gibt, die so wie bisher nicht weitermachen wollen und eventuell sogar eine Art Putsch innerhalb Ihresgleichen anstreben. Darauf kann sich die Menschheit aber nicht verlassen, zumal dann wieder die Frage wäre, welche Systeme die Putschisten statt dessen installieren würden. Aber egal, ob es einen derartigen Putsch gäbe oder nicht, die derzeitigen Geld-, Währungs-, Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsysteme werden auf jeden Fall an sich selber zugrunde gehen und so auf wahrscheinlich für den Einzelnen sehr herausfordernde Weise die Wege freimachen, um wirklich menschengerechte Formen des Zusammenlebens aufbauen zu können. Um die Verantwortung für das eigene Leben und auch für das Leben der Menschen in unmittelbarer Umgebung wird sich dann keiner mehr herumwinden können. Deshalb ist es so wichtig, daß, wie hier auf diesem Blog, die dann gewünschten Zustände zumindest angedacht werden, möglichst konkret, damit sie in Erscheinung treten können. Immer noch ziemlich viele Menschen sind sich wahrscheinlich kaum bewußt, daß sie mit dem, was sie denken, in hohem Maße das bestimmen, was sie persönlich erleben. Es kann nichts in die Realität eintreten, was nicht zuvor konkret gedacht wurde. Überlassen wir, also wir alle, die wir uns ein wirklich lebens-, liebens- und menschenwürdiges Lebensumfeld wünschen, die Gestaltung desselben nicht wieder zum tausendsten Mal irgendwelchen unguten Geistern. Raus aus der Opferrolle!

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