Karl Hoeffkes – SA

Nach der sogenannten „Röhm-Revolte“ Ende Juni 1934, in deren Verlauf über 80 Menschen, darunter auch 50 höhere SA-Führer auf Befehl Hitlers erschossen wurden, war die Macht der SA gebrochen. Von den rund 4 Millionen Mitgliedern (Stand Sommer 1934) traten bis Kriegsende fast 3 Millionen aus.

Die SA war organisatorisch wie ein militärischer Verband gegliedert: Die oberste Befehlsgewalt lag bei der Reichsführung. Ihr unterstanden Obergruppen, die ihrerseits jede mehrere Gruppen umfassten.

Jede Gruppe gliederte sich in mehrere Brigaden, und diese wiederum in mehrere Standarten. Eine Standarte umfasste zwischen 3.000 – 4.000 Mann und gliederte sich in mehrere Stürme von 100 bis 200 Mann.

Die nachfolgenden Privataufnahmen aus dem Jahr 1937 zeigen Szenen aus der Ausbildung einer SA-Standarte. Die Gesamtlaufzeit der 16-mm-Rolle, die wir vor kurzem erwerben konnten, beträgt 14 Minuten.

http://www.karlhoeffkes.de

1932, nur wenige Monate vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, machten die Nationalsozialisten im ganzen Reich durch Aufmärsche ihrer Verbände auf sich aufmerksam. Einem Amateurfilmer aus Pforzheim verdanken wir diese 16-mm-Aufnahmen, die bei einer Großkundgebung von rund 4.000 SA- und SS-Männern entstanden sind.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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