Was tun? Wie Veränderung herbeiführen?

Parteien folgen, glauben, Parteien werden es schon richten, ihren wohlfeilen Worten Glauben schenken?

Ich jedenfalls nicht. Für mich ist dieser Zug abgefahren, in diesem Sinne bin ich Aussteiger. Ausgestiegen aus der Illusion man könnte dieses System von innen, mit den Mitteln des Systems verändern oder (mit)gestalten.

Soll man gegen die sog. Islamisierung angehen? Auch da bin ich nicht dabei. Dieser „Kulturkampf“ gegen den Islamismus, den mittlerweile auch der frühere Obersozi Sigmar Gabriel ausgerufen hat, ist etwas das uns das System vorgegeben hat. Es geht nicht um Moslems, nicht um Juden, nicht um Christen, Hindus oder was es mittlerweile sonst noch für Religionen in unserem Land gibt.
Es geht um jeden Ausländer der aus irgendwelchen Gründen in unser Land geholt oder gelassen wird, dem über kurz oder lang das Recht gegeben wird, all das in Anspruch zu nehmen, was eigentlich nur uns, den Deutschen, den ursprünglichen Staatsbürgern zusteht und damit werden wir langsam aber sicher in die Ecke gedrängt. Egal von welcher Seite. Ich bin der Meinung, wir brauchen keinerlei geförderte Zuwanderung. Die BRD ist kein Einwanderungsland.
Das hat nichts damit zu tun, dass ein gewisser Teil von Ausländern in unser Land, unser Volk integriert wird. Dies hat es zu allen Zeiten gegeben und wird es immer geben. Es geht ausschließlich um die angeblich notwendige und somit von diversen Seiten geförderte Zuwanderung. Diese gilt es zu bekämpfen und zu verhindern. Wer diese Zuwanderung will, soll auch die Kosten und Folgen tragen, nicht nur den Rahm abschöpfen oder anderen seine Wunschvorstellungen auf´s Auge drücken.

Dazu müssen die Ursachen gesucht werden, diese sind nicht nur in den diversen Plänen, wie z. B. der Nizer-Plan o. ä., zu finden, diese sind auch und ich glaube hauptsächlich in den raffgierigen und gewissenlosen Köpfen mancher/vieler sog. Wirtschaftsführer zu finden. Dass diese gewissen Zwängen unterworfen sind, ist mir bekannt und kann ich nachvollziehen. Die Eigentumsstruktur der Großunternehmen ist häufig genug nicht mehr mehrheitlich Deutsch sondern international und was kümmert es einen Saudiprinzen, einen Hedgefondsmanager oder sonstigen ausländischen (Mit)eigentümer was mit uns und unserem Land geschieht. Nichts, nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Für diese Leute ist unser Land, wie auch jedes andere, eine Werkbank, ein Absatzmarkt, eine Kuh die gemolken werden kann und die er melken will.

Es geht darum, dass unser Land unser Land bleibt und wir es endlich einmal in Besitz nehmen, nicht nur darin Leben und Verfügungsmasse der jeweils Mächtigen sind.

Besitzer dieses Landes, das sind wir, die Angehörigen der deutschen Stämme und Völker und sonst niemand. Unsere Vorfahren leben seit Jahrhunderten und oft genug seit Jahrtausenden auf diesem Boden, der unser Mutterboden ist.
Auch wenn wir nicht Eigentümer im Sinne des römischen Rechts sind, Besitzer sind und waren wir allemal. Unsere Vorfahren „durften“ mit ihrem Leben für dieses Land bezahlen, durften Kämpfen um innere und äußere Feinde abzuwehren. Dieses Land ist vom Blut unserer Vorfahren getränkt. Bekommen haben sie dafür nichts, wir, ihre Nachfahren, sind ebenso noch Verfügungsmasse, wie sie selbst es waren.

Dieser Umstand muss geändert. Wir müssen in umserem Denken neue Wege beschreiten. Darüber nachdenken, wie wir den Herrschaftsanspruch, den wir haben, durch- und umsetzen können. Ich möchte jetzt nicht darauf eiingehen, wie es nicht funtionieren wird, sondern mein Augenmerk mehr darauf richten, wie wir es machen könnten, wie wir unser Land in Besitz nehmen könnten.
Dazu werde ich einige Artikel schreiben und hoffe, dass daraus ein fruchtbares Gespräch, ein Gedankenaustausch entsteht, der vielleicht so etwas werden könnte wie ein Samenkorn. Ein Samenkorn das auf fruchtbaren Boden fällt und sich langsam aber stetig entwickelt. Am Anfang steht nicht das Wort, am Anfang steht der Geist, unser Geist.

Ich will nun den ersten und meiner Meinung nach einen Hauptpunkt benennen:

Das sind wir selbst. Jeder einzelne von uns. Wir müssen uns abnabeln, emanzipieren und auf die eigenen Füße stellen. Nicht hoffen und glauben, dass andere die Kastanien für uns aus dem Feuer holen werden. Sie tun es nicht.
Wir müssen uns darüber bewusst werden, wie und wo wir fremdbestimmt werden und das ist weiß Gott häufig genug. Es geht beim Kaminkehrer an und hört beim Griff in unsere Geldbörse noch lange nicht auf. Sie nehmen sich auch das Recht über unser Leben und unseren (vorzeitigen) Tod zu entscheiden, wenn es ihnen in ihren Kram passt. Keiner kann sich dem entziehen.

Folgen wir niemanden, der uns nicht das Recht zugesteht über unser Leben selbst zu entscheiden, der der Meinung ist, wir müssten nach seinen Vorschlägen leben und er oder seine Gruppe wüssten was gut für uns ist. Sie wissen es nicht, sie wollen nur bestimmen, über uns bestimmen. Worte sind ihr Leim, ihr Leim auf den wir ihnen gehen sollen. Seien wir also vorsichtig,dann tappen wir nicht in die allerorts gestellten Fallen.
Wir erkennen damit an, dass wir geführt und gelenkt werden. Der eine will lieber von jenen geführt werden, der andere von jenen.

Dies müssen wir ändern und können wir nur in uns ändern. Dafür ist jeder selbst verantwortlich und kein anderer wird ihm diesen Schritt abnehmen.
Danach können wir mit Maßnahmen beginnen, die Widerstand bedeuten und Sand ins Getriebe werfen. Erst werden es nur Partikel sein, die nicht oder kaum zu spüren sind. Mit der Zeit aber werden Auswirkungen erkannt werden.
Wir werden nicht mehr beherrschbar sein, wir folgen nicht mehr, weder Politikern, noch Parteien, noch irgendwelchen Medien oder Verbänden.
Lösen wir uns vom System der Beherrschung, der Lenkung und Ausnutzung, setzen wir eigene Akzente und werden selbstständig.
Selbstständig werden ist etwas das in unserer Gesellschaft gefürchtet ist. Es ist ein Wagnis, so wird jedem der sich selbstständig macht gesagt, hiermit meine ich die berufliche Selbstständigkeit. Viel sicherer ist es sich mit unselbstständiger Arbeit fortzubringen. Da bekommt man dies und jenes und steht auch oft besser da als mancher Selbstständige. Aaaber andere entscheiden, was und wieviel Du bekommst.
Es gibt einen Unterschied zu beachten, der eine ist sein eigener Herr, der andere ist Untergebener.
Die Zahl der Selbstständigen in unserem Land nimmt stetig ab, auch bei den Bauern geht es bergab. Die Eigenständigen werden zunehmend ausradiert und ins System integriert. Die Eigen- und Selbstständigen sind unbequem, sie schauen auf ihr Sach, wie man bei uns sagt, die lassen sich nicht so leicht ein X für U vormachen. Daraus können wir lernen, auch derjenige der unselbstständiger Arbeit nachgeht und manchmal auch gar nicht anders kann oder will.
Jeder muss sich klarmachen, dass der Schritt in die Selbstständigkeit und damit meine ich die persönliche Selbstständigkeit Veranwortung bedeutet. Verantwortung für das eigene Leben. Nieman kann mehr verantwortlich gemacht werden. Nicht andere erfüllen Deine Wünsche und Vorstellungen nicht, Du selbst bist es, der diese zu erfüllen hat. Nicht die anderen sind schuld/verantwortlich, weil sie dies oder jenes tun. Du selbst hast es in der Hand. Natürlich wenn Du nur einer bist, werden sich Wünsche die die Breite des Lebens erfassen nicht erfüllen. Aber auch daran kannst Du was ändern, nur höre auf andere dafür verantwortlich zu machen, weil sie nicht so leben/arbeiten wollen wie Du es willst. Es ist schließlich ihre Sache, ihr Leben.

Damit genug für heute. Den Rest können wir ja in einem Gespräch oder einer Diskussion durcharbeiten.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Was tun? Wie Veränderung herbeiführen?

  1. alphachamber schreibt:

    Herr Bauer,
    Parteien können schon aus dem Grunde nichts richten, weil sie, in dem Moment da sie im Parlament sitzen, schon Teil des kaputten Systems sind.
    Und was die Gesinnung der meisten Bürger anbelangt, deren „Bruchbelastung“ ist noch lange nicht erreicht. (siehe auch Frau Kablitz‘ Eintrag: https://susannekablitz.wordpress.com/2017/02/10/dieses-land-ist-unrettbar-verloren/ ), den Sie vielleicht schon lasen.

    Besonders diese autokratische Demokratie lässt sich nicht verändern – nur zerstören. Deswegen die hysterische Anwendung der Sprachkeulen und Hatz auf die Libertären und Konservativen. Die gezielte Verwässerung, Abbau der Kultur, Herabsetzung des allgemeinen IQs und Verweigerung der Souveränität sind die Abwehrmaßnahmen des Staates.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Werter ac, richtig, verändern im Sinne von reformieren wird sich das System nicht lassen und nicht etwa weil wir es nicht wollten. Nein, das System und dessen tragenden Säulen lassen Veränderungen nicht zu, die deren Macht und ihre Einkommensquelle schwächen oder gar versiegen ließen.
      Zerstört wird dieses System, lassen wir mal äußere Einflüsse weg, nur durch uns selbst werden können. Durch die Loslösung vom System und allem was zu dessen Erhalt beiträgt, das ist eine ganze Menge. Man darf daher auch nicht allzuviel und keine großen Sprünge erwarten. Die Prägung sitzt tief, einige hundert Jahre lassen sich nicht einfach wegwischen.
      Die Zerstörung des System wird durch Verfall geschehen (müssen). Andere Mittel und Wege scheinen mir unmöglich und auch nicht im Interesse der Menschen dieses Landes. Das soll allerdings nicht ausschließen, dass die Gegenseite zur Gewaltherrrschaft greift.

      Ich bin nicht pessimistisch, ich bin optimistisch und weiß, dass auf unsere Landsleute Verlass ist, dass sie an- und zupacken wenn die Zeit gekommen ist.
      Im Lauf der Geschichte haben wir schon mehr durchmachen müssen, als das jetzige Zeitalter und wir werden immer wieder aufstehen und von vorne anfangen. Es liegt in unseren Genen, wir geben nicht auf und damit meine ich uns als Angehörige der deutschen Völker und Stämme.
      Eine gewisse „Auslese“ mag vielleicht auch heute schon getroffen werden, im Zuge der freiwilligen Kinderlosigkeit. G4ne die sich nicht mehr vererben wollen, sollen dies auch nicht tun. Diese Auslese wird im Gegensatz zu manchen Naturereignissen oder Kriegen ganz natürlich vorgenommen. Die absterbenden Äste eines Baumes geben anderen wieder Kraft und Licht.

  2. KW schreibt:

    Lieber Gerd, ein hervorragender Kommentar, den sich die Sozen alle hinter die Ohren schreiben müßten. Mit ihrem Globalismus helfen sie den Blutsaugern und Ausbeutern dieser Erde und sind zu dumm, das zu begreifen. Wofür stehen diese Marxisten eigentlich, wenn sie doch einmal gegen Ausbeutung des Menschen durch den Menschen angetreten sind. kein Zusammenhalt, wir sind eine zusammengewürfelte zufällig hier lebende Masse. Nicht einmal die Familien halten noch zusammen und dieses System tut alles, um die Leute ihrer Arbeit oder hinter ihrem Studium herreisen zu lassen, für das Zettelchen Bachelor, das ideell nichts wert ist.
    Ich lese gerade „Hitlers Revolution“ von Richard Tedor, ein großartiges Buch. Erst hat mich soviel Staat und Kollektivität erschüttert, dann aber kam mir der Gedanke, daß man eine dermaßen verlotterte Gesellschaft wie die nach den 20ern und die heutige nur mit solchen Maßnahmen reinigen kann. Wir leben in einer moralischen Klärgrube, die vollständig ausgehoben gehört, auch mit Macht und Propaganda und ohne Parteien, anders wird es nicht gehen. Erst dann wird man zu kleinen regionalen Einheiten übergehen können, nämlich dann, wenn wir wieder einen Wertekatalog zur Selbstregulierung haben. Denken wir an die vielen Mitläufer und Nutznießer des Systems, die müssen, auch mit harten Bandagen, umerzogen werden. Da muß das eigene Ich dem Großen Ganzen unterstehen, wenn mir der Gedanke und die Erinnerung an die DDR auch nicht behagt, aber wie will man diese herumlaufenden geistigen Krüppel und Zombies geradebiegen? Es fängt doch schon das Leben nach dem Lustprinzip in der Schule an, ohne Zensuren mit einem Genderlehrplan statt Mathematik. Der Deutsche ist doch in seinem jetzigen Zustand zu nichts zu gebrauchen. Früh aufstehen, körperliche Arbeit, nachdenken, hinterfragen, einfach nur mal zuhören, auch dem Staatsfunk (da gibt es hin und wieder auch Brauchbares)? Und das Fressen-heute wurden die gelben Säcke abgeholt, wir hatten 1, andere bis zu 12!!!!!! Wenn ich da reingucke, was die fressen, wird mir übel. Diese Masse muß man am Kragen packen und zu ihrem Glück zwingen. Ich empfehle wirklich jedem dieses Buch, wer sucht, findet die PDF Datei. Nun ist es nur noch ein kleiner Denkschritt, warum man uns 1933 schon den Krieg erklärt hat.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Servus Kersti,
      ich denke nicht, dass ein mehr an Staat das Problem Staat und Herrschaft lösen kann und wird.
      Dies wäre ein Lösung des Problems durch das Problem.
      Weniger Staat, weniger Partei, kleine, selbst- und eigenverantwortliche Einheiten. Dies beginnt im Prinzip bei der Auflösung dessen was wir bis heute als Staat (an)erkennen, der BRD. Danach Organisation der Bundesländer in eigene Staaten, die sich in einer Konföderation verbinden, ganz wichtig, keine Föderation. Dies wäre und ist Zentralismus.
      In den Bundesländern bzw. Staaten entscheiden Kommunen und in diesen die Bürger.
      Dies soll nur ein Grundriss, ein grober Klotz sein.
      Wichtig bei der ganzen Sache ist, der Staat würde auf seine Minimalaufgaben beschränkt, wie z. B. Innere und Äußere Sicherheit.
      Der zweite und vielleicht überhaupt der wichtigste Punkt wäre, wer etwas will, hat es auch zu bezahlen. Dies gilt im Privaten, da ist es ohnehin selbstverständlich, wie im öffentlichen Leben, hier ist das Prinzip geradezu ausgehebelt. Es wird gewünscht/gefordert/durchgesetzt und andere, beschönigend die Allgemeinheit oder die starken Schultern genannt, bezahlen.
      Parteien werden zu dem was sie siind, private Veranstaltungen ohne Anspruch auf Einfluss im öffentlichen Leben.
      Beamte dürften kein Mitglied einer Partei sein, ebenso Abgeordnete oder wie immer man zukünftige Vertretungen nennen will.
      Zu Deinen Nachbarn, na ja, was einer (fr)isst, ist seine Sache. Aber auch z. B. die Angelegenheit mit dem Abfall wäre etwas, was zu bezahlen ist und zwar von dem, der ihn verursacht. Auf Heller und Pfennig.
      Bei uns schaut es ähnlich aus, wir und unsere Nachbarn haben sehr wenig gelbe Säcke, wir einen im Monat, andere bringen die Säcke mit Anhängern zur Sammelstelle.

      Ich sehe „den“ Deutschen nicht so wie Du ihn siehst. Es gibt sowohl die einen aber in der Mehrzahl sind sie anständige Leute, die durchaus in der Lage sind für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Wie sonst sollten sie den ganzen Mist auch ertragen und bezahlen, der ihnen aufgebürdet und abverlangt wird.

      Zu seinem Glück kann man niemanden zwingen. Von mir aus braucht auch kein anderer glücklich zu sein. Ist mir schlichtweg egal, ist seine Sache. Hauptsache er redet mir nicht drein und lässt mich meiner Wege gehen. Wobei man auch ganz klar sagen muss, dass Otto Normalverbraucher nicht der ist, der mir drein redet. Es ist der Staat mit seinen Parteien, die sog. NGOs.
      Ich würde mir auch von keinem wie diesem Tedor dreinreden lassen wollen. Vielleicht sind Bayern und Preußen da anders gelagert.
      Das wäre für mich auch kein Problem, wenn ihr in Preußen ein autoritäres System errichtet, uns in Bayern aber in Ruhe lasst. Ansonsten muss ich sagen, würden wir uns wie weiland in Königsgrätz treffen, nur mit dem Unterschied, dass die Bayern dieses Mal mit Sicherheit schneller schießen würden als die Preußen. Nimm das nicht zu ernst Kersti. Jedem das Seine.
      Weiß-Blaue Grüße nach Schwarz-Weiß
      Gerd

  3. Reiner Dung schreibt:

    Hat dies auf BildDung für deine Meinung rebloggt und kommentierte:
    Wir wollen unser Land züruck. War es jemals UNSER Land?

    https://bilddunggalerie.wordpress.com/2016/12/22/die-deutschen-ein-volk-ohne-land/

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