10. Februar/Hornung Kalenderblatt: Köpenick, Friedrich II. (Der Eiserne), Franzosen- und Indianerkrieg, Römische Republik, Cape-Crim-Massaker, Schleswig, Schlacht um Ostpommern, Schatz der Sachsen, Passagierschiff Steuben, Pariser Friedenskonferenz, Aktion Rose, Glienicker Brücke,

1209: Köpenick wird unter dem Namen Copanic erstmals urkundlich erwähnt.

1471: gestorben Friedrich II. (Der Eiserne), Kurfürst und Markgraf von Brandenburg

1763: Der Pariser Frieden beendet den Kolonialkrieg, insbesondere den Franzosen- und Indianerkrieg in Nordamerika, im Rahmen des Siebenjährigen Krieges. Frankreich verliert seine Kolonie Neufrankreich im heutigen Kanada und seine indischen Besitzungen an Großbritannien, dessen Imperium sich dadurch massiv vergrößert. Spanien tritt Florida an Großbritannien ab und erhält dafür das bisher französische Louisiana-Territorium.

1798: Französische Truppen unter General Louis-Alexandre Berthier nehmen Rom ein. Frankreich hatte dem Kirchenstaat nach der Ermordung seines Militärattachés den Krieg erklärt. Fünf Tage nach dem Einmarsch entsteht die von Frankreich beeinflusste Römische Republik.

1828: Beim Cape-Grim-Massaker im Nordwesten von Van Diemen’s Land ermorden vier Schäfer mit Musketen aus dem Hinterhalt 30 Aborigines vom Clan der Pennemukeer aus Cape Grim und werfen die Leichen von 60 Meter hohen Klippen ins Meer.

1920: Bei der Volksabstimmung in Schleswig entscheidet sich die Mehrheit der Bevölkerung Nordschleswigs für den Anschluss an Dänemark. Da der mittlere Landesteil nach einer anschließenden Volksabstimmung bei Deutschland verbleibt, wird Schleswig (auch Sønderjylland) in Nordschleswig (welches zw. 1970 und 2007 das Sønderjyllands Amt bildete) und Südschleswig geteilt; die Clausen-Linie bildet seitdem die deutsch-dänische Staatsgrenze.

1945: Im Rahmen mehrerer großangelegter Offensiven der Roten Armee beginnt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die bis zum 4. April dauernde Schlacht um Ostpommern.

1945: Prinz Ernst Heinrich von Sachsen vergräbt mit zwei Söhnen und einem Revierförster den Schatz der Sachsen in der Nähe von Schloss Moritzburg, bevor er nach Sigmaringen flüchtet.

1945: Das deutsche Passagierschiff Steuben wird mit über 4.000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von dem sowjetischen U-Boot S-13 torpediert und sinkt. Dabei kommen etwa 3.500 Menschen ums Leben.

1947: Die Verträge zur Pariser Friedenskonferenz zwischen den Siegern des Zweiten Weltkrieges und den europäischen Verbündeten des Deutschen Reiches werden unterzeichnet. Sie geben Letzteren die volle staatliche Souveränität zurück und ermöglichen ihnen die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen. Mit Italien wird darin auch die Errichtung des Freien Territoriums Triest vereinbart.

1953: In der DDR beginnt in den Badeorten an der Ostseeküste und auf Rügen die Aktion Rose, die auf eine Verstaatlichung der Hotels, Taxi- und Dienstleistungsunternehmen hinausläuft.

1962: Auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam kommt es zum ersten Austausch gefangener Agenten – Rudolf Iwanowitsch Abel gegen Francis Gary Powers – zwischen den USA und der UdSSR während des Kalten Krieges.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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