31. Januar/Hartung Kalenderblatt: Gunpowder-Plot, Westpreußen, Nizza, Dreiklassenwahlrecht, Karl Helfferich, Hungerblockade, Versailer Vertrag, Leo Trotzki, Stalingrad, Wasserstoffbombe, Oder-Neiße-Linie,

1606: Die letzten katholischen Verschwörer des Gunpowder Plots gegen den protestantischen König Jakob I. von England werden hingerichtet. Darunter ist auch der Hauptakteur Guy Fawkes.

1773: Friedrich der Große bildet per Kabinettsorder die neue Provinz Westpreußen.

1793: Die royalistisch ausgerichtete Grafschaft Nizza wird nach dem erfolgten Einmarsch französischer Revolutionstruppen von Frankreich annektiert. Das Département Alpes-Maritimes entsteht.

1850: Die in Preußen eingeführte preußische Verfassung sieht das Dreiklassenwahlrecht vor.

1915: Karl Helfferich wird Staatssekretär im Reichsschatzamt, verantwortlich für die Kriegsfinanzierung im Deutschen Reich.

1916: In Berlin tritt wegen der Hungerblockade eine neue Brotkarte in Kraft, die zum Bezug von 1900 g Brot berechtigt. Die bisherige Wochenration hatte 1950 g betragen

1927: Die Interalliierte Militärkommission der Siegermächte des Ersten Weltkrieges stellt offiziell fest, daß Deutschland die Abrüstung gemäß dem Versailler Vertrag erfüllt hat

1929: Der in der Sowjetunion von Josef Stalin entmachtete Leo Trotzki wird gemeinsam mit anderen Oppositionellen nach Alma-Ata in die Verbannung geschickt.

1943: Generalfeldmarschall Friedrich Paulus kapituliert mit den im Südkessel eingeschlossenen deutschen Einheiten in der Schlacht von Stalingrad im Russlandfeldzug des Zweiten Weltkriegs

1950: US-Präsident Harry S. Truman ordnet wenige Monate nach dem ersten sowjetischen Kernwaffentest die Entwicklung der Wasserstoffbombe an. Sie wird im Jahr 1952 als Ivy Mike getestet.

1957: BRD-Außenminister Heinrich von Brentano gibt eine Regierungserklärung vor dem Bundestag ab. Sie enthält eine ausdrückliche Bezugnahme auf den völkerrechtlichen Fortbestand der Grenzen Deutschlands von 1937 und die erneute Festlegung, „daß das deutsche Volk die Oder-Neiße-Linie nicht als gegenwärtige oder künftige Grenze Deutschlands akzeptieren kann!“

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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