16. Januar/Hartung Kalenderblatt: Augustus, Normannen, Karl V., Act of Union, Konvention von Westminster, Simon Kramer, Deutsch-Dänischer Krieg, Prohibition, Dortmund, Magdeburg, Islamische Revolution, Edmund Stoiber,

27 v. Chr.: Im Zuge des mehrtägigen Staatsaktes zur Beendigung des Bürgerkriegs in Rom erhält Octavian vom römischen Senat auf Vorschlag von Lucius Munatius Plancus den Ehrentitel Augustus (Erhabener). Das gilt als Gründungsdatum des Prinzipats.

1082: Ein Heer der Normannen unter Robert Guiskard nimmt die byzantinische Hafenstadt Durazzo ein.

1556: Im Zuge der schrittweisen Abdankung Karls V. übernimmt dessen Sohn Philipp das spanische Königreich und seine Kolonien.

1707: Im schottischen Parlament wird über den Act of Union abgestimmt. Mit 110:69 Stimmen wird der Vereinigungsvertrag mit England gebilligt. Eine Reihe von Abgeordneten hat sich bestechen lassen oder erhofft sich mit dem „Ja“ Entschädigungen für das fehlgeschlagene Darién-Projekt.

1756: Die Konvention von Westminster, ein Garantievertrag zwischen Preußen unter Friedrich II. und Großbritannien unter Georg II., kommt zustande. Das als Friedensgarantie gedachte Defensivbündnis führt jedoch zur Umkehrung der Allianzen in Europa und fördert damit das Entstehen des Siebenjährigen Krieges.

1785: geboren: Simon Kramer, Kärntener Räuber, gilt als „Robin Hood von Kärnten“: Er lebt in der Sage vom Krapfenbeck Simmele weiter.

1864: Das Kaisertum Österreich und Preußen stellen Dänemark ein auf 48 Stunden befristetes Ultimatum, die Novemberverfassung aufzuheben und das Herzogtum Schleswig zu räumen. Da Dänemark darauf nicht reagiert, kommt es wenige Tage später zum Deutsch-Dänischen Krieg.

1920: Der genau ein Jahr zuvor von US-Präsident Herbert Hoover ratifizierte 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der „Herstellung, Verkauf und Transport von berauschenden Mitteln“ verbietet, tritt in Kraft. Damit beginnt die Prohibition in den USA.

1923: Dortmund wird von französischen Truppen besetzt.

1945: Große Teile von Magdeburg werden durch einen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört.

1979: Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt im Zuge der Islamischen Revolution den Iran und geht ins Exil nach Ägypten.

1999: Edmund Stoiber wird auf einem Sonderparteitag der CSU in München zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Er ist Nachfolger von Theo Waigel.

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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