Zum Kalenderblatt 6. Januar/Hartung: Die vier Freiheiten – verkündet von Franklin D. Roosevelt

„In künftigen Tagen, um deren Sicherheit wir uns bemühen, sehen wir freudig einer Welt entgegen, die gegründet ist auf vier wesentliche Freiheiten des Menschen.
Die erste dieser Freiheiten ist die der Rede und des Ausdrucks – überall auf der Welt.
Die zweite dieser Freiheiten ist die jeder Person, Gott auf ihre Weise zu verehren – überall auf der Welt.
Die dritte dieser Freiheiten ist die Freiheit von Not. Das bedeutet, weltweit gesehen, wirtschaftliche Verständigung, die jeder Nation gesunde Friedensverhältnisse für ihre Einwohner gewährt – überall auf der Welt.
Die vierte Freiheit aber ist die von Furcht. Das bedeutet, weltweit gesehen, eine globale Abrüstung, so gründlich und so lange durchgeführt, bis kein Staat mehr in der Lage ist, seinen Nachbarn mit Waffengewalt anzugreifen – überall auf der Welt.
Quelle Wikipedia
Auszug einer Rede die amerikanische Präsident Roosevelt vor dem Kongress gehalten hat.
Die Bürger der USA wollten nicht in den Krieg hineingezogen werden. Roosevelt und sein europäischer Verbündeter Churchill arbeiteten aktiv und wie man weiß erfolgreich an ihrem Plan die USA auch offiziell in den Krieg eintreten zu lassen.
Wie schon im 14- Punkte-Programm von Wilson (1. Weltkrieg) waren auch diese sog. vier Freiheiten nichts als schöne Worte, die die gegnerischen Völker lähmen und betäuben sollten.
Schöne Worte die die eigene Bevölkerung und die der Verbündeten auf eine „gerechte“ Sache einschwören und den Gegner diskriminieren sollte. Gleichzeitig lief in den Ländern der westlichen Demokratien eine große Medienkampagne zur Kriminialisierung der Kriegsgegner. Angefangen bei den Printmedien bis hin zu Spielfilmen aus Hollywood. Wir erinnern uns, beispielsweise, an die abgehackten Kinderhände in Belgien und andere Greueltaten deutscher Soldaten.
Hätte Roosevelt diese vier Freiheiten im eigenen Land verwirklicht, wäre nichts dagegen einzuwenden gewesen. Wer sich erinnern mag, die Lage der Schwarzen in den USA war bis in die 60er Jahre hinein nicht gerade rosig, die der Indianer, den Ureinwohnern, noch schlechter.
Zur Beseitigung von Not, da hätten die Amerikaner im eigenen Land jede Menge zu tun gehabt, wie auch heute noch. Stattdessen treten sie weltweit Türen ein und verkaufen dies als Öffnung der Märkte, stürzen andere Länder in Armut, um sich selbst mästen zu können.
Zum Thema Abrüstung braucht man wohl nichts zu sagen. Seit der Beendigung des Zweiten Weltkrieges waren die USA auf sämtlichen Erdteilen in Kriege verwickelt, die Millionen Opfer forderten. Obwohl die USA nicht ein einziges Mal von einem anderen Staat angegriffen wurden.
Die USA geben über 50 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben aus. Keine Macht der Welt ist so aggressiv, wie die USA.Woher nimmt ein amerikanischer Präsident überhaupt das Recht, die Gestaltung der Welt nach seinen Wünschen zu verkünden? Dies zieht sich durch wie ein roter Faden.
Auch Friedensnobelpreisträger Obama verkündete eine Welt ohne Atomwaffen. Er vergaß dabei zu erwähnen, ohne Atomwaffen anderer Staaten, die USA und Israel MÜSSEN natürlich im Besitz von Atomwaffen bleiben, damit die Ordnung aufrechterhalten wird und das Gute siegen wird.
Hier eine Netzseite über die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges und hier ein Quiz, Zehn Fragen über den Zweiten Weltkrieg.
Wer mag, kann sich den 16-teiligen Videovortrag von Gerd Schultze-Rhonhof, Dr. Stefan Scheil und Dr. Walter Post ansehen. Schultze-Rhonhof in die Suchmaske eingeben und die 16 Teile werden angezeigt.
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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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