Woanders gelesen: Empörend: Erdogan weist Christkind und Weihnachtsmann aus

Vorsicht Satire!

Die osmanischen Behörden der Hohen Pforte und des Groß-Sultans Recep Tayyip Erdogan haben angeblich dekretiert, dass an der deutsch-türkischen Schule in Istanbul das Thema „Weihnachten“ nicht mehr behandelt werden dürfe.

Christkind und der Hl. Nikolaus – der ja pikanterweise aus der „Türkei“ stammt – werden aus dem neu-osmanischen Reich vertrieben!

Groß ist jetzt die Aufregung hierzulande bei Vertretern der Christlamischen Union: Ein sog. Außenpolitiker der Union verlangt die „Einbestellung“ des türkischen Botschafters. Erdogan breche bewusst die Brücken zu Europa ab, heißt es und man verlange „harte Konsequenzen“ durch die Bundesregierung. Man reklamiert auch „einen Verstoß gegen Artikel 9 der europäischen Charta der Menschenrechte“.
Will man den Sultan vor den Menschrechtshof in Straßburg zerren?

Ich kann mir gut vorstellen, wie der „einzubestellende“ Botschafter bei seiner „Maßregelung“ reagieren wird: Ein süffisantes Lächeln um den Mund und nicht nur körpersprachliche Signale, dass ihm die Proteste der Kuffar nahe am Darmausgang vorbeigehen.

Erdogan bricht nicht Brücken zu Europa ab! Erdogan will mit Hilfe von deutschen und türkischen Inländern das europäische Festland erobern. Was schon in Ansätzen gelungen ist: durch willfährige deutsche „Staatskunst“ mit Unterwerfung gegenüber der Türkei nach außen – und gegenüber dem „zu Deutschland gehörenden Islam“ nach innen.

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Da fällt mir gerade vor dem Jahreswechsel der bekannte Neujahrsspruch von Goethe ein:

Im neuen Jahre Glück und Heil;
Auf Weh und Wunden gute Salbe!
Auf groben Klotz ein grober Keil!
Auf einen Schelmen anderthalbe!“

„Glück und Heil“ können wir auch im neuen Jahr im Zusammenhang mit der Türkei sicher nicht erwarten.
Also her mit dem groben Keil und her mit den Schelmen!
Man könnte sich folgendermaßen Schelmereien gegenüber der türkischen Besatzer-Kommunität überlegen:

  • Zur Feier des Fastenbrechens am Ramadan werden an die von der Ditib eingesetzten Imame Fresskörbe mit Schweinskopfsülze, Schweinshaxen, Schweinswürstel und leckeren deutschen Schinkenspezilitäten verteilt.
  • Im freiwilligen muttersprachlichen Unterricht für Türken an deutschen Schulen wird das legendäre Erdogan-Gedicht unseres deutschen Großdichters Böhmermann zur Pflichtlektüre erklärt.
  • Im Interesse eines kräftigen körperlichen Gedeihens des muslimischen Nachwuchses wird Ramadan für diese ausgesetzt und Halal-Kost in Kinderkrippen und Schulen als unzulässig erklärt.
  • Bei Verpflegung in Betriebskantinen müssen sich muslimische Mitarbeiter zum Erhalt ihrer Arbeitskraft untertags eine Zwangsernährung mit einheimischer Kost gefallen lassen. Nach Sonnenuntergang dürfen sie wie gewohnt ihren Ramadan begehen und sich vollfressen oder auch nach Gusto vollsaufen. Aber mit der strikten Einschränkung, auf Geschächtetes oder Erzeugnissen der Halal-Küche zu verzichten.
  • Die Behandlungen von Knie- und Rückenschäden bei Muslimen infolge exzessiver Bet-Übungen werden künftig von den deutschen Krankenkassen nicht mehr übernommen.
  • Muezzine müssen für die öffentliche Ausübung ihres Amtes ein erfolgreich absolviertes Musik- und Gesangsstudium mit Stimmbildung an einer deutschen Musikhochschule nachweisen, verbunden mit einem mindestens einjährigen  Praktikum in einem christlichen Kirchen- oder Gospelchor.
  • Zu Unterstützung des Freitagsgebetes werden die Moscheen durchgehend mit einem Vollgeläut z.B. des Kölner Doms beschallt.

Usw., usw. …

Was bringt es, den osmanischen Botschafter „einzubestellen“, dem Obertürken mit dem Menschenrechtshof zu drohen? Nichts!

Seien wir erfinderisch! Wie in alten Zeiten.

Die Belagerung des thüringischen Städtchens Stadtilm wurde 1450 erfolglos abgebrochen, weil die Einwohner den Angreifern ihre Bratwürste entgegen hielten und damit ihre Durchhaltekraft unter Beweis stellten. Die Stadtilmer hatten ihr letztes Schwein geschlachtet und brieten die Würste auf dem Rost, gut sichtbar und riechbar direkt auf dem Wall.
In den Türkenkriegen sollen die Wiener bei der Belagerung ihrer Stadt in Ermangelung von Bratwürsten und entbehrlichen Schweineteilen die Leichen der an Pest Verstorbenen mit Katapulten in Richtung Türkenlager geschleudert haben, was neben „biologischen“ Folgen auch zu einer Zermürbung der Belagerer geführt haben soll.

Man war zu allen Zeiten im Abendland einfallsreich.
Wir werden es den Türken schon wieder heimzahlen!

http://altmod.de/?p=6521

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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