Woanders gelesen: 34

In Worten: vierunddreißig abgelehnte „Asylbewerber“ wurden am 15. Dezember in einer „Sammelabschiebung“ – so heißt das – per Flugzeug in ihre Heimat nach Afghanistan verbracht. Der Bundesinnenminister gibt dazu ein über alle Medien im Stundentakt verbreitetes Rechtfertigungs-Kommuniqué ab. Aus dem Staatsfunk erfährt man auch, dass es sich bei den „Schüblingen“ teils um verurteilte Straftäter handeln soll, die sich schon länger auf deutschem Boden und – man staune – gar in Haft befanden („Schubhäftlinge“). Ursprünglich war die Abschiebung von 50 Personen geplant, aber 16 abgelehnte Asylsuchende waren vor dem Charterflug „abgetaucht“.
Der Innenminister macht mit treuherzigem Augenaufschlag geltend, dass mit diesem Akt die Funktionsfähigkeit des gesetzten deutschen Asylrechts bewiesen sei.

Will man den Statistiken glauben, kamen 2016 allein etwa 259.000 Asylbewerber aus Afghanistan in die bunte Republik. Aus einem sicheren Herkunftsland, wie jetzt der Innenminister betont, da doch deutsches Militär dort für die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgt. Das will natürlich die rot-grüne Menschenrechtsfraktion nicht gelten lassen.
Im rotverseuchten Grünfunk aus Bayern konnte man am Tag dieser „Schiebung“ mehrere Reportagen dazu hören. Unter den „Schüblingen“ hatte man denn einen Hindu ausgemacht, der seine Abschiebung in seine afghanische Heimat nicht verstehen mochte und bei der Ankunft in Kabul in Tränen ausgebrochen sei, berichtet sichtlich bewegt eine Korrespondentin. Ein „Asylant“ beklagt sich in gebrochenem Englisch, dass er einfach so, ohne Begründung verfrachtete worden sei – die personifizierte Unschuld.
Schluchz!
Man mochte glatt selbst in Tränen ausbrechen über das, was da berichtet wird.

Nebenbei erfährt man auch, dass die 34Abzuschiebenden“ von 93 (!) Beamten und Betreuungspersonen – Flugzeugpersonal nicht eingerechnet – begleitet wurden. Ich nehme mal an, dass es sich in der Mehrzahl um Psychologen, Sozialarbeiter und andere unnütze Personen aus der professionalisierten Asylindustrie handelte.
1 Schübling – 3 Betreuer: Wir bezahlen das!

34 abgeschobene Asylbewerber in einer sog. Sammelabschiebung. Morgen werden die Seufzerköche in den Medien und die Tränenreichen von den Leidverwesern gar von einer „Masenabschiebung“ sprechen. Ich sehe schon Frau Göring-Eckardt an ihrem Kanzelwort tüfteln.

34 abgeschobene Eindringlinge bei über 2 Millionen Zuwanderern in den Jahren 2015 und 2016!

Bei 34 „Schüblingen“ läßt unsere Staatsmacht ihre kümmerlichen Muskeln spielen und will so beweisen, dass sie die Lage im Griff hätte.

Bis zur nächsten Wahl wird sicher noch das ein oder andere Mal versucht werden, mit derart „Gewaltaktionen“ den deutschen Michel einzulullen. Ergänzend werden uns der Bund Deutscher Kriminalbeamter und gewisse parteinahen Kriminologen weiter mit geschönten Kriminalstatistiken im Wochentakt ruhigstellen.
Damit wir im September nur ja Mutti wieder unser Vertrauen schenken.

http://altmod.de/?p=6490

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Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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