Pampers soll sich von Genderideologie distanzieren

Screenshot von pampers.de

Gerne verbreiten wir folgende Petition und bitten unsere Leser, sie zu unterstützen:

www.citizengo.org/de/ec/37060-pampers-soll-sich-von-gender-ideologie-distanzieren

Auswüchse der Gender-Ideologie, die behauptet es gebe keine Geschlechter, diese seien den Menschen nur „sozial zugeschrieben“, werden zunehmend verrückter. Momentan versucht die Gender-Lobby, Eltern dazu zu bewegen, ihren Kindern „geschlechterneutrale“ Namen zu geben. Doch wer meint, derartige Kampagnen würden nur aus dem Umfeld von Universitäten, gesellschaftspolitisch links verorteten Gruppierungen, Medien und „Genderbeauftragten“ kommen, macht die Rechnung ohne finanzkräftige Unternehmen wie „Procter & Gamble“. Deren Windel-Marke „Pampers“ hat seit neuestem auf ihren Seiten pampers.de, pampers.at und pampers.ch Werbung für „Tolle Namen, die zu Mädchen und Jungen passen“.

In diesem auf den Internetseiten von „Pampers“ veröffentlichten Artikel heißt es: „Ein Vorteil der Wahl eines geschlechtsneutralen Babynamens, der weiblich und männlich sein kann, ist, dass Ihr Kind eines Tages frei von vorgefassten Geschlechterstereotypen zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job oder eine Universität erscheinen kann.“

Dann folgt eine Aufzählung dieser „tollen Namen“, darunter beispielsweise Blair, Cameron, Harley, Hayden, Jordan, Kennedy, Lee, Reagan, usw. Die Autoren haben anscheinend wohl eine gewisse Vorliebe für anglo-amerikanische Politiker und Motorräder, allerdings scheint vor allem beim Namensstifter des letztgenannten Präsidentennamens fraglich, ob dieser auch mit der Verwendung seines Namens als „geschlechtsneutralem Gendernamen“ einverstanden wäre.

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Immerhin räumt Pampers (eventuell mit leichtem Sarkasmus) auch einige Nachteile dieser Namen ein: „Es kann sein, dass Ihre Tochter irrtümlicherweise einen blauen Lastwagen auf ihrer Namenskarte erhält, wenn sie zum ersten Mal den Kindergarten besucht, oder dass Ihr Sohn auf einer Geburtstagsfeier eine rosa Krone überreicht bekommt, weil sich die Gastgeberin geirrt hat.“

Diese Art der Gender-Ideologie ist für den nüchternen Hausverstand schwer hinterfragbar und kaum nachvollziehbar, weil…

  • …vernünftige Menschen wissen, dass Frau und Mann nicht gleich sind. Aussagen von der Gender-Vordenkerin Judith Butler, wie „Anatomie ist ein soziales Konstrukt“ oder es sei Willkür, wenn Menschen nach ihren Geschlechtsteilen sortiert würden, genauso gut könne man die Körpergröße nehmen oder die Haarfarbe – die seien genauso wichtig oder unwichtig, natürlich Humbug sind.
  • …die „Gender-Ideologie“ mittlerweile Milliarden an öffentlichen Förderungen und Steuergeldern verschlingt. Wie, wenn dieses Geld beispielsweise Familien zugute kommen würde?
  • …es in Deutschland mittlerweile knapp 200 Gender-Professuren gibt, die fast ausschließlich mit Frauen besetzt sind.
  • …der Nationalpark Eiffel Fotos von der Hirschbrunft aus seinen Werbeauftritten entfernte, weil diese Fotos „stereotype Geschlechterrollen“ fördern würden.
  • …auch Hormone Einfluss auf die Geschlechtsidentität und auf soziales Verhalten haben. Wörter wie „Hormone“, „Evolution“ oder „Fortpflanzung“ verwenden Genderisten generell eher selten.
  • …„Gender-Wissenschaftler_*Innen“ offensichtlich kaum mit Naturwissenschaftlern zusammenarbeiten. Stehsätze wie „Naturwissenschaften reproduzieren herrschende Normen“, „Naturwissenschaften konstruieren Wissen, das den gesellschaftlichen Systemen zuarbeitet“, „Der Objektivitätsanspruch der Wissenschaft ist ein verdeckter männlicher Habitus“ usw. fördern ein wirklichkeitsfernes Weltbild zutage.
  • …beispielsweise der Wissenschaftler Robert Plomin über Jahre hinweg das Aufwachsen von 3000 zweieiigen Zwillingen untersuchte, die jeweils in der gleichen Familie und unter sehr ähnlichen Lebensumständen aufwuchsen. Im Alter von 2 Jahren hatten Mädchen beispielsweise den größeren Wortschatz.
  • …der Osloer Kinderpsychiater und Verhaltensforscher Trond Diseth […] neun Monate alten Babys in einem nur von Kameras überwachten Raum Spielzeug zur Auswahl angeboten hat, Jungs krochen auf Autos zu, Mädchen auf Puppen.
  • …der „Evolutionsbiologe Simon Baron-Cohen […] die Reaktionen von Neugeborenen erforscht [hat], da kann die Gesellschaft noch nichts angerichtet haben: Mädchen reagieren stärker auf Gesichter, Jungen auf mechanische Geräte.“

„Keines der beiden Geschlechter ist besser als das andere. Aber Männer und Frauen ergänzen einander: „‚Das ist nicht sexistisch, das ist klug.‘“

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Wenn Pampers schreibt „Ein Vorteil der Wahl eines geschlechtsneutralen Babynamens, der weiblich und männlich sein kann, ist, dass Ihr Kind eines Tages frei von vorgefassten Geschlechterstereotypen zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job oder eine Universität erscheinen kann.“, sollte berücksichtigt werden, „dass in freien Gesellschaften mit ausgeprägten Frauenrechten nicht weniger, sondern mehr Frauen für angeblich typische Frauenberufe entscheiden, soziale oder kreative Berufe. Wenn Frauen die Wahl haben, tun sie eben tendenziell nicht das Gleiche wie die Männer. Sie werden, ohne Druck, im Durchschnitt lieber Ärztin, Lehrerin oder Journalistin als Statikerin, Ingenieurin, Schachprofi oder Patentanwältin.“

Mit dieser Petition fordern wir deshalb Pampers auf, den oben erwähnten Artikel von ihren Seiten pampers.de, pampers.at und pampers.ch zu nehmen und sich von der Gender-Ideologie zu distanzieren. Es soll nicht sein, dass ein Unternehmen, das geschäftsbedingt mit niedlichen Babys Werbung macht, gleichzeitig im Schlepptau der Genderisten für geschlechtlichen Identitätsverlust, Gleichmacherei und geschlechtliche Beliebigkeit Werbung macht. Denn für welche niedlichen Babys will Procter & Gamble in Zukunft Pampers produzieren, wenn es (angeblich) keine Geschlechterunterschiede gibt und auf firmeneigenen Websites einer Ideologie Vorschub geleistet wird, die behauptet, dass „Anatomie ein soziales Konstrukt“ (Gender-Vordenkerin Judith Butler) sei?

www.citizengo.org/de/ec/37060-pampers-soll-sich-von-gender-ideologie-distanzieren

Herzlichen Dank für Ihre so wichtige Unterstützung sagen Ihnen

Ihr Michael Eichinger und das Team von CitizenGO

Fundort: Unser Mitteleuropa

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Pampers soll sich von Genderideologie distanzieren

  1. Reiner Dung schreibt:

    Pampers sind schlecht für die Hoden – denn SIE wissen was sie tun.
    😦
    „Man weiß auch aus Experimenten an erwachsenen Ratten, daß diese nach einem Bad in 40 Grad warmem Wasser einen Hodenschaden für das nächste Jahr davontragen. Aber bei jungen Ratten bleibt dieser Effekt aus, weil die spermienproduzierenden Zellen noch gar nicht aktiv sind. Ähnliches könnte auch für Babys gelten.“

    Zu heiß gewickelt
    Der Streit um die sinkende Fruchtbarkeit der Männer geht in eine neue Runde: Nach den Umweltgiften geraten nun die Windeln in Verdacht
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