Woanders gelesen: „Onkel Gyuri“ zahlte ca. 8 Millionen Dollar, um sich in ungarische Angelegenheiten einmischen zu können

Der aus Ungarn stammende Großspekulant George (György) Soros gab im Jahre 2014 ca. 8 Millionen Dollar zur Finanzierung von Projekten in Ungarn aus.

Laut den Dokumenten, welche durch die Aktivisten-Webseite DCLeaks enthüllt wurden, unterstützte die von dem milliardenschweren Spekulanten gegründete und bis heute von ihm ferngesteuerte Open Society Foundation in Ungarnmit 7.704.001 Dollar mehrere sog. „einheimische Zivilorganisationen”, um auf Wahlen und Innenpolitik Einfluss nehmen zu können.

Aus den bisher veröffentlichten Daten geht klar hervor, dass von den Aktivitäten dieser Stiftung im EU-Raum sich 44 Projekte auf Ungarn beziehen. So zählen zu den „Gewinnern“ des sog. European Elections 2014 Project (nomen est omen!) diverse Zivilorganisationen wie das erst im Jahr 2013 gegründete liberale Webportal 444.hu, das ungarnkritische und für Zigeunerrechte eintretende Zentrum X Kommunikációs Központ und andere linksliberale Organisationen wie das Ungarische Helsinki Kommitee und die Organsation Political Capital and Transparency International (Hungary).

Die Aktivitäten dieser Zivilorganisationen sind ebenso vielfältig wie schwer zu erfassen: Aufforderung zur aktiven Wahlteilnahme (natürlich auf der „richtigen Seite“), Überwachung von „Extremisten”, Propagieren der Rechte von Homosexuellen, Kampf gegen „Hassreden” und das öffentliche An-den-Pranger-Stellen von missliebigen Journalisten, Parteien und Abgeordneten. Mit einem Wort alles, was es ermöglicht, sich in die innere Angelegenheiten des Landes einzumischen und die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Dies ist aber nur die Spitze des Eisberges, denn es gibt auch supranationale Aktivitäten, die neben Ungarn auch mehrere andere EU-Mitgliedsstaaten erfassen.

Bemerkenswert ist etwa ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Abgeordnete des Europäischen Parlaments durch Seminare ideologisch zu beeinflussen, damit sie ihre Wähler von den Vorteilen der EU und des „gemeinsamen Europas“ noch effizienter überzeugen mögen. Nun wissen wir, wo gewisse EP-Abgeordnete ihre Zeit verbringen, anstatt die Interessen ihrer Wähler zu vertreten. Und es ja sicher ein Rassist, der an solchen Seminaren nicht teilnehmen will…

Quelle: ungarische Nachrichtenagentur Alfahír vom 15.08.2016

Gefunden in: Unser Mitteleuropa

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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