Woanders gelesen: Würzburg – Terror nun auch in meiner Heimat

Oder die Frage: was bringt einen Halbwüchsiger aus Afghanistan nach Deutschland?

„Blöde Frage“, würde mir ein Gesprächspartner aus dem Willkommenskulturbereich entgegenhalten. Ist doch klar: die prekäre Sicherheitslage in dem Taliban-Land, eine konkrete Todesdrohung, Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit in dem übervölkerten Land im Sinne eines „Youth Bulge“.
Darüber hat uns der Staatsfunk aufgeklärt: „Jeder hat gute Gründe zu fliehen.“ Und, „Die fliehen doch vor den Taliban“, hat uns schon der Focus verkündet.

Symptomatisch für die offizielle Politik und Lesart solcher Ereignisse in der Buntesrepublik ist, wie der bayerische Innenminister bei seinen Erklärungen zu dem Würzburger Attentat „herumgeiert“ hat:
Dass es ein islamistisch geprägter Terrorakt sei, könne möglich sein – werde geprüft. Wie auch geprüft werde, ob er wirklich „allahu akbar“ gerufen habe. Hinweise auf eine Vernetzung mit einem Terrornetzwerk gäbe es nicht. Der Täter habe sich wohl selbst radikalisiert.

Ganz befremdlich ist in diesem Zusammenhang die Stellungnahme des sog. Integrationsbeauftragten der Stadt Ochsenfurt (wo der gläubige Muslim zuletzt gelebt hat): „Ich sehe das Kolpingwerk in der Verantwortung“ – es ist dort hauptamtlich für die unbegleiteten Flüchtlinge zuständig – „Dort muss man sich jetzt fragen: Was haben wir versäumt? Warum ist uns nichts aufgefallen“.

Ihr Idioten, möchte man ausrufen, erkennt ihr immer noch nicht, was sich da bei uns abspielt?

Was die grenzdebile Grünen-Politikerin Künast zu diesem muslimischen Terrorakt „twitterte“, will ich gar nicht kommentieren. Ich warte auch noch auf die unabdingbare Beschwichtigungsfloskel der üblichen Verdächtigen aus Funk, Fernsehen und Politik, dass dieser Vorgang doch nichts mit dem Islam zu tun habe.

Der afghanische Terrorist ist vor zwei Jahren als Fünfzehnjähriger, als sog. unbegleiteter Jugendlicher nach Deutschland „geflohen“. Da stellt sich mir nochmals die Frage, warum und vor allem, wie, kommt ein Halbwüchsiger aus Afghanistan nach Deutschland.

Wenn ich nicht falsch informiert bin, werden auch in Afghanistan – nicht nur in Gaza oder in Nigeria bei Boko Haram – bereits Kinder als „Kämpfer“ von Islamisten und von wem auch immer rekrutiert und aufgehetzt.
Der Bursche soll also erst unter der sicher fürsorglichen, christlichen Ägide des Kolpingswerks und wohlwollenden Pflegeeltern in der beschaulichen fränkischen Kleinstadt Ochsenfurt „sich selbst radikalisiert“ haben?

Kann es nicht vielleicht so sein, dass er mit einem konkreten islamischen Auftrag nach Europa, nach Deutschland, ins Land von „Ungläubigen“ gebracht wurde?

Frage: Wie kommt ein 15-Jähriger an das Geld, das zur Schleusung nach Westeuropa aufgebracht werden muss?
Ein Visum zur Einreise lässt sich z.B. die Türkei mit 6.000 Dollar erstatten, für einen Schlepper sind 15.000 Dollar fällig.
„Da haben besorgte Familienangehörige zusammengelegt, um ihrem Jungen eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, nimmt sich dann die Erklärung aus gutmenschlichen Expertenkreisen und „Journalisten“ aus.

Kann es nicht doch sein, dass ein (islamisches) Netzwerk solche Schleusungen für geeignete Kandidaten kostenfrei bewerkstelligt?
Man denke an die Paris-Attentäter vom 13. November, von denen einige zweifelsohne über die Flüchtlingsrouten eingeschleust wurden. Haben die ihre „Reiseunkosten“ aus eigener Tasche bezahlt?
Wie viele eingeschleuste „Schläfer“ gibt es noch unter unseren „Willkommenen“?

Darf man solche Fragen überhaupt noch stellen, um nicht als Hassredner ins Visier der real existierenden Staatsmacht in diesem, unseren Lande zu geraten?

Abschließend ein Hinweis auf eine Frage, die der amerikanische Migrationsforscher Demetrios Papademetriou in einem Interview mit der ZEIT aufgeworfen hat: „Warum soll ein Afghane Zuflucht 5.000 km entfernt in Europa finden, wenn er Sicherheit auch in einem anderen Teil seines Landes finden könnte? … Es kann nicht Aufgabe der europäischen Staaten sein, den Bevölkerungsüberschuss afrikanischer und asiatischer Staaten aufzunehmen, wenn es den Heimatländern nicht gelingt, das Bevölkerungswachstum zu bremsen und eine funktionierende Wirtschaft auf die Beine zu stellen, die den zornigen jungen Männern Jobs garantiert.“

Und, füge ich hinzu, es kann schon gar nicht sein, dass wir gewaltbereiten, fanatisierten Muslimen, Feinden unserer europäischen Kultur und Lebensart unkritisch noch und noch unsere Tore offenhalten.

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Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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