Woanders gelesen: Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs gibt zu: US-Soldaten im Irak in Kampfoperationen

Weißes Haus bleibt dabei, dass es kein Kampf ist

Jason Ditz

In seiner Aussage vor dem Senatskomitee für die bewaffneten Streitkräfte bestätigte heute der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs General Joe Dunford, dass Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika im Irak in Kampfoperationen „kämpfen und sterben,“ womit er bestätigte, dass der Tod eines Sergeanten der Armee am 22. Oktober im Kampfeinsatz erfolgte.

Das ist ein wesentliches Zugeständnis, nachdem Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika einen Eiertanz rund um die Frage „Kampftruppen” aufgeführt und die Soldaten, die in den Irak und anderswo in die Region geschickt wurden, in offiziellen Stellungnahmen als „Ausbildner“ oder „Berater“ präsentiert haben.

Senator Dan Sullivan (Republikaner, Arkansas) blieb in dieser Sache besonders hartnäckig, indem er sagte, dass er glaubt, dass der Versuch, den Einsatz im Irak als „Nicht-Kampfeinsatz” hinzustellen, die Opfer der Soldaten, die in dem Land getötet werden, herabwürdigt, und dass es wichtig ist, „auf gleicher Ebene mit den Menschen Amerikas zu sein.“

Das Weiße Haus schien mit General Dunfords Äußerungen keine Freude zu haben, da es heute wieder dabei blieb, dass Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika im Irak „nicht in einer Kampfrolle“ sind, sondern nur um dem irakischen Militär „Beratung und Hilfeleistung“ zu bieten.

http://antikrieg.com/aktuell/2016_04_29_vorsitzender.htm

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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