Oder und Neiße – Deutschlands östliche Grenze?

Ein fataler und geschichtlicher Fehler, der uns über die letzten Jahrzehnte eingebläut wurde, ist, zu behaupten, Mitteldeutschland, also das Gebiet der ehemaligen DDR, wäre Ostdeutschland.
Deutschland ist an Oder und Neiße nicht zu Ende!

Dieses Video belegt einmal mehr, daß nach den Flüssen Oder und Neiße das geschichtliche, kulturelle und völkerrechtliche Deutschland weitergeht. Gespaltene Städte wie Frankfurt a.O. oder Görlitz sind Hinterlassenschaften des Potsdamer Abkommens, bei dem der deutsche Ostraum unter polnischer und sowjetischer Verwaltung (!) „verschachert“ wurde.
Ein kurzer Streifzug durch die Besiedlungsgeschichte gibt in diesem Video Einblick, daß nicht Sachsen, Mecklenburg oder gar Thüringen „ostdeutsche“ Länder sind, sondern Schlesien, Pommern, Ostbrandenburg, West- und Ostpreußen, und das Weichsel-Warthe-Gebiet. Erwähnung findet außerdem natürlich das Sudetenland!

„Ein Volk ist der Inbegriff von Menschen, welche dieselbe Sprache reden. Das ist für uns Deutsche die unschuldigste und zugleich stolzeste Erklärung, weil sie mit einmal über das Gitter hinwegspringen kann und jetzt schon den Blick auf eine näher und ferner liegende, aber ich darf wohl sagen einmal unausbleiblich heranrückende Zukunft lenken darf, wo alle Schranken fallen und das natürliche Gesetz anerkannt werden wird, daß nicht Flüsse, nicht Berge Völkerscheide bilden, sondern daß einem Volke, daß über Berge und Ströme gedrungen ist, seine eigene Sprache allein die Grenze setzen kann.“ (Jakob Grimm, 1846)

„Das erste Waffenstillstandsverbrechen war die Verhaftung der Regierung Dönitz, durch die das Reich handlungsunfähig gemacht wurde und sich die Entschlossenheit der Siegermächte zeigte, den Zustand bedingungsloser Kapitulation zu verewigen und dem Deutschen Reich den Frieden vorzuenthalten. Ein Grundkonsens abendländischer Zivilisation war damit zerstört, Prinzipien des Kriegs- und Völkerrechts verraten. Nun folgte ein Waffenstillstandsverbrechen auf das andere: die Vertreibung von ca. 15 Millionen Ostdeutschen und die Vertreibungsverbrechen, die ca. 3 Millionen Menschen das Leben kosteten; es folgte die Gründung der BRD, der DDR und Österreichs, um das Deutsche Reich auf Ewigkeit zu zerstückeln. Seit (…) Jahren herrscht nun Friedlosigkeit in Mitteleuropa, weil die Siegermächte dem Besiegten von 1945 den Friedensvertrag vorenthalten.“ (Gerd-Klaus Kaltenbrunner, „Was ist deutsch?“, Seite 160-161)

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Oder und Neiße – Deutschlands östliche Grenze?

  1. kW schreibt:

    Die Polen haben sich zu Unrecht die halbe Insel Usedom unter stillschweigender Billigung der Alliierten angeeignet. Schaut einmal auf den Atlas, Stettin gehörte normalerweise noch zum Rumpfstaat. Daß die Feinde uns beklauen, kann ich ja noch verstehen, aber was haben wir seit 1945 für Pflaumige Regierungen, die nur abducken und zahlen? Die Millionen polnische Wirtschaftsflüchtlinge hier mitversorgen lassen, die seit 1990 ohne not die Grenze öffnen, obwohl die Polen für Diebstähle berüchtigt sind? Ich komme zu dem Schluß, daß der Feind im eigenen Land steht. Die noch lebenden Politiker, die diesen größten Raubzug der Geschichte ermöglicht haben, gehören vor Gericht und ins Arbeitslager, auch wenn sie schon 90 sind.

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