Woanders gelesen: Ein neuer General übernimmt den von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Krieg gegen Afghanistan

Schwärmt von ‘nachhaltiger Beziehung’ zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Afghanistan

Jason Ditz

In einer Zeremonie übernahm heute der General der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika John Nicholson Jr. das Kommando der von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Besetzung Afghanistans, indem er den abtretenden General John Campbell ersetzte und 17. Befehlshaber der Okkupation seit dem Einmarsch 2001 wurde.

General Campbell redete über die „harten Zeiten,“ die vor Afghanistan liegen, während General Nicholson, der in Afghanistan seit dreieinhalb Jahren in anderen Positionen gedient hat versprach, für die Fortsetzung der „nachhaltigen Beziehung“ zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Afghanistan zu sorgen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika marschierten Ende 2001 mit Unterstützung der NATO in Afghanistan ein und halten das Land seither besetzt. Nachdem einige Länder ihre militärische Beteiligung beenden wollten, hat die NATO wiederholt Pläne für einen Rückzug aus dem Land gemacht, die meisten von diesen aber gleich wieder verworfen, was heißt, dass eine Okkupation, die jetzt eigentlich beendet sein sollte, noch immer 13.000 Soldaten im Land stationiert hat, und nach der Berechnung des Pentagon weitere „Generationen“ anhalten wird.

In den Hearings vor seiner Bestellung Anfang dieses Jahres räumte General Nicholson ein, dass die Situation in Afghanistan sich seit einiger Zeit verschlechtert hat und ließ durchblicken, dass er eine Aufstockung der Bodentruppen der Vereinigten Staaten von Amerika vorschlagen könnte, was er als „richtige Dimensionierung“ der Okkupation bezeichnete.

http://antikrieg.com/aktuell/2016_03_03_einneuer.htm

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Eine über Generationen anhaltende Besetzung, wir Deutsche wissen wie das läuft.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Woanders gelesen: Ein neuer General übernimmt den von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Krieg gegen Afghanistan

  1. Kersti schreibt:

    Bei uns leidet schon die 5. Generation unter der Amibesatzung, und ich hasse sie dafür. Ein kultur- und werteloses Land will die Weltherrschaft. Es drückt dr ganzen Welt seine Unkultur auf. Kunst und Architektur sind häßlich, das Essen ein Füllmittel, die Musik schrill, die Mode häßlich, sie tanzen alle nur um die grünen Papierscheine, der Präsident ist ein Mischling. Naja, die Staaten wurden gegründet von armen Leuten und Banditen, die in ihren Ländern zum Geburtenüberschuß gehörten.Versager. Sie fanden ihren Platz in einer gesetzlosen Umgebung, in der Gewal herrschte. Nun hätten sie etwas Anständiges daraus machen können, indem sie ich ein Beispiel der europäischen Länder nehmen, dem Kontinent, der den wissenschaftlichen Fortschritt verkörperte. Aber sie zerstören ihn seit vielen Jahrhunderten und sie sind zu blöde zu begrefen, daß sie sich damit selbst zerstören. Haut endlich ab!!!!!

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Auch hier gilt es zu unterscheiden, zwischen Staat und Staatsvolk, zwischen Staat und jenen die diesen beherrschen.
      Ich verkehre mit einigen US-Amerikaner gelegentlich schriftlich und stelle immer wieder fest, sie leiden unter den gleichen Problemen wie wir auch. Bei ihnen ist alles nur immer ein paar Jahre früher der Fall, das ist die „Schonzeit“ die uns verbleibt, die uns der Atlantik schenkt.
      Wer die geplante Zukunft in etwa sehen will, braucht nur über den Atlantik zu schauen, so kann er ein paar Jahre in die Zukunft blicken, wenn denn die Entwicklung so weitergeht, wie es derzeit der Fall ist.
      Also allergrößtes Misstrauen gegen ALLE Transatlantiker, auch dann wenn sie ein scheinbares deutsch-nationales Gewand tragen. Aber auch Misstrauen gegen jene die sich den Antiamerikanismus auf die Fahnen geschrieben haben und die deutsch-russische Freundschaft predigen, auch in diesem Fall wären wir nur wieder eine Niederlassung und die derzeitige russische Politik unterscheidet sich, in bestimmten Punkten, in nichts von der linken Antifapolitik der Antideutschen.
      Sie alle haben nur ein Ziel, mit Hilfe einer fremden Macht die Macht in den deutschen Landen zu halten oder zu erringen.

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