Woanders gelesen: Verraten und verkauft

In einem aktuellen Spiegel-Bericht wird kolportiert, dass nach Aussage des BKA-Chefs Münch deutlich zu wenig Personal vorhanden sei, um die wachsende Zahl von als gefährlich eingestuften Islamisten „artgerecht“ zu überwachen. Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen derzeit davon aus, dass ungefähr 300 Mitglieder der Islamisten-Szene als „Gefährder“ einzustufen sind. Dies bedeutet, man traut ihnen ernsthaft zu, Anschläge in Deutschland zu verüben.

Und die Zahl dieser Gefährder wächst rasant.

Sie wächst nach Behördenangaben sogar bedeutend schneller als die Zahl der damit befassten BKA-Mitarbeiter, was für das derzeit existierende Beamtendeutschland schon sehr ungewöhnlich ist.

Die Bürger waren es in der Vergangenheit doch eher gewohnt, dass sich der Beamtenstaat im Personalsektor explosionsartig ausweitet. Beim Thema innere Sicherheit, welches eigentlich eines der wenigen echten Kernthemen jedes Staatsgebildes sein sollte, nimmt man es in Berlin jedoch offensichtlich nicht ganz so genau. Während die sozialpolitische Flüchtlingsindustrie gerade einen gigantischen „Wachstumsschub“ bei den neu zu schaffenden Betreuungs- und Verwaltungsstellen verzeichnen kann, kommt das Thema Schutz der Bürger immer mehr ins Hintertreffen.

Wir Deutsche sind es unserer Politik anscheinend nicht einmal wert, angemessen vor Verbrechern geschützt zu werden. Wir werden zum Ausgleich für dieses kollektive Versagen der politisch Verantwortlichen mit großer Sorgfalt und noch größerem Aufwand dauerüberwacht. Dabei geht es allerdings eher darum, die ehemaligen Weltkriegssieger vor uns Deutschen zu beschützen. Für diesen heiligen Zweck sind schon lange alle nötigen Voraussetzungen und Institutionen geschaffen.

So übermittelt der BND fleißig unsere Daten und Wirtschaftsgeheimnisse an amerikanische Stellen, während uns die „heilige Angela“ und ihr gesamtes Gefolge aus elenden Schnorrern und ekelhaften Arschkriechern weiterhin über diesen ständigen Hochverrat ganz frech belügen.

Damit aber nicht genug. Es geht sogar noch besser.

Mitten im schwelenden BND-Skandal trauen sich unsere Parlamentarier sogar, die kollektive Bürgerüberwachung per Vorratsdatenspeicherung einfach durchzuwinken. Mit der dringend nötigen Verbesserung der inneren Sicherheit im Land hat das allerdings wenig bis gar nichts zu tun.

Durch die völlig unkontrollierte Massenzuwanderung gelangen nämlich in letzter Zeit auch gewaltbereite Terroristen völlig unbehelligt ins Land. Um dem „Problem“ entgegen zu wirken, sollen die Einsatzkräfte aus der Observation gegen das organisierte Verbrechen abgezogen und statt dessen im radikalen Islamisten-Umfeld eingesetzt werden. Nach dieser Erklärung des verantwortlichen BKA-Chefs haben wir also wieder mal die A-Karte gezogen. Uns bleibt einmal mehr nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Während die Sicherheitslage im Land von Tag zu Tag undurchsichtiger wird, stecken die eigentlich dafür Verantwortlichen Damen und Herren auf der Regierungsbank wie gewohnt den Kopf in den Sand.

Obwohl die persönliche Freiheit der unbescholtenen Bürger durch die massiven politischen Eingriffe der letzten Jahre ständig weiter eingeschränkt wird, scheinen effektive Gegenmaßnahmen zur Verhinderung des ungehemmten Zuzugs von weiteren radikalisierten islamistischen Terroristen, nicht wirklich weit oben auf der Dringlichkeitsliste von Merkel und Co. zu stehen. Man unterbindet ja nicht einmal die explosionsartig wachsende Ausbreitung ausländischer Verbrecherbanden, die immer häufiger unsere Städte und Gemeinden für ganze Raubzugserien heimsuchen. Man schreckt vielmehr immer noch vor der konsequenten Abschiebung von nachgewiesenen Straftätern und nicht Asylberechtigten zurück.

Warum eigentlich?

Vor einigen Tagen wurde beispielsweise bekannt, dass einer der am letzten Tunesien-Attentat beteiligten Terroristen, gleich nach begangener Tat, als Passagier mit einem Flüchtlingsboot in die EU übersetzte. Er hielt sich danach monatelang unerkannt in Italien auf. Wie viele dieser „Gefährder“ und wie viele ausgebildete Terroristen sich tatsächlich schon in Deutschland und den anderen EU-Ländern aufhalten, weiß niemand wirklich. Politik und Behörden wahren offiziell noch den schönen Schein, während in den meisten EU-Ländern bereits das explosive Gemisch aus Terror und Angst brodelt und kocht.

Die schiere Tatsache, dass mutmaßliche Terroristen „zuwandern“, wird lieber dafür benutzt, das Überwachungsnetz über den unbescholtenen Bürgern noch enger zu knüpfen.

Das BKA hat über die Medien mitgeteilt, dass aktuell fast 700 Islamisten aus Deutschland nach Syrien zur Terrorausbildung gereist sind. Spätestens hier stellt sich die Frage, warum man solchen Leuten nicht mit gleicher Konsequenz, wie in Australien, einfach die deutsche Staatsbürgerschaft entzieht. Warum muss man solche fanatisierten Anti-Deutschen nach ihrer „Ausbildung“ überhaupt wieder ins Land lassen?

Als liberaler Mensch habe ich die tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch nach seiner Facon glücklich werden sollte. Wer jedoch die Absicht hat, als Terrorist anderen Menschen wegen einer anderen Ideologie oder einer anderen Religion absichtlich Schaden zuzufügen und sich dafür in Terrorcamps auch noch ausbilden lässt, der soll gefälligst bleiben, wo der Pfeffer wächst.

Verbrecher, Terroristen und Mörder brauchen wir hier nicht.

Allein schon deshalb ist es unverantwortlich, was in Europa gerade geschieht. Wie lange wollen sich die Verantwortlichen dieses Treiben noch teilnahmslos anschauen? Wie lange soll es noch dauern, bis sie endlich handeln? Sind wir wirklich in der kollektiven Pflicht, alle Probleme der Welt in unsere Heimat zu importieren? Wir sind doch gar nicht in der Lage, all die verzweifelten Menschen der ganzen Welt aufzunehmen. Menschen, die sich aus irgendwelchen Gründen bedroht, in Not oder einfach nur in ihrer Heimat für zu arm halten. Auch wenn es uns von selbsternannten Gutmenschen gebetsmühlenartig jeden Tag vorgekaut wird. Wir sind nicht so reich, wie man uns ständig glauben machen will.

Klar geht es uns deutlich besser als vielen anderen. Aber unser „Reichtum“ ist nichts weiter als ein schöner Schein.

Unser angeblich so großer Reichtum basiert nämlich auf einer großen Lüge. Er basiert schlicht auf der weltweiten Falschgeld-Lüge. Unsere angeblich so großen Vermögen sind in Wahrheit nichts weiter als eine Ansammlung von heißer Luft. Unser angeblicher Reichtum besteht nur aus den Schulden anderer, der spätestens dann verschwindet, wenn diese Schulden nicht mehr bedient werden können. Und da stehen wir kurz davor.

Die Zauberer des Schuldgeld-Monopols sind Schwindler. Scharlatane, die Wertloses einfach im Handstreich zu Wertvollem erklärt haben. Die Fabriken des Geldes nennt man Zentralbank. Zentraldruckerei wäre eigentlich viel passender, würde aber den großen Schwindel sofort entlarven.

Unsere Renten sind auch nichts weiter als ein leeres Versprechen des Staates, das er auf Dauer wie immer nicht einhalten wird. Es gab in den letzten 6000 Jahren nur einen einzigen Staat, der seine Schulden jemals vollständig zurückgezahlt hat. Das war Rumänien in den 1980er Jahren.

Ein einziger Staat in all den vielen Jahren.

Alle anderen Staaten in der gesamten Menschheitsgeschichte haben ihre Bürger und ihre Gläubiger ständig um deren berechtigten Forderungen betrogen.  Und “wir Deutsche” waren immer ganz vorn mit dabei.

Genau dieser Betrug wird auch dieses Mal wieder in immer gleicher Weise passieren. Mir ist es ein Rätsel, wie die Menschen immer wieder auf den gleichen Schwindel hereinfallen können. Sie tun es aber nachweislich und mit großem Gleichmut seit Tausenden von Jahren.

Also, wohin soll das alles führen?

Bildungsferne Afrikaner sind doch nicht die angeblich so dringend benötigten Fachkräfte, die unsere Rente in 20 oder 30 Jahren bezahlen. Wer diesen Menschen wirklich auf Dauer helfen will, der muss das in ihrer Heimat tun. Der muss dafür sorgen, dass die kleinen Keime des Wohlstands auch in ihren Ländern wachsen können. Anstatt EU-Exporte in die armen Länder noch mit Steuerzahlergeld zu subventionieren, wäre ein fairer Handel angebrachter.

Statt die Regierungen mit Entwicklungshilfe und Waffen zu bestechen, müsste dort endlich eine gute Bildung und die Entwicklung mittelständischer Strukturen ermöglicht werden.

Die Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg sind Bildung und Energie, nicht Ausbeutung und Krieg.

Für mich sind die aus Afrika zu uns flüchtenden Menschen die brennende Lunte, an der unsere Politik gerade ein ganzes Arsenal von Pulverfässern zur Explosion bringen wird. Wenn Politiker das dicht besiedelte Deutschland zum Einwanderungsland erklären, dann verdingen sie sich an Brandstifter. Sie tragen sogar noch ohne jeden Wiederstand die sprichwörtlichen Benzinfässer aufs Dach und legen die Zündhölzer daneben. Der Weg in soziale Unruhen auf dem ganzen europäischen Kontinent ist schon deutlich vorgezeichnet, wenn man die Augen davor nicht krampfartig verschließt.

Wir leisten uns bereitwillig diese völlig abartige Sozialpolitik und eine von hirnlosen Gutmenschen verordnete „Willkommenskultur“ vom Feinsten ohne zu sehen, dass uns unsere eigene Regierung gerade die letzten Reste unseres Volksvermögens dafür unter dem Arsch wegpfändet.

Wenn Angela Merkel von dringend benötigten „Fachkräften“ spricht, dann hat sie vermutlich den massenweisen Ersatz für unzählige aus Deutschland abgewanderte Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler im Kopf. Das waren alles weggeekelte, gut ausgebildete Experten, die keine Lust mehr hatten, für die sozialen Exzesse und für die wenigen Privilegierten dieses Ausbeuterstaates weiterhin anschaffen zu gehen. Wirklich gebildete und ernsthaft leistungsbereite Menschen kommen nicht freiwillig nach Deutschland, wo echte Leistung nach 10 Jahren Angela Merkel bestraft statt geschätzt wird.

Wir sind für diese „politische Elite“ anscheinend nichts weiter als Arbeitssklaven, die für jede noch so bekloppte Idee der „großen Herrschaften“ zur Kasse gebeten werden. Sind Sie mit dieser Sichtweise glücklich? Ich bin es nicht.

Wir haben inzwischen Ärzte und Pfleger, die mit ihren Patienten nicht einmal mehr richtig Deutsch reden können. Behandlungsfehler, weil man sich nicht richtig verständlich machen kann, kommen deshalb immer häufiger vor. Auch auf unseren Baustellen wird kaum noch Deutsch gesprochen. Das Handwerk hat in Deutschland längst keinen goldenen Boden mehr. Immer mehr dieser „Mittelständler“ im Handwerk geben auf, weil Bürokratie und Kleptokratie des Beamtenüberwachungsstaates jede Eigeninitiative konsequent abwürgt.

In die Lücke stoßen „Handwerker“, meist aus den osteuropäischen Nachbarländern. Nicht immer steigert das die Qualität. Es drückt aber zumindest zuverlässig die Preise und Löhne der Einheimischen.

Ein Teufelskreis!

Nach dem Heer der polnischen Handwerker, die inzwischen oft schon zu teuer für den deutschen Markt geworden sind, kommen jetzt Rumänen und Bulgaren. Geputzt wird immer häufiger von Afrikanerinnen. Natürlich noch billiger als es ihre Vorgängerinnen vom Balkan schon getan haben. Davon normal leben, kann längst niemand mehr. Wer aus dem Korb der Niedriglöhner fällt, landet im „sicheren“ Netz der Sozialpolitik. Bezahlt von denen, die noch Arbeit haben.

Wie lange wird das wohl noch gut gehen?

Anstatt beispielsweise unsere eigenen Alten- und Krankenpfleger vernünftig zu bezahlen, damit sie in Deutschland ein einigermaßen auskömmliches Leben führen können, schieben wir Alte und chronisch Kranke heute zur Pflege ins billigere Ausland ab. Stattdessen finanzieren wir mit den bei uns fleißig abgezockten Steuermilliarden dann doch lieber den ungehemmten Zuzug von Terroristen und bildungsfernen Sozialschmarotzern aus aller Welt.

Großzügig bezahlt der soziale deutsche Staat für den nötigen Wohnraum, was die Mieten aller Anderen rasant steigen lässt. Gerade dort, wo Wohnraum eh schon knapp ist, wird der Staat so zum aktiven Preistreiber im Bereich „bezahlbarer Wohnungen“. Die Steuern-zahlenden Deutschen werden auf diese Weise gleich mehrfach rangenommen.

Wenn man die völlige Dekadenz eines verkommenen und kranken politischen Systems für alle verständlich darstellen will, bietet sich derzeitige Situation in Deutschland als perfektes Beispiel geradezu an.

Nur die blinden Deutschen sehen anscheinend immer noch nicht, dass sie von ihren eigenen Politikern gerade verraten und verkauft werden.

Die Essay-Sammlung “Der Fluch der schwarzen Witwe” des Autors ist hier zu erwerben…

http://freiraum-magazin.com/2015/05/29/verraten-und-verkauft/

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Woanders gelesen: Verraten und verkauft

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:

    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Stech-Mücke schreibt:

    Hat dies auf cizzero rebloggt.

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