Rote SA, grün- oder rotlackierte Faschisten, Islamofaschisten

Das Böse lauert immer und überall. Das Böse, der Teufel das ist der Faschismus. Alles Böse dieser Welt hat seine Wurzel im Faschismus. Vergessen/verschwiegen/beschönigt die kommunistischen Un- und Greueltaten, die Massenmorde der Demokratien, die Massenhinrichtungen im Namen der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit, die Kriegsverbrechen durch Bombenkrieg und Vertreibung.
Geschahen sie doch nur um Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten einzuebnen und um das was man Faschismus nannte oder nennt, bereits in den Anfängen zu ersticken oder ihn mit Stumpf und Stiel auszurotten.
Will man sich da wirklich auf die Seite des sog. antifaschistischen Kampfes stellen, mit all jenen Verbrechern verbrüdern?
Nur um zu den Guten zu gehören?
Keine Antifaschist zu sein, bedeutet noch lange nicht Faschist zu sein. Ich bin jedenfalls kein Antifaschist und niemand wird von mir jemals etwas derartiges zu hören bekommen. Bin ich deswegen Faschist? Nein, nur einer derjenigen, die wenn sie etwas kritisieren, dann auch den Namen dessen nennen den ich kritisieren will.
Ich kritisiere auch den Islam nicht, bin ich deshalb ein Moslem oder Freund dieses Glaubens?
Etwas nicht zu kritisieren muss erlaubt sein, ohne deshalb gleich in die gleiche Ecke gestellt zu werden. Wenn nicht, dann erinnert mich das an das Vorgehen kommunistischer Kreise und das was man auch öffentliche Selbstkritik nannte und nennt. Bekannt wurde dieses Vorgehen während der Kulturrevolution in der VR China zu Maos Zeiten.
In der BRD wird heute ähnliches verlangt. Wer nicht auf die Knie fällt ist zumindest ein Unterstützer, ein geistiger Brandstifter.

In der Bunten Republik gibt es Gruppierungen die sich das System der Demokraten zunutze macht, um unliebsame, oppositionelle Menschen und Bewegungen zu bekämpfen und niederzuringen. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass diese Gruppierungen nicht morgen auch schon niedergeknüppelt werden. Sie dienen nur heute denen die sich Demokraten nennen, morgen schon kann die Welt anders aussehen und die Demokraten verbünden sich mit anderen Gruppierungen. Was nützt wird gemacht, da wird ganz pragmatisch gedacht. Glühende Antifaschisten werden dann zu glühenden Antiantifaschisten werden. Da bin ich mir ganz sicher, die Vergangenheit zeigte es und die Zukunft wird es auch wieder zeigen. Wer dies für hoffnungslosen Blödsinn hält, soll sich mal die Politik der USA ansehen, heute Freunde, morgen erbitterte Feinde und umgekehrt. Wie´s gerade in den Kram passt. Das ist das Wesen der Demokratie. Demokratie ist nur das was gezeigt wird, dahinter stecken handfeste materielle Interessen.

Nur allzugerne werden in der BRD Gruppierungen als SA oder irgendwie anders mit dem Namenszusatz faschistisch bezeichnet. Aber, und das ist das auffällige,  nicht von jenen die zur sog. Antifa zu rechnen sind, sondern von jenen, die von der Antifa zu den Faschisten oder auf jeden Fall zu den zu bekämpfenden Gruppen gehören. Die als Faschisten bezeichneten drehen den Spieß um und sind der Meinung, wenn sie andere des Faschismus beschuldigen, wären sie aus dem Schneider, gehörten sie zu den Guten.
Diese als faschistisch bezeichnet Gruppen/Menschen bezeichnen sich selbst sehr häufig als antifaschistisch und beziehen ihre Existenzberechtigung aus dem, von Stalin und Genossen ausgerufenen, antifaschistischen Kampf. Sie sind also das genaue Gegenteil dessen, was ihnen nachgesagt wird.
In Wirklichkeit sind sie Kommunisten oder irgendwelche marxistisch-leninistisch, (maoistisch ist aus der Mode gekommen) anarchistisch orientierte Gewalttäter.

Wieso nennt man sie also nicht Kommunisten, Marxisten oder ganz einfach Linksextremisten, um einen Sammelbegriff zu haben?
Wieso bemüht man die SA und nimmt nicht den Rot-Front-Kämpferbund, die Kampforganisation der KPD, als Namensgeber für Antifagruppen?
Den RFB kennen heute nicht mehr sehr viele Menschen, die Jugend weiß vielleicht gar nichts mehr darüber.
Nicht nur die Untaten dieses Kampfbundes werden verschwiegen, er wird nicht mehr erwähnt. Es könnte ja sein, dass sich der eine oder andere Zeitgenosse aufmacht die Geschichte dahinter etwas zu ergründen.
Die Umsturzpläne der moskauhörigen KPD gab es nicht, die Gefahr des Bolschewismus, einer Sowjetrepublik nach Moskauer Vorbild und Leitung in Deutschland gab es nicht.
Politische Morde/Gewalttaten, verübt durch RFBler und andere Kommunisten, sind nicht existent. Dabei ist es in Wirklichkeit so, dass die Anzahl, der in den Wirren der Weimarer Republik, getöteter sog. Rechter, die Anzahl der getöteten Kommunisten weit überstieg. Darüber aber das Grabestuch des Schweigens, hier gilt das Gesetz des Schweigens.
Die Enkel dieser Täter dürfen, ohne Widerspruch hinnehmen zu müssen, über die Verbrechen der Reaktion, der Faschisten sprechen und eigenes begangenes Unrecht verschweigen oder als Notwehr abtun.
Als bekanntestes Beispiel dürfte derzeit wohl Erich Mielke dienen, der 1931 als RFBler die Ermordung der beiden Berliner Polizeibeamten Franz Lenk und Paul Anlauf anordnete und daran mitwirkte.
Einer seiner Helfer war, der allseits bekannte Sachse Walter Ulbricht. Beide fanden in der Sowjetunion Unterschlupf, befanden sich dort in bester Gesellschaft und konnten nach der Niederwerfung des Deutschen Reiches in der Ostzone, unter der Schirmherrschaft des Vaterlandes der Werktätigen, den sozialistischen Staat verwirklichen.
Verurteilte Mörder in allerhöchsten Staats- und Parteiämtern, eine schöne Gesellschaft. Gleich und gleich gesellt sich gern.

Das Böse ist der Faschismus, das diffuse Rechte. Niemand kann mehr etwas damit anfangen, dass kommunistische Horden Untaten in ganz Europa begingen. Dass der Faschismus und alles was man darunter versteht, im Wesentlichen lediglich eine Reaktion auf die kommunistischen Umsturzversuche in den Nachfolgestaaten der Monarchien war, wird geflissentlich verschwiegen.
Die SA war zu allererst und dies war auch der Anstoß für ihre Gründung, eine Kampforganisation gegen den Kommunismus, gegen Angriffe von Kommunisten auf Versammlungen der NSDAP.
Anlass für die Gründung der SA war eine mehrere Tage andauernde Belagerung einer NSDAP-Veranstaltung im Münchner Hofbräuhaus, dies geschehen im Jahre 1921.
Die SA ist heute nur noch bekannt als Schlägertruppe der Nazis, einige Bilder werden immer wieder und immer wieder gezeigt. Es sind meist dieselben. Sehr bekannt das Bild des SA-Mannes mit umgehängtem Schild „Kauft nicht bei Juden“.
Nach der Machtergreifung gab es viele unschöne Vorfälle. Rudolf Hess musste als Leite der SA im Reich für Ordnung sorgen, SA-Stürme wurden aufgelöst und ausgeschlossen. Einige dieser aufgelösten SA-Stürme waren komplett vom RFB übergetretene Gruppen, Züge und Kameradschaften.
Wildgewordene und von der gewonnenen Macht besoffene SA-Leute beglichen alte Rechnungen, rächten sich an den nunmehr Machtlosen.
Es gab aber auch die anderen SA-Leute, wie z. B. Hanns Ludin, der knapp der Hinrichtung, während des sog. Röhm-Putsches entging. Dieser warnte einen kommunistischen Führer vor seiner Festnahme und besuchte diesen demonstrativ während der NS-Zeit um die gesellschaftliche Stellung des bayerischen KPD-Vorsitzenden Richard Scheringer zu verbessern. Bezeugt wird dies in den Memoiren Scheringers.
Ernst von Salomon berichtet über das Leben Ludins und über das Zusammenleben mit ihm während der Inhaftierung in einem Lager der Amerikaner nach dem 2. Weltkrieg.
Ein weiterer SA-Mann sei noch genannt, der frühere Superminister der SPD Karl Schiller der u. a. politischer Leiter der Ortsgruppe Kiel „Klaus Groth“ war.
Glaubt jemand, dass Karl Schiller als Schläger durch die Straßen Kiels zog und wehrlose Passanten oder Andersdenkende zusammenschlug?

Es wäre also richtig das Kind beim Namen zu nennen. Richtig und wichtig. Gerade in Zeiten in denen die stalinistische Geschichtsschreibung und die Geschichtsschreibung der westlichen Siegermächte nahezu vollständig übernommen wurde, sollte man nicht noch zur zusätzlichen geistigen Verwirrung beitragen und ALLES Böse/Falsche als faschistisch titulieren.
Vor einiger Zeit sah ich einen Bericht über Bären in Kamschatka. Ein Bär beschädigte die Holzbank des Wildhüters. Der Wildhüter „beschimpfte“ den Bären lauthals als verkleideten Faschisten.
Ja, so weit kann´s kommen, wenn das Böse nur einen Namen hat.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Rote SA, grün- oder rotlackierte Faschisten, Islamofaschisten

  1. Kersti schreibt:

    Zum Thema „Straßenschlägre“ fällt mir „unser“ ehemalige Außenminister und Aushängeschild dieser BRD ein, Joseph Fischer. Schon allein daran ist zu erkennen, wofür dieser Rumpfstaat steht.

  2. Volker schreibt:

    Ist zwar OT, muss aber sein.
    Das sagenumwobenen NSU-Bekennervideo ist endlich im Netz.
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Den Link habe ich entfernt, aber unter NSU-Bekennervideo kann es jeder bei YouTube finden.

  3. nwhannover schreibt:

    Im Text würden die Unterstůtzer und Lobbyisten der Roten noch reinpassen.Dann wäre das Bild der roten Sauerei perfekt.
    Wobei eines interessant ist…hat jemals einer einen Blog oder Seite erstellt auf der diese genannt werden?
    Das wäre nicht verkehrt.

  4. nwhannover schreibt:

    Hat dies auf nwhannover rebloggt.

  5. Pingback: Video: Rote Ruhrarme 1920 (Heiner Herde) 1-3.flv | Deutsche Ecke

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